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29.05.2009, 13:02
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Erfahrener Benutzer
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
Ich will nur kurz über mein Erlebnis beim "Insel"-Einkauf berichten:
Hier: Caffè Italia - The Coffee bestellt.
Lieferzeit Europa 7 Wertage. 5 Mahnung, dann Gerät Quick MIll Orione abbbestellt.
Trotzdem ausgeliefert. Vom Nachbarn idiotischerweise angenommen. Zurück zu DHL und Annahme verweigert. Kartenzahlung zurückgegeben. Ewiges Geschreibe, Unterlagen etc. nach 1,5 Monaten Rückbelastung der Kartenzahlung auf meinem Konto mit dem Hinweis die Lieferfirma hat das Gerät nicht zurückbekommen. DHL nimmt von mir keinen Suchauftrag an und der Empfäger stellt keinen. Alle Korrespondenz in englisch oder italienisch.
Fazit: Kein Gerät UND kein Geld. Auf 400.- Euro sitzengeblieben.
Ach ja Caffeeitalia UK liefert über einen italienischen Sub was das Ganze nicht einfacher macht.
Viel Spaß Michael
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Quick Mill 0650
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29.05.2009, 13:18
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 29.08.2008
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
Liebe Kaffeeexperten,
nur kurz und ganz grob:
wenn die Maschine vom Verkäufer an den Käufer geschickt wird, wird der Verkäufer in der Tat grundsätzlich schon dann vom Preisrisiko frei, wenn er die Maschine dem Transporteur übergibt. Das gilt aber nicht bei Verkäufen von Unternehmern an Verbraucher, da wird der Verkäufer erst frei, wenn die Maschine beim Käufer abgeliefert ist. Für das deutsche Recht ergibt sich das aus § 474 Abs. 2 BGB, für das englische Recht aus section 20 subsection 4 des sale of goods act (1979). Dieser Aspekt ist übrigens nicht zwingend durch Europäisches Recht vorgegeben. Der Verkäufer kann natürlich möglicherweise beimTransporteur Regress nehmen.
Auch nach Englischem Recht muss übrigens der unternehmerische Verkäufer gegenüber dem Verbraucher-Käufer die Kosten der Nacherfüllung tragen (section 48B subsection 2 b) sale of goods act); entgegenstehende Klauseln dürften unwirksam sein. Dieser Aspekt ist mehr oder weniger zwingend durch das Europäische Recht vorgegeben (RL 1999/44 EG, Artikel 3 Abs. 3).
Eine ganz andere Frage ist natürlich, ob man sich als Käufer wirklich mit dem Händler anlegen möchte, wenn es ernst wird
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Brugnetti Simona Top - Demoka M207
Geändert von Stefanus (29.05.2009 um 13:32 Uhr)
Grund: zu früh weggeschickt;-)
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29.05.2009, 13:29
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
Das sind ja eine ganze Menge Einwände, viel mehr als ich gerechnet hätte.
Ihr müsst das so verstehen, dass DE für mich in der Schweiz lebenden Deutschen eben auch Ausland ist. Wenn es Probleme gibt, dann muss das Gerät zurück ins Ausland. Mit dem Risiko muss ich leben. Und ich denke, die saftigen Aufschläge der CH Anbieter rechtfertigen einen Einkauf im Ausland locker. Wenn man mal eine Kaputtrate von sagen wir 5% annimmt, dann erhöht das den Erwartungswert der Kosten um eben diese 5%. Also sagen wir 50 EUR für eine einmalige Rücksendung im Fehlerfall finde ich akzeptabel. Wenn ich wegen einer kaputten Maschine nach Radolfzell fahren muss, habe ich trotzdem die ganze Zollproblematik an der Backe und verursache Spritkosten, wahrscheinlich in Höhe von 35EUR plus Abnutzung PKW plus drohende Busse wegen zu schnell fahrens plus einen Tag versenkt etc. Ihr seht also, die UK Variante kann durchaus günstiger sein.
