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  1. #21
    wutzi ist offline Erfahrener Benutzer
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    So nachdem ich jetzt kein Bild mehr von meiner ehemaligen Espressomaschine hab -das Design der Serie wurde mittlerweile geändert- schreib ich jetzt ausm Kopf...
    ---
    halt da hab ich doch eins entdeckt..: mit sowas hab ich gespielt:


    Es war ein CLA-Tronic Desinger Serie

    Äusserlichkeiten:
    Schwarz kleine Stellfläche fürs Tassenwärmen (..ungeeignet weil ohne Begrenzung...klirr), Rad zum Dampfregulieren, 2 orange Lämpchen (Wasser heiss/Dampf). Schalter, die schwer als gedrückt erkannt werden konnten. Alles Plastik... Bis auf den Alu-Abtropfsieb, der schnell verkratzte und auf dem sich der Kaffee schön verteilte.
    Es gab nur einen Siebeinsatz, der markierungen zur Füllhöhe bei den Tassen aufwies.

    Innere Werte:
    Wassertank ca. 1,5 l. Fataler Materialmix um den Kessel. Vibrationspumpe.

    Espresso:
    War oft unlecker. Jedenfalls bis sich die richtige Bohnensorte bzw. Röstung fand. In der Regel Trinkwarm.

    Aufschäumen:
    Ein Saeco-Cappuchinatore hat hingepasst und somit hats für Lattes gereicht.

    Bisherige Probleme:
    Der erste Espresso kostete eine Tasse, da die Tassenwärmfläche glatt und ohne Begrenzug war - klirr
    Die Lämpchen beschlugen von innen..
    Nach 2 Jahren Gebrauch begann Wasser seitlich an der Brühgruppe oder am Dampfauslassrohr herunterzulaufen.
    Schließlich war der Kurze da:
    Übelst korrodierter Kessel speziell an (wahrscheinleich) Temperaturfühlern und anderen Schrauben.

    Vorteile:
    Spielzeug zum Einsteigen und Erahnen dass es noch mehr gibt..

    Kommentar/Empfehlung
    Zu billig um damit was zu sparen..
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:28 Uhr)
    [img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/m.gif[/img:sig_uid]: Jura Rio d´Oro vapore[img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/si.gif[/img:sig_uid]: Solis 166 tuned mit Alurutsche[img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/i1.gif[/img:sig_uid]: Innova I-1

  2. #22
    68-1012391839 Gast

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    Jetzt noch mal ein paar Takte zur Isomac TEA (gekauft im Juli als Bazzar A 3, ist aber noch eine aus Isomac-Produktion):

    Äußerlichkeiten: Halt noch so ein Edelstahl-E61-Trumm, allerdings eher schmaler (war wichtig für mich), und das Verkleidungsblech ist schon ziemlich massiv. Die weitgehende Abwesenheit von Design hat einen Vorteil – man hat's nicht so schnell satt Verarbeitung Blechteile geht so. Kanten könnten teilweise besser verarbeitet sein, aber keine Verletzungsgefahr. Vorteil: Gehäuseboden durchgängig aus einem Stück statt eines angeschraubten Vorderteils (das, wenn ich mich recht entsinne, manchem Briccoletta-Besitzer Kummer gemacht hat).

    Innere Werte: Entsprechen wohl dem Klassendurchschnitt. Also die meisten Leitungen und Fittings in Kupfer bzw. Messing. Aber alles ziemlich "wild" durcheinanderverlegt (ist in dieser Klasse wohl auch leider üblich) und in einigen Punkten ärgerlich – z.B. Kunststoff-T-Schlauchverbinder, der inzwischen schon geleckt und ziemlichen Schaden angerichtet hat. In meinen Augen ebenfalls eine Fehlkonstruktion: Die Elektronik-Box ist unmittelbar auf dem Boden installiert und zieht zwangsläufig Feuchtigkeit, falls die Maschine mal "nasse Füße" bekommt (meine ist inzwischen ausgetauscht und gleich ein paar Millimeter "höhergelegt"). Komponenten (z.B. Presostat, Ventile) z.T. nicht so hochwertig, wie der Preis es nahelegen würde. Aber auch das scheint ein generelles Problem dieser Maschinenklasse zu sein – die Werbesprüche von der "Profi-Technik" im verkleinerten Maßstab sind m.E. stets etwas übertrieben. Kessel hat nach Herstellerangaben 1,8 Liter. Auch wenn der Trend zu kleineren Kesseln geht (wg. Aufwärmzeit) wäre ich ganz froh, wenn es noch etwas mehr wäre (3-4 Liter), weil das zumindest im 24-Stunden-Betrieb mehr thermische Stabilität verspricht und dann auch die Heißwasser-Funktion vom Gimmick zum sinnvoll nutzbaren Goodie machen würde.

