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  #141 (permalink)  
Alt 25.10.2006, 20:20
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Ulmer_Spatz eine Nachricht über Yahoo! schicken
Standard Mal was zum Lachen

Nun, noch habe ich keine vernünftige Maschine, doch möchte ich mein Werkzeug auch gerne vorstellen:

Braun Espressomaschine Typ 3 060 und Illy Espresso gemahlen in der Dose (Mühle steht im Illy Werk)



Äusserlichkeiten: Schwarz, klassisches 80er Jahre Design mit einzigartiger Aufschäumturbine.

Innere Werte: Wird schnell heiß, keine Ahnung was drin ist, interessanterweiße habe ich immer trockene Pucks mit dem Illy.

Espresso: Macht sogar ne schöne Crema, man muss nur genau aufpassen, wann man die Maschine ausschaltet.

Aufschäumen: Ein Erlebnis! Die angeschraubte Turbine erzeugt sogar Microschaum! Vor dem Aufschäumen Wasser ablassen und dann die Turbine halb in die Milch heben, bei 38 Grad ganz eintunken.
Unglaublich, und das früh Morgens:



Bisherige Probleme: Nach dem Aufschäumen muss man die Maschine hochheben, da sie viel zu klein ist, oder man muss sie auf einen passenen Podest stellen.

Vorteile: Hat nix gekostet, stand bei meinen Eltern im Dachboden.

Kommentar/Empfehlung: Nun, geschenkter Gaul.....
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Barista-Kurs Absolvent

Saeco Nina
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  #142 (permalink)  
Alt 25.11.2006, 19:04
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Standard

Hallo,

ich hab heute meine Bezzi BZ99 S und die Demoka 203 in Frankfurt geholt. Ich wollte eigentlich die Maschine mit den roten Seitenteilen kaufen, hab mich dann aber doch für die Edelstahlvariante entschieden. Zur Maschine kann ich noch nichts sagen, ich musste es nur erzählen, weil ich mich so freue. So jetzt hab ich auch eine gescheite Unterschrift:

Largomops

Bezzera BZ 99/Demoka 203javascript:emoticon('')
Laughing

So, jetzt kann ich etwas mehr zur Machine sagen.

Qualitativ scheint sie auf den ersten Blick recht wertig zu sein. Alles macht einen stabilen Eindruck.

Gestern abend habe ich nach dem Essen zwei koffeinfreie Espressi mit gemahlenem Lavazza-Pulver gemacht. Da ich davon nicht sehr viel erwartet habe, war ich vom Ergebnis auch nicht sonderlich enttäuscht. Durchlaufzeit war ca 5 Sekunden, das Kaffeemehl war viel zu grob. Keine Crema und ein sch... Geschmack. Gemahlener Kaffee geht also definitiv nicht.

Heute morgen habe ich mit meiner Demoka 203 Mühle Kaffebohnen frisch gemahlen. Diesmal Café del Moro gelb. Ich habe die Mühle auf kleinste Korngröße gestellt und dann etwa 3-4 Umdrehungen in Richtung grob gedreht. Ich habe das 1er Sieb mit 8 Gramm Pulver gefüllt und mit einem Edelstahltamper recht fest gedrückt. Die Durchlaufzeit war ca. 15 Sekunden. Die Crema war hell haselnussfarben und der Espresso schmeckte wirklich nicht schlecht. Sehr stark schokoladig. So etwas habe ich aus meiner AEG EA 120 nie bekommen. Den Zuckertest hat der Espresso nicht zur Zufriedenheit bestanden. Der Puck war etwas feucht, kam aber in einem Stück aus dem Siebträger.

Für meine Freundin habe ich dann drei Tassen Kaffee gemacht. Hierzu habe ich etwa 10-11 Gramm Kaffee in den Zweiersiebträger gemahlen, glatt gestrichen dann gings los. Sah aus wie ein Schümli und schmeckte gar nicht schlecht.

Milch aufgeschäumt habe ich noch nicht, gehe baer davon aus, dass das auch funktioniert. Dampf scheint genug zu kommen.

