AW: Espressogenuss mit einer Kanne oder Siebeinsatz
Hi,
wenn die Mühle von Braun ein Schlagmesser hat, dann würde ein Upgrade auf eine siebträgertaugliche Mühle noch sehr viel bringen. Ich habe das mal zu meiner Herdkännchenzeit getestet.
Für den knappen Geldbeutel reicht theoretisch schon eine Zassenhaus Santiago: in Relation geringe Anschaffungskosten, kein Abfall, keine Stromkosten. Aber es ist Handarbeit und das kann sehr nerven.
Bequemer sind natürlich die elektischen Mühlen. Aber da sollte man sich erst mal die Bedienung ansehen. Komfort kostet Geld, aber es kann langfristig billiger sein, gleich die wertigere Mühle zu wählen.
Der Rest ist einfach nur frischer, passend gemahlener und temperaturmässig zum Herdkocher passender Kaffee, viel Übung und eine verlässliche Hitzequelle (Reisekochplatte).
Billig ST unter der Gaggia Classic würde ich nicht nehmen. Dann lieber den Herdkocher feintunen und frischen Kleinrösterkaffee testen. Der Kaffee sollte es eher heiss mögen, dann ist der Unterschied zum nicht 100% passend gesurften Espresso aus der Classic in einer Latte relativ gering. Mein Mann merkts nur an der Latte Art, wenn ich ihm einen Herdkocher / Tuttocrema Cappu zum Frühstück unterschiebe.
LG
Sirrah
BZ02 (brühdruckreduziert dank Isomac OPV), Gaggia Classic (brühdruckreduziert, Silvia Dampflanze), Compak K3 Touch, Zassenhaus Santiago, De Longhi EC 330 S (für E.S.E.)
-----------------------------------------------
Ex: Ascaso i-mini
-----------------------------------------------
Lesezeichen