    Espresso: Ähnliche Qualität wie aus prof. Barmaschinen möglich, vorausgesetzt, man lässt die Maschine gut aufwärmen (mindestens eine halbe Stunde, eine ganze wäre besser, Dauerbetrieb ist am besten). Seit Reduzierung des Kesseldrucks auf 1,1 Bar (lt. Manometer) reicht es, nach längerem Leerlauf eine knappe Espressotasse Wasser vorlaufen zu lassen. (Werkseinstellung war für mich mit 1,4 viel zu hoch - ist offenbar so gewählt, um schnellere Aufheizzeiten zu gewähren).

    Schäumen: Für zwei Tassen gut und schnell und feinporig und gießbar, für vier Tassen dauert's etwas länger (schätze mal: 60 Sekunden) und wird nicht ganz so feinporig - ist aber noch akzeptabel. Da ich für die Kinder viel Milch mit der Maschine erwärme, wäre mir mehr Dampfleistung allerdings noch lieber. Allerdings kein Problem mit Dampfstabilität: Ist noch genug Dampf da, wenn bei 0,8 Bar (lt. Manometer) die Heizung einsetzt und allmählich (meistens bis kurz vor Ende des Aufschäumens) den Solldruck wiederherstellt. Herkömmliche Zwei-Loch-Düse ist m.E. gut abgestimmt auf die begrenzte Dampfleistung. Gewöhnungsbedürftig für mich als Rechtshänder war die Anordnung von Dampfventil/Dampfrohr auf der linken Maschinenseite – rechts wäre einfacher.

    Bisherige Probleme: Teilweise oben schon erwähnt. Aber die Substanz ist brauchbar, vieles läßt sich nach und nach verbessern – so z.B. das Problem mit der geringen nutzbaren Wassermenge des Tanks (bis zum Abschalten durch die Schutzautomatik etwa gut zwei Liter), der zudem noch recht unzugänglich untergebracht ist. Man muss die Tassenablage dafür abnehmen, was m.E. kein Vorteil (wie von anderen Maschinenbesitzern so gesehen), sondern ein Nachteil ist (am besten wäre doch wohl ein von außen kleckerfrei zugänglicher Tankstutzen - mein jetziges Auto hat so was im Gegensatz zu meinem ersten Käfer auch). Die Abhilfe lautete bei mir Umbau auf Festwasseranschluss, der bereits an anderer Stelle beschrieben wurde. Nutzwert der Maschine und Zufriedenheit des Nutzers wurden dadurch jedenfalls erheblich gesteigert


    Vorteile: Einige wurden bereits weiter oben genannt, ein weiterer dürfte das zusätzliche Pumpendruck-Manometer sein. Ich weiß zwar nicht, wie exakt es (absolut gesehen) anzeigt.Aber relativ gesehen scheint die Anzeige verlässlich zu sein und bietet einen guten Anhaltspunkt, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen.

    Kommentar/Empfehlung: Für den üblichen Händerpreis (1200 bis 1300 Euro) m.E. genauso überteuert wie ihre Klassen-Schwestern. Habe meine für 800 Euro als Vorführgerät bekommen und würde bei dem Preis von einem erträglichen Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen. Ob ich Sie noch mal kaufen würde? Wohl eher nicht, wenn Platzmangel nicht mehr die entscheidende Rolle spielen würde. Für das regulär geforderte Geld (oder etwas mehr) bekommt man sicherlich Besseres geboten, wenn man sich für eine kompakte Barmaschine mit größerem Kessel, hochwertigen Bauteilen und Rotationspumpe entscheidet. Um nicht falsch verstanden zu werden: Diese Kritik bezieht sich nicht auf die Tea speziell, sondern auf die Maschinen dieser Klasse im Allgemeinen.

