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  1. #1
    Volvere ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Ein Erfahrungsbericht

    Hallo,

    Ich bin jetzt neu im Forum und habe vor der Anmeldung einige Wochen mitgelesen.
    Mein Titel ist sicher etwas provokativ, aber ich erkläre mal warum.
    Ich habe jetzt meine dritte Gaggia
    zuerst eine Gaggia Coffee, aus der Bucht die aber schon nach kurzer Zeit
    richtig viel Probleme hatte, wird unter Fehlkauf verbucht.
    Dann brachte mir ein Bekannter eine neue Coffee aus Italien mit. Die
    Hoffnung, das jetzt alles insbesondere der Espresso und Capu besser wird, verflog schnell. Die Maschine ist jetzt aber auch schon in die Jahre gekommen. Der Gedanke sich doch mal bei Zeiten eine bessere Maschine zu kaufen, kam dann langsam auf.
    Doch dann fand meine Frau auf dem Sperrmüll eine Classic Coffee (also die mit dem Magnetventil).
    Bei näherer Untersuchung stellte ich fest, das die Maschine zwar alt aber wohl nur kurz in Betrieb war.
    Innen total sauber, keine Rückstände am Siebträger etc.
    Also entkalkt, durchgespült und den ersten Espresso gemacht.

    Die Enttäuschung, wie immer viel zu lasch.
    Ich muss dazu sagen, das ich keine Mühle habe und gemahlenen
    Lavazza gold oder schwarz kaufe.
    Ich habe dann bei einer Rösterei eine Mischung sehr fein, mit deren kleinster Mahlstufe mahlen lassen.
    Das Ergebniss war schon besser aber immer noch nicht wirklich gut.
    Das Wasser läuft zu schnell durch.
    Nach einigem Stöbern hier im Forum, den Druck über das Expansionsventil
    reguliert. Das Ergebniss wurde schon besser.

    Fazit: wenn man den Druck reguliert, aufpasst das die Maschine nicht so heiß wird (Leerbezüge), die Bohnen sehr fein gemahlen wurden, den Dampf schon vor den Lampensignal startet, nach dem Schäumen frisches Wasser nachlaufen läßt und und und,
    bekommt man einen halbwegs guten Cappu oder Espresso hin.

    Freunde haben eine einfache Krups oder diese Juramaschine zum Drehen und machen ohne viel Umstand einen guten Espresso mit schöner rehbrauner Crema, aus fertig gemahlenen Bohnen.

    Kauf sich jemand der unbedarft und technisch nicht versiert ist, eine CC bekommt er niemals einen guten Espresso hin.
    Das ist doch eigentlich ein Unding.

    Man könnte ja jetzt, etwas neues und besseres kaufen aber
    ich habe jetzt den Ehrgeiz entwickelt, das verfluchte Ding so weit
    zu umzubauen bis ein guter Espresso rauskommt

    Bevor der Einwand zur unbedingt notwendigen Mühle kommt, die habe ich
    gerade aus einer defekten "Neapolitana" ausgebaut. Also die Mühle
    funktioniert noch, ist aber noch nackt und braucht ein Gehäuse.
    Wenn jemand ein altes Gehäuse hat, bitte melden, bevor ich etwas
    aus dem vollen schnitzen muss.

    Gruß
    Bernd

  2. #2
    mr.smith ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Die Gaggia ist wohl kaum schuld am dünnen Kaffee.
    Aber du hast es selbst erkannt - die Mühle fehlt !!!
    Mit guter Mühle bekommst du weit besseren Espresso als mit jura und Krups ...
    Auf alle Fälle ist der Titel so Quatsch !

    Ob die Mühle der Nemox reicht ???

    Gruß
    Jürgen

    Quickmill 5000A/5500 - La Pavoni Lusso Professional (INPAVONIVERITAS) - Vibiemme Paola nera - Carimali Eco E2 - LSM 85-16M Praktical Metronic - Rancilio MD50 - Carimali M1 - 3x Sm90 - Röster H1400G -
    u. sonstige Krankheiten



  3. #3
    Ranger Kevin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Zitat Zitat von Volvere Beitrag anzeigen
    Ein Erfahrungsbericht
    Ich muss dazu sagen, das ich keine Mühle habe und gemahlenen
    Lavazza gold oder schwarz kaufe.
    Dann würde ich an deiner Stelle mal abwarten bis deine "Mühle" einsatzbereit ist und es dann nochmal mit frischen Bohnen und dem richtigen Mahlgrad versuchen, bevor du hier solche Behauptungen aufstellst.