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Expobar Brewtus III, Demoka M-203
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29.05.2009, 13:33
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
@mkraft59 Du schilderst einen sicher für dich nicht angenehm verlaufenen Einzelfall. Man kann die Qualität eines Anbieters aber so nicht allgemein beurteilen, da braucht es schon mehr Erfahrungswerte. Grundsätzlich glaube ich an das Gute im Menschen und wenn eine Firma schon lange existiert dann gehe ich davon aus, dass seriöse Absichten hinter dem Geschäftsbetrieb stecken.
Vielleicht verläuft mein UK Experiment ja positiv, das würde die Statistik wieder ausgleichen  Tut mir natürlich trotzdem leid für dich, dass es so mies gelaufen ist.
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Expobar Brewtus III, Demoka M-203
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29.05.2009, 13:58
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
Zum Thema Dual Boiler ist meine Meinung mittlerweile die Folgende:
Der nächste Evolutionsschritt bei den Siebträgern ist der Dualboiler. Er ist aber nur noch zu teuer für den Massenmarkt weil er zu neu ist. Das liegt aber an der geringen Verbreitung, die aber zunehmen wird, weil wie ich denke im Grunde jeder eigentlich einen Dualboiler haben möchte bzw. dessen Eigenschaften. Zweikreiser sind versuche, das Verhalten von Dualboilern zu simulieren. Warum aber simulieren, wenn man es direkt haben kann? Gekauft werden DBs aber trotzdem nicht von jedem, da es auch mindestens ein Ausschlusskriterien gibt: den Stromverbrauch. Da habe ich aber kein Problem mit, der Strom ist in CH sehr günstig.
Insofern werden auf lange Sicht die Dualboiler die Zweikreiser verdrängen und es bleiben dann Single-Boiler, Dual-Boiler und die nächste Generation, was auch immer die dann kann. Ist vielleicht für einige von Euch eine etwas krasse Theorie, aber so läuft es immer mit dem Fortschritt: Es kommt etwas neues auf den Markt, das wird von der Masse erstmal kritisch beäugt aber von einigen Early Adopters zur breiten Marktreife geführt. Der PID ist ja auch so ein Beispiel: in wenigen Jahren wird dieser ein Mussfeature darstellen. Ist wie mit Airbag und Servolenkung an Autos. Irgendwann war das Standard, weil es praktisch ist und Autos ohne sinken im Wert.
Meine Wahl zugunsten eines Dual-Boilers basiert im Wesentlichen auf meiner Faulheit. Es gibt bei der Cappuzubereitung mit nicht passenden Maschinen einfach zu viele Handgriffe, die ich als überflüssig empfinde und die mit der Espressozubereitung an sich nichts zu tun haben. Hier eine kleine Liste meiner Gründe für den DB:
Nr. 1: Das Flushing um auf Brühtemp zu kommen macht den Abtrofbehälter zu schnell voll, so dass ich zu oft entleeren muss, was in meiner Küche aufgrund meines Aufstellortes einfach nicht so praktikabel ist. Das ist jetzt schon bei meiner Solis so (die flusht auch immer automatisch in den Abtropfbehälter) und das nervt. Also Wasser vergeuden möchte ich einfach nicht.
Nr. 2: Das ganze Ritual soll auch für meine Frau durchführbar sein, ohne Studium. Die braut sich nämlich momentan mit der Solis ganz fürchterliche Espressos. Ich möchte ihr den Zugang erleichtern, in dem alle Extrasteps wie Leerbezüge o.ä. von vornherein entfallen.
Nr. 3: Wir schäumen extrem viel Milch, und wenn Gäste da sind, muss das auch schnell und nebenbei gehen.