    Gruß Dirk



    Edited By DirkB on Okt. 10 2002 at 13:01

  3. #23
    wutzi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Jura Rio d´Oro Vapore

    Baujahr um 1986

    gross

    Äusserlichkeiten:
    Schickes (?) Achtziger-Jahre Gold-Kackbraun-Design von Saeco, aber die Achtziger werden ja wieder modern. Als Schriftzug prangt "RIO D'ORO VAPORE" von jura interelektro auf der Vorderseite.
    Siebträgergriff aus Braunem Metallic-kunststoff, theoretisch gut einsehbarer Wassertank aus braunem, durchsichtigem Plastik. Edelstahlabdeckung für Tassen die sich rund nach hinten biegt (vorsicht!) und auch die Rückwand bildet; Einfüllloch für Wassertank. Verschiedenfarbige Druckknöpfe für Ein/Aus, Wasserbezug Brühkopf/Dampfrohr, und Dampf. Diese sind jeweils von innen beleuchtet zeigen den Betriebszustand an. Die Maschine arbeitet mit einem Grancrema-Siebträger. Daraus ergibt sich nur eine Siebform: zu groß für 7 gr.. Der Tamper an der Maschine taugt nur zum Glätten und ist zu klein für den Sieb.


    Innere Werte:
    Hab sie noch nicht aufgeschraubt, verdächtige sie jedoch einer Vibrationspumpe, der Brühkopf scheint aus Messing zu sein. Der Wassertank umfasst 3 Liter kühles Nass. Ach ja totsicher eine Einkreisgeschichte..

    Espresso:
    Ich bin zufrieden. Die Crema ist eher eine Cream, heller als man erwarten würde. Eine Herausforderung guten Kaffee mit guten Bohnen zu machen ist es mit dieser M. wirklich nicht. Aber einen Schümli krieg ich nicht gebacken oder er schmeckt mir nicht.

    Aufschäumen:
    Ein Cappuchinatore von Saeco passt (warum auch?). Folglich ist Milchschaum kein Problem. Die Temperatur kann z. B. durch rechtzeitiges herausnehmen der Milch aus dem Kühlschrank und durch Vorwärmen reguliert werden. Ein Problem ist die Dampfregulierung sie besteht ins An/Aus, zumal das An von der Boilertemperatur abhängig ist - Überraschung inbegriffen..

    Bisherige Probleme:
    Das alte Plastik neigt zum brechen, der Lack scheint einige Reinigungsmittel meiner Mutter nicht zu mögen - es finden sich Scheuerkratzer und Flecken. Der Trester im Siebträger stellt einen unbefriedigenden Zustand dar: entweder Sabbe, oder er ist nicht ohne weiteres Auszuklopfen - Einziger Defekt in meinem Benutzungszeitraum: Bruch des Nagelköpfchens im Siebträger kurz oberhalb des Gegengewichts.

    Vorteile:
    Ein Vorteil liegt im Design der Abtropfschale. Diese kann einzeln entnommen werden und die praktische Schublade darunter auch als Schale weiterverwendet werden:

    gross
    Somit reduzierter Streuwinkel in der oberen Stellung - gegen Kaffeepott unten. Der andere Vorteil in meinen Augen: Es ist keine Wissenschaft nötig um guten Kaffee zu machen.

    Kommentar/Empfehlung:
    Einen "normalen" Siebträger gibt es lt. Jura und dem von ihnen angegebenen Ersatzteilliferanten nicht Die Bedienungsanleitung bekommt man zugeschickt, falls gewünscht, Ein Schwimmer im Wassertank hilft unwahrscheinlich den Wasserstand gegen den unbeleuchteten Hintergrund zu sehen. Die Empfehlung der Bedienungsanleitung grob gemahlenen Kaffee zu nehmen geb ich nicht. Auch sind Entkalkungsanweisungen "kann Jahre dauern bis sie entklakt werden muss (anm. bei weichem Wasser)" mit Vorsicht zu genießen. Ein Indiz für den Kalkzustand wird mit der "Aufwärmzeit über 2 Minuten" angegeben, visuell kann auch der Zustand bei der Demontage des Brühkopfsiebes (dann noch die nächste Schraube mit Feder und Stopfen lösen) überprüft werden.