Negatives:

Auffangschale viel zu klein
Tassenwärmer schlecht. Auch nach Stunden werden die Tassen nich recht warm.
Die Maschine ist laut, aber es ist auszuhalten

Zusammengefaßt bin ich sehr zufrieden, wenngleich es bestimmt noch viel besser geht. Für Anregungen bin ich sehr dankbar.

Heute, am 27.11.2006 habe ich es fertig gebracht eine Durchlaufzeit von 25 Sekunden zu schaffen. Für meinen Geschmack war der Espresso klasse. Was mich jedoch etas irritierte war, dass ich dachte die Pumpe packt´s nicht . Ich dachte sie bleibt gleich stehen. Die Crema war fast schon etwas dunkel. Nach dem Stop des Bezugs zischte es ganz schön. Ich hoffe ich überlaste die Pumpe nicht.

Milch aufschäumen habe ich auch versucht. Das war eine mittlere Katastrophe. Milchschuam wurde es nicht. Wenigstens hatte ich heiße Milch. Der Fehler liegt aber wahrscheinlich nicht an der Maschine sondern an mir. javascript:emoticon('')
Question

P.S. wie krieg ich da ein Bild rein?[/img]
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  #143 (permalink)  
Alt 28.11.2006, 11:34
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Ort: linkes zürichseeufer
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Standard elektra S1 micro casa a leva

soweit ich weiss, ist sie hier im board nicht sonderlich verbreitet – im gegensatz zu den pavonis -, darum an dieser stelle und nach eineinhalb monaten mal ein kleiner erfahrungsbericht zur elektra S1 micro casa a leva:

ausschlaggebend für den kauf und besonders reizvoll war die tatsache, neben der cimbali mit elektrischer pumpe die espressozubereitung auch auf einer handhebel zu erlernen. die funktionsweise der elektra unterscheidet sich von derjenigen der pavonis durch die tatsache, dass der druck nicht via muskelkraft erzeugt wird, sondern über eine vorgespannte feder, was einen konstanten druck von 8 bar garantieren soll. das herunter ziehen des hebels presst also noch nicht das wasser durch das mahlgut, sondern spannt erstmal die feder vor. nach üblicherweise 7 bis 10 sekunden (mit frisch gemahlenem kann's auch deutlich länger dauern) treten die ersten tropfen aus, durch loslassen des hebels wird die feder entlastet, der espresso tröpfelt in die tasse.

wie zu erwarten war, gestaltete sich die zubereitung eines vernünftigen espresso mittels handhebel etwas tricky. der händler hatte den boilerdruck auf 0.7 bar runtergeregelt (der kaffee war ihm zu heiss...), was geniessbaren espresso mit crema beinahe verunmöglichte. über die im sockel des gerätes befindliche und gut zugängliche verstellschraube des pressostates habe ich den druck auf 1.2 bar erhöht und nun klappt’s auch mit der crema.
die von pavoni-besitzern immer wieder als notwendig bemerkte besondere feinheit des mahlgrades scheint für die elektra weniger zwingend zu sein, der mahlgrad, wie ich ihn für die cimbali verwende, passt auch für’s handhebelchen – allerdings bin ich sowieso eher der feinmahler.

der espresso aus der elektra schmeckt, bei gleicher bohnensorte und gleichem mahlgrad, tatsächlich anders, als der aus der cimbali. die unterschiede zu beschreiben ist nicht einfach, und ein sinnigeres wort als „runder“ fällt mir nicht ein. irgendwie scheint der espresso, insbesondere aber der ristretto, „voller“ und „harmonischer“, eben runder zu schmecken. die dampflanze kam bislang nur selten zu einsatz, der 1.8 liter grosse boiler scheint halt einfach dampf zu liefern, bis er leer ist. die milch lässt sich auch mit der S1 recht ordentlich und schnell schäumen.

die elektra leidet bauartbedingt unter ziemlich heftiger überhitzung. nach vier, fünf espressi ist schluss. die brücke zwischen boiler und brühgruppe, die die temperatur im zaum halten sollte, kann der hitze nur kurfristig einhalt gebieten. der auf einer website gefundene trick, die maschine auszuschalten und ohne strom einen bezug zu starten, um so den boilerdruck zu verringern, hilft auf die schnelle nicht wirklich viel, da die solide bauweise von boiler und brühgruppe den temperaturüberschuss naturgemäss nicht schnell genug abbaut. für endlose espressoorgien ist die S1 also nicht geeignet – zum glück steht da ja noch eine junior...