Weitere: Jetzt niedriger Preis, grundsätzliche Einfachheit der Konstruktion, hoher Wiederverkaufswert
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Expobar Brewtus III, Demoka M-203
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29.05.2009, 14:15
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Registriert seit: 05.04.2005
Ort: linkes zürichseeufer
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
@andres,
mal 'ne zwischenfrage: hast du deine favoritin schon mal in natura gesehen oder gar damit gearbeitet?
denn abgesehen von dem von dir in's feld geführten technischen state-of-the-art aspekt gibt's schon noch das eine oder andere kriterium zu berücksichtigen...
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29.05.2009, 14:28
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Registriert seit: 19.04.2009
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
@old_harry
nein, wozu? dafür gibt's doch das Forum hier? Ich habe alles zum Thema gelesen und es gab z.B. bei der Brewtus III nicht wirklich viel Kritik. Es scheint mir daher also weitestgehend kompromissfrei zu sein. Klar habe ich so meine Kriterien (habe ja oben schon welche geschrieben). Wichtig ist mir z.B. auch ein puristisches Aussehen, also mindestens puristiche Formen, keine Winkel oder so. Ich will kein Sargdesign wie bei der Giotto und die vielen schrägen Maschinendesigns wie Bezzera etc. gehen alle auch gar nicht bei uns. Die Alex Duetto wäre mit ihrer schrägen Ablagekante oben schon grenzwertig. Beim Gedanken an die Brewtus fühle ich mich bisher gedanklich einfach am wohlsten. Leider kann ich sie nicht in real vorab bestaunen, aber dass ist eben in CH oft so und mit dem Überraschungsrisiko muss ich einfach leben. Ich vertraue da einfach auf die nie negativen Aussagen der Besitzer hier im Board.
Last not least: Von meinem ursprünglichen Budget von 2000 EUR bin ich jetzt auf fast der Hälfte. Den gesparten Rest investiere ich in leckere Bohnen und später vielleicht eine zukünftige ECM mit PID und DB wenn sie rauskommt. Die wird dann sicher 2k kosten. Bis dahin übe ich Dualboiler.
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Expobar Brewtus III, Demoka M-203
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29.05.2009, 14:35
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Ort: Schleswig-Holstein
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
Hi,
nur mal zum Stromverbrauch: Meine Super Dual (2x 1,4 l Kessel) verbraucht 1800 W, das gleiche wie zuvor mein Super Zweikreiser Version. Da ich den Dampfboiler oft ausschalte, verbrauche ich sogar nur 900 W. Meine Gaggia Classic, zum Vergleich, verbraucht auch um die 1300 W (bei einem ganz kleinen Kesselchen von 0,2 o.ä.). Aber der Verbrauch liegt ja auch nicht den ganzen Tag so hoch. Ich hatte die Gaggia mal am Strommeßgerät und wenn nicht gerade geheizt wird, liegt der Verbrauch dazwischen praktisch bei Null.
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Für den sporadischen Kaffee- od. Cappugenuss:
Technivorm Moccamaster KBT 741 (Melitta Papier-/Swissgoldfilter), Rancilio Silvia V3, Mahlkönig Vario Home V2 @Ökostrom. Aerobie Aeropress, Hario Slim.
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29.05.2009, 14:53
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Registriert seit: 28.10.2008
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
einer der gründe warum ich mich damals für die vbm junior db entschieden hatte. kleinere kessel = frischeres wasser und evtl schneller heiss, bzw weniger stromverbrauch, preislich glaub ich gleich zur brewtus 3. naja und ich schiele halt noch auf die modifikation von systermann
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Maschine: VBM Junior Dualboiler PID
Handhebler: La Pavoni EL
Mühle: Mahlkönig Vario + Graef CM 80
Röster: Gene
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29.05.2009, 14:56
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Registriert seit: 31.10.2004
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AW: Dual Boiler - Preise im freien Fall?
zum Stromverbrauch der Brewtus III:
Stromverbrauch Dualboiler
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Expobar Brewtus III + Mazzer Mini Electronic A + Demoka M-203 + meine next generation Tamper-Station
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