    Ich liebe sie
    flo
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:27 Uhr)
    [img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/m.gif[/img:sig_uid]: Jura Rio d´Oro vapore[img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/si.gif[/img:sig_uid]: Solis 166 tuned mit Alurutsche[img:sig_uid]http://www.wutzi.de/x/i1.gif[/img:sig_uid]: Innova I-1

  4. #24
    Logicfuzzy Gast

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    Hallo Leute,

    lange Zeit war ich fest entschlossen, mir einen bequemen
    Vollautomaten von Saeco oder Jura zu kaufen. Nach dem Lesen verschiedener Foren kamen mir allerdings erhebliche Zweifel, ob ma bis zu 1000 Euro in einen Haufen Vollplastik stecken soll, der nach 2 Jahren für 300 Euro instand gesetzt werden muß. Dieses gilt ja offensichtlich für die meisten Jura VA aber auch für Saeco MC+ etc. Alternativ hätte man sicher über ein Schaerer (Opal) nachdenken können, aber da explodieren die Kosten dann doch.
    So habe ich mich dann für die kleine Subito entschieden, die ja doch von der Bedienung her nahe an einen Vollautomaten rankommt. Die Probleme mit der Subito scheinen nicht so gravierend zu sein, wie mit den Vollautomaten. Natürlich kann auch sie ihren Dienst irgendwann quittieren, aber dann hat man eben nur 250 Euro in den Sand gesetzt und nicht > 800 für einen VA.
    Die Bedienung ist genial einfach. Der Espresso ist ruck zuck
    zubereitet und bockelheiß! Eine riesen Sauerei mit Kaffepulver
    erspart man sich durch das Bedienkonzept. Und das Wichtigste: Der Espresso ist genial!! Man mag die Tests der Stiftung Warentest ja manchmal in Zweifel ziehen. Aber hier hatten sie in Sachen Geschmack wirklich recht. 1a !! Zudem ist das Cream äußerst üppig und stabil, selbst nach umrühren des Espressos. Die Tatsache, daß man bei dieser Maschine nur gemahlenen Kaffee verwenden kann, tut dem Ergebnis keinen Abbruch. Ich habe "billigen" Lavazza von Plus verwendet: ausgezeichnet !
    Ein (kleines) Ärgernis gab es aber doch: Der riesige Aufkleber
    "made in Swisse" war auf der Front so fest verklebt, daß es mich 40 Minuten gekostet hat, ihn abzufriemeln. Inclusive der
    Gefahr, einige Kratzer zu produzieren. Ein völlig unnötiges
    Ärgernis.
    Zur Lebensdauer des Gerätes kann ich natürlich noch nichts
    sagen, man wird sehen. Wenns nach der Garantiezeit in die ewigen Jagdgründe geht, ist das zwar ärgerlich aber keine Katastophe. Dann kauft man halt (mit gemäßigter Wut) ne neue.

    So long
    LogicFuzzy
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:27 Uhr)

  5. #25
    w.haas ist offline Erfahrener Benutzer
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    Neuss
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    Zitat Zitat von Guest
    ....für die kleine Subito entschieden, die ja doch von der Bedienung her nahe an einen Vollautomaten rankommt. Die Probleme.....Der Espresso ist ruck zuck
    zubereitet und bockelheiß! Eine riesen Sauerei mit Kaffepulver
    erspart man sich durch das Bedienkonzept. Und das Wichtigste: Der Espresso ist genial!! Man mag die Tests der Stiftung Warentest ja manchmal in Zweifel ziehen. Aber hier hatten sie in Sachen Geschmack wirklich recht.
    Mit dem Kaffeegeschmack ist es wie mit jedwedem Geschmack. Ist nun rot schön oder grün? Das Konzept der Subito ist super, da geb ich dir Recht. Einfach zerlegt und unter fließendem Wasser gereinigt- echt klasse. Was aber den Geschmack angeht, da muß ich dir leider widersprechen. Ich habe selber die Subito für meinen Marktstand, aber ich habe auch eine Bezzera 99/s. Mit der Subito mache ich z.B. aus dem Diemme Oro einen super Schümlikaffee, was mir mit der Bezzera nicht gelingt. Aber was den Espresso angeht und hier steht der direkte Vergleich, kann die Subito nicht mithalten. Alle Hersteller ob Jura oder Saeco behaupten- Ihre Maschinen ersetzen den Siebträger, oder würden sogar noch mehr aus dem Espresso holen. Da hatte ich neulich noch ein Gespräch mit einem Saeco Händler. Klarer Maßstab für den Geschmack von Espresso ist und bleibt der Eigene.
    Ist da jetzt rot schön oder grün?
    Gruß
    Wolfgang
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:26 Uhr)
    Gruß
    Wolfgang
    ------------------------------
    Bezzera 99/s, Mazzer mini elektronik
    Historie
    Bezzera 40E-MG, Anfim Best, war ein super Team
    Bezzera Elisse 2gruppig, Anfim Best

  6. #26
    98-1040850687 Gast

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    hallo zusammen,
    und hier wie gewünscht, mit einer gewissen systematik