die verarbeitungsqualität der S1 ist über jeden zweifel erhaben, das design elektratypisch verspielt. kessel, brühgruppe und siebträger sind massiv und temperaturstabil, der durchmesser des siebträger beträgt jedoch nur 49mm (was die tamperhersteller freut) und der starre doppelauslauf ist nicht mazzer-kompatibel – das auflegen des siebträgers auf der gabel ist nicht möglich. der boilerdruck ist nach etwa 12 minuten erreicht, mit einem leerbezug ist die maschine nach rund fünfzehn minuten einsatzbereit.
die S1 ist relativ kompakt gebaut und wiegt nur knapp 10 kg. die unterseite des maschinensockels ist mit einem kunststoffboden abgedeckt, was sie auf einer glatten oberfläche nicht gerade rutschfest macht. das einspannen des siebträgers verlangt nach stabilisierung und auch unvorsichtiges herunterziehen des hebels veranlasst die maschine dazu, ihr hinterteil anzuheben.
unvorsichtigkeit kann im übrigen zu schmerzhaften verbrennungen führen: es gibt kaum eine stelle an der maschine, die gefahrlos berührt werden kann – und vorsicht vor dem spitzen schnabel des adlers auf der kuppel...

fazit: die elektra S1 ist imho eine wunderschöne maschine, sie ist sehr gut verarbeitet und produziert mit einiger übung einen ausgezeichneten espresso. für serienbezüge ist sie systembedingt nicht geeignet, mithin also kein „alltagsgerät“, eher eine sonntagsmaschine, sozusagen das cabrio unter den espressomaschinen.





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  #144 (permalink)  
Alt 29.11.2006, 00:44
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Beiträge: 29
Standard gaggia baby class

Hallo,
heute möchte ich die Möglichkeit nutzen, mich und eine neue Maschine vorzustellen.

Meine Jura Subito bekam nach ca. 5 Jahren starke Inkontinenzprobleme, so musste schnelle eine Lösung gefunden werden.

Reparatur oder Neuanschaffung Nach einem Blick in das Innere und auf mein Konto entschied ich mich für etwas Neues. Wenn Vollautomat, dann wieder Subito oder Siebträger.

Ich entschied mich für einen Siebträger und besuchte ein renomiertes Geschäft in Bremen.

Nach toller Beratung und einem netten Espresso waren noch zwei Kandidaten über, die Silva welche leider nicht auf Lager war, oder die frisch eingetroffene

Gaggia baby class
.



Nun ist sie seit 14 Tagen in meinem Besitz und das erste Kilo Espresso ist durch, auch habe ich meine Trinkgewohnheiten angepasst.

Äusserlichkeiten:
Die Maschine wirkt edel, grau lackierter Gußfuß und Deckel, die Seiten mit matttem Edelstahl verkleidet. Der Wassertank ist hinten eingehängt, kann leicht entfernt werden, jedoch genau so gut von oben befüllt werden. Der Hauptschalter ist an der Rückwand angebracht.
Alle weiteren Schalter sind an der Front, der Dampfhahn ist oberhalb des Gerätes. Der Siebträger ist massiv und schwer, Siebe sind Edelstahl.
Das Dampfrohr ist kurz und mit Pannarello ausgestattet.
Die Tropfschale lässt sich sehr einfach nach vorne abziehen und entleeren
Tassen kann man zwar auf dem Gerät abstellen, sie werden aber nicht wirklich warm.

Innere Werte:
Soweit ich das schon beurteilen, bewährte Technik aus der Gaggia CC mit Magnetventil

Espresso:
Ich bin noch am üben, Geschmack und Crema sind aber schon gut (besser als mit der Subito, aber noch nicht so gut wie der Espresso des netten Verkäufers)

Aufschäumen:
Dampf ist reichlich da, ich fabriziere im Moment jedoch überwiegend Bauschaum, gut für Latte, schlecht für Cappu

Bisherige Probleme:
Maschine macht noch keine, der Anwender macht mehr, und wo soll ich den ganzen Kaffee herbekommen.