    Äusserlichkeiten: nichts besonderes
    Innere Werte: billig aber funktionsfähig
    Espresso:für meinen geschmack i.O., soll aber nichts heißen!
    Aufschäumen: können wir vergessen
    Bisherige Probleme: null, absolut keine
    Vorteile: keine
    Kommentar/Empfehlung :
    also ich werd den teufel tun und hier sowas zu empfehlen
    ich möchte ja nicht euer niveau in die nähe der unteren
    schubladen bringen. aber ich beobachte schon in div.
    auktionen den verlauf bestimmter espresso maschinen.

    gruß
    volker
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:26 Uhr)

  7. #27
    knurrfrosch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Tag zusammen,
    dann werd ich auch mal meine Liebste beschreiben, nämlich eine

    Gaggia Carezza, BJ. 1999



    Äußerlichkeiten:

    Sollte heißen Scheußlichkeiten, Plaste und Elaste soweit das Auge reicht, alles schön rund. Die Farbkombination von Anthrazit mit türkisfarbenen Schaltern ist gewagt, aber noch lange nicht die schlimmste, die Gaggia sich für dieses Modell hat einfallen lassen. Tassenvorwärmfläche findet nicht statt, Abtropfschale reicht aus, um die Tropfen von drei Espressi aufzunehmen ohne eine Überschwemmung zu verursachen. Der Wassertank ist von außen recht gut einzusehen und leicht abzunehmen. Für kleinere Füllstandskorrekturen gibts noch ein Kläppchen mit Deckel oben auf der Maschine.

    Innere Werte:

    Eben Gaggia, die gleiche Brühgruppe wie in allen anderen Gaggias ohne Magnetventil, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Also Alu-Boiler mit außenliegender Heizung, kräftige Pumpe (wobei sich kräftig vor allem auf die kräftige Geräuschentwicklung bezieht). Brühkopf und Siebträger aus verchromtem Messing und die sog. Crema-Membrane lässt sich Gott sei Dank sehr leicht entfernen.

    Espresso:

    Lecker! Gute Crema (nach einigem Üben und Umbau meiner SAECO Mühle), passende Temperatur, relativ einfach zu reproduzierende Ergebnisse. Alles in allem keinerlei Vergleich zu der halbkalten Brühe, die meine SAECO Monte Carlo vorher so produziert hat, und auch deutlich besser als aus den Krupps und SAECO Siebträgern im Freundeskreis und den Jura Vollautomaten in der Firma. Vergleich mit wirklich hochwertigen Maschinen war bisher leider nicht möglich.

    Aufschäumen:
    Ein Kinderspiel. Minute warten, einen Stoß Dampf ablassen, Rüssel in das Milchtöpfchen, am Drehventil Gas geben, bis Becher voll. Milch wird heiß, Volumen verdoppelt sich, Schaum ist stabil. Anschließend entlüften nicht vergessen und direkt das Rohr putzen, weil sonst irgendwann mit Milchresten einbrennlackiert und weiter gehts.
    Dem gegenüber steht leider ein geringes Kesselvolumen, das die Produktion von größeren Mengen Milchschaum zu einer Geduldsprobe werden lässt.

    Bisherige Probleme:
    Ich hab die Maschine gebraucht gekauft und musste bisher die Brühkopfdichtung und das Brühgruppenventil ersetzen. Außerdem scheint die Brühgruppe leicht und schnell zu verkalken, was aber auch daran liegen kann, dass in Bielefeld nicht mehr allzu viel Wasser im Kalk ist.

    Vorteile:
    Schrauberfreundlich. Selbst mit meinen zwei linken Händen konnte ich (meißtens wegen Lucianos hervorragenden Beschreibungen, DANKE!) alles selbst erledigen.
    Und billiger wird man an die Gaggia Brühgruppe wohl nicht drankommen. Z.Zt. laufen die Carezzas bei Ebay neu für 150 Euro.