Vorteile:
Wertiges und schickes Gerät, welches wenig Platz einnimmt und Lust auf mehr macht.
Das Gerät ist sehr schnell auf Betriebstemperatur und lässt sich einfach bedienen und pflegen

Kommentar/Empfehlung:
Seit ich endlich den Gaggia-Trick zum Heisswasserbezug begriffen habe, geht das mit der Tassenaufwärmung und mit dem Americano auch viel besser.

Für jemanden der ein schickes Gerät haben möchte und der nur selten Milch aufschäumt ist das Teil spitze, auch wenn es teurer ist als die CC.

Mich selber gelüstet es jedoch schon nach einem Zweikreiser, da ich mit der baby richtig Lust auf Kaffee mit Milch bekommen habe.

Ach, als Mühle steht hier im Moment die Democa

gruß arnie_
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  #145 (permalink)  
Alt 06.12.2006, 16:26
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Brasilia Club



Äusserlichkeiten:
Knalloranges Aludruckgehäuse mit ebenso orangen Baumaschinenschaltern. Ist aber kein 'retro' sondern noch Orginaldesign aus der Zeit, da sie seit den 70ern fast unverändert gebaut wird. Alles sehr massiv, wiegt knappe 11 kg. Stabiler Gastro-Siebträger und massive Brühgruppe.

Innere Werte:
Einkreiser mit Kupferkessel, 0,3 Liter (laut Brasilia Website) und
Magnetventil, allerdings ohne Expansionsventil, mit dem man den Pumpendruck regulieren könnte.



Espresso:
Als Umsteiger einer TCM/Saeco mit rückgebautem GranCrema Siebträger bin ich überwältigt, was das für ein Unterschied ist. Wirklich fantastisch- überhaupt kein Vergleich.
Da ich noch mit einer Braun Billigmühle zurechtkommen muß und hier im Board immer davon ausgegangen wird, dass der größte Qualitätssprung durch eine gute Mühle zu bewerkstelligen ist, bin ich sehr gespannt, welche Erleuchtungen ich noch mitmachen werde!



Aufschäumen:
Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass der Schalter für die Dampfheizung nicht einrastet. Die Dampfpower ist überzeugend - ausreichend für etwa 2 Portionen. Soll es mehr werden muss man den Schalter gleichzeitig festhalten.

Bisherige Probleme:
Mit der Maschine selbst eigentlich keine. Mir gelingt der Espresso mit dem mitgelieferten Einersieb bisher noch nicht, hab allerdings nicht wirklich viele probiert, da ich mit dem Doppelsieb keinen Ausschuss produziere.

Vorteile:
relativ klein, eher als Schnäppchen zu bekommen als die Gaggia Classic Coffee oder die Silvia, da sie unbekannter ist und vom Design her wohl poralisiert.

Kommentar/Empfehlung:
Da kann ich nur aus der Bedienungsanleitung der baugleichen Reneka Duo zitieren:
"Die Maschine in keinem Fall an nicht dafür vorgesehenen Plätzen abstellen."
Also immer griffbereit in der Küche und am besten angeschaltet.

Und dann bitte den Kaffee in keinem Fall in nicht dafür vorgesehene Körperöffnungen kippen! [/img]
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  #146 (permalink)  
Alt 27.12.2006, 02:17
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  #147 (permalink)  
Alt 11.01.2007, 17:50
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Rancilio Miss Audrey
Gebraucht bei Ebay für 120€ erstanden.

Äusserlichkeiten:



Lackiertes Metallgehäuse und schwarzer Kunststoff, nicht gerade eine Augenweide, aber sehr stabil und sorgfältig verarbeitet.

Innere Werte:

* Kessel: 300 cm3 / Messing
* Pumpe: 48 Watt
* max. Leistungsaufnahme: 1100 Watt
* Stromanschluß: 230V
* Wassertank: ca. 1,3L
* Abmessungen(BxTxH):270 x 285 x 395mm
* Gewicht: 9 kg

Espresso:

Nach wenigen Versuchen und der richtigen Mahlgradfindung konnte ich relativ schnell einen ordentlichen weder sauren noch bitteren Espresso produzieren.
Schmeckt mir persönlich ausgezeichnet, geht aber sicher mit einiger Übung noch viel besser.
Die Crema ist haselnussfarben und ca. 2-3mm dick, cremig und geschlossen.