    Kommentar / Empfehlung:
    Die Königin der unteren Preisklasse. Wer eine günstige, einfach zu handhabende Siebträgermaschine sucht macht mit der Carezza sicherlich nicht ganz viel falsch. Ein Vergleich mit Alterativen dieser Preisklasse lohnt in jedem Fall.
    Wenn sie nur nicht so hässlich wäre...

    mfg
    Frank
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:26 Uhr)
    Silvia / Grinta

  8. #28
    Wolf1100 ist offline Erfahrener Benutzer
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    108

    Standard

    Das ist sie, die Ala di Vitoria Junior:



    Äusserlichkeiten: Muss man nix zu sagen, klassischer Chrom Bomber.
    Innere Werte:
    Alles aus Kupfer und Messing, voll Gastro tauglich, Faema E61. 1,3 KW.
    Espresso:
    Hab noch nirgends besser getrunken.
    Aufschäumen:
    ...ja, aeehmm, das muss ich üben, Dampf kommt wie blöde und ewig, ich saue immer die Küche ein und koch die Milch auf, hab jetzt n Aero Latte.....
    Bisherige Probleme: s.o. aber nicht wirklich =
    Vorteile:
    Bei 22KG verschiebt sich nix wenn man den Siebträger bewegt. 3Liter Wasser Reserve. Ein Schalter überwacht das Gewicht des Kanisters damit die Maschine nicht trocken läuft.
    1 und 2Tassen Auslauf dabei. Es ensteht nie der Eindruck der unterdimensionierung oder eines "billig" Plaste VA.
    Kommentar/Empfehlung:
    Ich würde jederzeit und sofort wieder zugreifen, bzw. eine andere proffesionelle Maschine (E61) kaufen, ich hatte vorher eine Krups Novo, in der Firma haben wir ne JURA X95, und ich dachte tatsächlich die machen guten Espresso,........
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:25 Uhr)
    Ala di Vitoria, Isomac Inox

  9. #29
    Otto ist offline Neuer Benutzer
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    ich muss dann doch auch einmal eine (kleine) "Lobeshymne" auf die Picco anstimmen. Habe bis zum Erwerb meiner ersten gaggia coffee vor 10 Jahren gut mit diversen Piccos gelebt, zuletzt sogar mit dem DampfModell!
    Mit dem passenden PiccoEspresso ist das Ergebnis schmackhaft wenn auch leicht säuerlich (Illy?) die Crema gut! Ich habe mal in Zusammenarbeit mit einem kleinen Röster versucht eine Alternative zu "ermahlen" - aber dann aufgegeben, der Picco war immer besser.

    Die Maschien bietet einfach ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis - für Jura oder Solis oder Saeco-freie Büros eine ideale Lösung! Und natürlich super zum Reisen! Ich bin jahrelang nicht ohne Picco gereist, während der Semesterferien war die Picco auch auf Montage dabei, in DA gab es ein renommiertes Architekturbüro da standen im Aufenthaltsraum 4 Piccos nebeneinander......
    Meine Eltern nutzen sie immer noch und ich habe immer eine Dose picco koffeinfrei im Freezer für die Besuche meines Vaters.
    Von Siemens gab es jahrelang ein Kombigerät, das bestand aus einer Picco und einem normalen Brüher!

    Das Zentrifugalprinzip ist genial, mich würde mal interessieren wie gross der enstehenden Druck ist, Schwachpunkt ist der "Eierkocher", es verdampft sehr viel Wasser.
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:24 Uhr)
    (saeco royal professional bis 03.07 / gaggia classic coffee / mdf bis 12.3.04 ) Saeco Royal Cappuccino (fornara gran gusto) Ionia Special BAr

  10. #30
    janny Gast

    Standard

    Hallo Zusammen
    meine Maschine ist eine

    Vibiemme Domobar

    Anschaffung 11/97

    Äußerlichkeiten: Einfaches Kubusdesign mit Brühgruppe E61 Gehäuse schwarz Front Chrom

    Innere Werte: Messing Kupfer solide verarbeitet

    Espresso: Gute Qualität, gute Crema (direkt nach Heizphase vor Bezug Wasser ein wenig ablassen)

    Aufschäumen: Viel Druck. Zuerst kommt ein ordentlicher Schuß Wasser mit, den ich zunächst ablasse.(Einkreismaschine)

    Bisherige Probleme: Keine. Vor kurzem zerlegt und mit Durgol entkalkt. Sieht gut aus. Einige Dichtungen getauscht.

    Vorteile: Guter Cafe und robuste Maschine.

    Nachteil: Pumpe sehr laut. Jetzt aber etwas ruhiggestellt.

    Kommentar/Empfehlung: Wahrscheinlich würde ich mich heute für eine Zweikreismaschine entscheiden. Und da gibt es ja (siehe unten) viele Alternativen zur Vibiemme. Ansonsten für die Zubereitung von zwei Cappuci/Espressi bin ich sehr zufrieden.

    Grüsse
    Jan
    Geändert von Stefan (13.08.2007 um 00:24 Uhr)

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