Aufschäumen:

Klappt leidlich und leider nicht reproduzierbar, was aber sicher an mir und nicht an der Maschine liegt. Dampf ist ausreichend vorhanden.

Bisherige Probleme:

Keine.

Vorteile:

Preiswerter Einstand in die Welt der Siebträger und relativ klein.
Wenig Pflegeaufwand, da kein Chrom und sehr einfach zu bedienen.

Kommentar/Empfehlung:

Ich würde die Maschine jedem Neueinsteiger empfehlen der eher auf die inneren Werte als Äusserlichkeiten Wert legt, da ich der Audrey das selbe Innenleben wie in einer Silvia steckt.

Inalina
__________________
Solis Crema SL 70 + Mahlkönig Vario
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  #148 (permalink)  
Alt 17.01.2007, 23:11
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Beiträge: 93
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Gaggia Ele Baujahr ´80
vor einem Jahr nach meinem ersten wirklich leckeren Cappu ziemlich rasch bei ebay ersteigert.


Äusserlichkeiten:
Front alu/grau, Seitenteile braun, hintenrum Edelstahl.
Klassisch kultig retro -schöner geht fast nicht. Die Maschine ist recht schmal, bietet aber genug Platz für Tassen auf der Ablage. Hat ein paar Kratzer.

Innere Werte: Viel Kupfer, null Plastik, 4,5 Liter Boiler, Zweikreiser, Festwasseranschluss, externe Rotationspumpe. Maschine ist nach 5 Minuten aufgeheizt und nach ein paar Leerbezügen zum Aufwärmen der Brühgruppe und des Siebträgers betriebsbereit. Pressostat und Inneres ist leicht zugänglich durch entfernen der Tassenablage, Seitenteile sind mit Klammern befestigt.

Espresso: Trinke überwiegend Cappu und wenig Espresso bei günstigen Kaffeebohnen. Beide Manometer zeigen Nonsens an und manchmal fällt die Pumpe aus, so dass ich hier nix verlässliches sagen kann. Der Espresso erscheint ob der ganzen Unwägbarkeiten von erstaunlich gleichbleibender Qualität. Zumindest was Crema und Geschmack im Cappu angeht. (Als Mühle kommt eine Rossi RR45 mit 80iger Kranz zum Einsatz) Wasser ist nach längerem Stehen überhitzt, was sich durch Leerbezüge schnell beheben lässt. Mehrere Espresso hintereinander sind kein Problem. Der Siebträger lässt sich aufgrund des hohen Gewichts gut einspannen.

Aufschäumen: 4 Loch-Lanze mit unendlich Dampf. Micro-Schaum dank der tollen Board-Beschreibung null Problem. Manchmal denke ich allerdings, dass ich das Kännchen gerne mit der linken Hand halten würde, dann ist aber der Dampfknebel nur über Kreuz zu bedienen, da die Lanze nur nach vorne und nicht mit einem Kugelgelenk bewegt werden kann.

Bisherige Probleme: Naja, die Manometer sind noch defekt, die Pumpe hat Aussetzer und der Knebel zum Befüllen des Kessels von Hand funkt noch nicht. Leider pass mein hoher Spagettitopf nicht unter den Heisswasserbezug und mein kleinerer nur wenn ich den Siebträger aus der Brühgruppe herausnehme.

Vorteile: Die Maschine macht was sie soll und sieht dabei gut aus.

Kommentar/Empfehlung: Ich freu mich jeden Tag auf das hohe Mass an Luxus das mir diese Maschine bietet.

Jubb
__________________
Gaggia Ele - Rossi RR45/80er-Kranz
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  #149 (permalink)  
Alt 21.01.2007, 16:36
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Registriert seit: 05.12.2006
Ort: Kassel
Beiträge: 14
Standard IZZO VIVI und Demoka 203

Tach dä Lieede,

ich möchte jetzt auch mal meine neue Spielerei hier vorstellen:

IZZO IVI. Zweikreiser mit 1,5 Liter Kupferkessel und 2,5 Liter Tank.

Gekauft bei Stoll Espressoshop für rd. 1100,- € (noch im alten Jahr). Klasseservice !!!!!

Versand: Gut verpackt und mit Klebefolie geschützt. Das Maschinchen macht insgesamt einen äußerst robusten Eindruck.



Aus meiner Sicht erwähnenswert: (Reihenfolge, wie 's mir einfällt, nicht wie ich es wichtig finde !!)

- 1400 Watt - Aufheizzeit bis Grünlicht beim Kesseldruck 8 Minuten, bis voll nutzbar 30 Minuten
- m. E. ausreichend große Abtropfschale - mind. ein Liter - läßt sich locker rausnehmen
- Lichtes Maß zwischen Auslauf Siebträger und Schalengitter = 7,6 cm
- beim Leerbezug spritzt es trotzdem gerne überall hin (dafür hab ich noch keine Lösung - freue mich über Ratschläge)
- Wasserentnahme links
- Dampflanze rechtsseitig (2 Loch) mit ausreichend Dampf
- Wasser- und Dampflanze mit Kugelgelenken / es gibt auch andere Ivis
- Ein Manometer für Kesseldruck (ca. 1,4 vorjustiert - häufiges sehr kurzes Nachheizen)
- doppelte Seitenwände
- Ingesamt recht klein – fast zierlich ? - Höhe 35cm, Breite 30 cm, Tiefe 40 cm


Edelstahlabdeckung abgenommen (zum Wasser nachfüllen erforderlich)

Ich hab hier schon einige Monate vorher mitgelesen und konnte daher ganz gezielt experimentieren und mich doch schon recht schnell zu manchmal wirklich guten Ergebnissen bringen. Ne Demoka 203 hat deshalb auch schon da gestanden und gewartet. Espresso, wie er sein soll, klappt wirklich schon gut. (Izzo Arabica) Was noch fehlt ist die Übung beim Milchschaum. Ab und an passiert es, dass er so ist, wie er sei soll. Nur halt leider nicht sicher reproduzierbar. Es ist zu merken, es ist halt reine Übungssache und nicht so leicht parametrierbar, wie die Espressoherstellung. Alles in allem bin ich Dank dieses Forums in der Lage, das an Espreeso herzustellen, was ich mir schon seit Jahren erträumt und leider zu wenig bei den vielen Cafes um die Ecke bekommen habe. Und den "richtigen" Milchschaum kriege ich auch noch hin.



Wenn der Izzo Kaffee jetzt durch ist, dann mach ich mich an das Probierpaket vom Cafe Oliver, hier aus dem Forum. Ich freue mich schon drauf.

Die berühmte Sauerei der Demoka versuche ich mit der "Auffangtasse" zu umgehen. Klappt prima.

Viele Grüße aus Nordhessen

Peter
__________________
Izzo Vivi - Demoka 203
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  #150 (permalink)  
Alt 26.01.2007, 00:26
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Registriert seit: 22.11.2006
Ort: Plettenberg/ NRW
Beiträge: 327
Stilgar eine Nachricht über AIM schicken
Standard La Nuova Era - Cuadra

N´abend.

Jetzt will ich aber auch mal kurz über meine Cuadra berichten.
Gekauft habe ich sie Anfang Dezember bei Kaffee-Total für 940 €.


So sieht sie aus:



Und so hab ich sie kennen gelernt:

Äußerlichkeiten
Serienmäßig ist die LaNuovaEra – Cuadra mit schwarzen Seitenteilen aus Kunststoff ausgestattet. Zur optischen Akzentuierung lassen sich weitere Kunststoffseiten in den Farben rot und gelb sowie in polierter Edelstahlausführung erwerben. Somit erfährt die Maschine ein wenig neumodisches Styling gepaart mit klassischer E61-Brühgruppe.
Die zeitlose Nüchternheit zahlreicher anderer Espressomaschinen erreicht die Cuadra damit zwar nicht, dafür stellt sie aber derzeit noch eine zahlenmäßige Minderheit, quasi ein Exot im Zweikreissegment dar. Und das ist unzweifelhaft auch ein recht angenehmes Gefühl - eine Espressomaschine zu besitzen, die nicht viele ihr Eigen nennen…

Ein weiterer nützlicher Hingucker ist das Kesseldruckmanometer. Dieses scheint seitlich aus der Maschinenverkleidung heraus zu ragen, so dass das entsprechende Seitenteil sich hier elegant anschmiegt.

Die Abtropfschale hat ein Fassungsvermögen von insgesamt 750 ml. Durch das vom Expansionsventil weitergeleitete Wasser läuft die Schale allerdings relativ schnell voll, so dass diese bei normalem Espressobezug (Einpersonenhaushalt) täglich bis zu zweimal geleert werden muss.
Dafür lässt sie sich sehr einfach nach vorn entnehmen. In der Maschine rastet sie ein, so dass sie sich während der Bezüge nicht auf eine ungewollte Reise begibt.

Insgesamt bietet die Tassenablage ausreichenden Platz für neun Espressotassen.
Die Ablage muss abgenommen werden, um den 3-Liter-Wassertank zu befüllen. Dieser ist dann aber leicht aus dem hinteren Teil der Maschine heraus zu ziehen. Bei einem Wasserrest von etwa 0,5 l löst der federgelagerte Wasserstandsensor aus und die Espressomaschine schaltet sich komplett ab.

Der mitgelieferte Siebträger ist aus verchromtem Messing mit schwarzem Kunststoffgriff und ist mit seinen 500g schön schwer. Die Höhe unter dem Siebträger ist auch für Cappuccinotassen ausreichend.

Sehr schön ist die Bedienung mittels des Bezugshebels (Levetta).


Innere Werte
Kupferboiler: 1,8 l,
Heizung: 1400 W,
Wassertank: 3 l,
Ulka Vibrationspumpe,
230 V,
3-Wege-Ventil.
Das Innenleben der Cuadra ist den Abmessungen (36 cm x 36 cm x 42 cm; H x B x T) angepasst. Entsprechend aufgeräumt kommt die Maschine daher. Für Bastler ist aber beispielsweise die Pumpe eher schwer zugängig, da sie sich quasi im Keller der Maschine befindet. Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten sollten aber dennoch kein Problem darstellen.


Espresso
Wenn der Mensch vor der Maschine eine gute Kaffeemühle hat, frische Kaffeebohnen benutzt und auch sonst keine allzu großen Fehler macht, dann gibt es an den Espressi nichts einzuwenden.


Aufschäumen
Dampf für zahlreiche Lattes, Cappus etc. ist rauen Mengen vorhanden. Mit der serienmäßigen Zweiloch-Dampfdüse gelingt Microschaum innerhalb kürzester Übungszeit.
Hilfreiche Tipps zu diesem Thema befinden sich im hier im Kaffeewiki.


Vorteile
Dass ich von der stimmigen Optik begeistert bin, lässt sich sicherlich schon aus den ersten Zeilen ableiten.
Die Cuadra ist ein Zweikreiser, somit ist stets Dampf und Wasser für den Espressobezug gleichzeitig verfügbar.
Hinzu kommen die hochwertigen Materialien und Teile, die sehr schmale Bauweise sowie ein sehr guter und sicherer Stand.


Negatives
Die Bedienungsanleitung umfasst satte zwei Seiten. Die restlichen 95 % Wissenswertes erfährt man Gott-sei-Dank im Internet.
Mitgeliefert wird leider nur der obligatorische Plastiktamper.
Die Tassenablage liegt leider waagerecht auf der Maschine und besitzt nach vorne keine Bremse (hinten und seitlich ist die Verkleidung höher gezogen), so dass die Tassen bei mittelfristiger Unaufmerksamkeit während der Bezüge nach vorne wandern und herunter fallen.


Kommentar/ Empfehlung
Wer sich nicht so recht zwischen modischem und klassischem Look entschieden kann bzw. will, greift einfach zu beidem und kauft sich die Cuadra.
Bislang habe ich den Kauf nicht bereut und so wird meine Einstellung wohl auch bleiben.
Allerdings empfehle ich -gerade für den frühstücklichen Espressogenuss- eine Zeitschaltuhr, um nicht von der Aufheizzeit ausgebremst zu werden.


Danke für´s Zuhören...

Gruß Lutz
__________________
Wer hat Euch geheissen, Euch an den Maschinen zu vergreifen, ohne die Ihr alle verrecken müsst, Ihr Idioten - ???

.: LaNuovaEra Cuadra | Casadio Istantaneo :.
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