    Wie du in meiner Signatur sehen kannst besitze ich selbst eine CC, und der Espresso und Cappu der da rauskommt ist wirklich sehr gut.

    Du kannst di CC natürlich nicht mit einem Zweikreiser oder Dualboiler vergleichen, aber sie macht sicherlich keinen schlechten Kaffee!
    mfg der Kevin

    Equipment:"Custom" Gaggia CC" | Mahlkönig Vario 2.0 | Backup: Handfilter + Sözen Handmühle
    Wissenswertes:
    Greift Kaffeefettlöser wirklich Aluminium an? Wir haben es getestet... | Reinigungsanleitung Gaggia CC (PDF)

  4. #4
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Zitat Zitat von Volvere Beitrag anzeigen
    Ich muss dazu sagen, das ich keine Mühle habe und gemahlenen Lavazza gold oder schwarz kaufe.
    Aha. Hat keine Mühle und schimpft auf die gute alte CC. Ich geh schon mal Popcorn holen...

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
    Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
    Gene CBR-101 · Hearthware Precision

    • 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
    • 80er/90er Jahre: Baby
    Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
    • 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III

  5. #5
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Hi

    wenn die finanziellen Mittel nicht reichen: kauf 'ne Solis 166 (~75.- EUR) und modifiziere sie ( Tuning einer SOLIS 166 ): dann wirst Du auch wieder mit der Gaggia zufrieden sein

  6. #6
    Sanug ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Hallo Bernd,

    trotz deinem provokanten Thementitel: erst mal ein herzliches Willkommen in diesem Forum
    Zitat Zitat von Volvere Beitrag anzeigen
    Kauf sich jemand der unbedarft und technisch nicht versiert ist, eine CC bekommt er niemals einen guten Espresso hin.
    Das ist doch eigentlich ein Unding.
    Ehrlich gesagt, da hast du nicht ganz unrecht. Ich erinnere mich an meine schlechten Erfahrungen vor weit über 10 Jahren mit diversen Gaggia CC bei mir und meiner Nachbarin. Heute weiß ich, dass das Problem vor der Maschine stand (reine Fehlbedienung aus Unwissenheit).

    Da hilft nur gründliches hier Einlesen, und üben, üben und nochmals üben. Deshalb möchte ich deinen Satz auch so unterschreiben: die Maschinen vom Schlag einer Gaggia CC, einer Silvia, aber auch die hochwertigeren Zweikreiser und Dualboiler sind ohne das notwendige Wissen nur die halbe Miete, denn: Eine gute Maschine allein macht noch keinen vernünftigen Espresso!

    Wenn du dich hier gründlich einliest, wirst du aber die notwendigen Voraussetzungen schaffen können, um mit deiner Gaggia einen hervorragenden Espresso zu zaubern. Wie schon gesagt, eine gute (!) Mühle ist unbedingte Voraussetzung, ebenso wie frisch gerösteter (nicht nur frisch gekaufter!) Kaffee von ordentlicher Qualität.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg, und lass dich nicht zu schnell entmutigen. Die alten Gaggias kannst du mit den Tipps hier im Forum höchstwahrscheinlich allesamt wieder zum Laufen bringen. Noch ein Tipp von mir: erst wenn alles andere ausgereizt ist, solltest du am Brühdruck herumschrauben. Und das Ergebnis mit einem Manometer prüfen. Sonst verlierst du dich in zu vielen Parametern, die nicht stimmen!
    Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600

  7. #7
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Interssant, wie sich alle auf die fehlende Mühle stürzen und damit die aufgeworfenen Probleme für erledigt erklären und sogar dem Kollegen die Berechtigung für seine Kritik absprechen.

  8. #8
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    4.699

    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    mit meiner cc (pid), einem LM1er und einem bodenlosen st bekomme ich mittlerweile bessere und konstantere ergebnisse hin als mit der sehr einsteigerfreundlichen quickmill.

    das kann man hier immer und immer wieder lesen: in der reihenfolge der faktoren, die zum guten ergebnis beitragen, steht die maschine nur auf platz 4 von 4. davor kommt die mühle, wiederum davor die bohne. auf platz 1 steht unangefochten und einsam: der mensch

    viele grüße

    Stefan

  9. #9
    florenz-k ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Zitat Zitat von Arni Beitrag anzeigen
    Interssant, wie sich alle auf die fehlende Mühle stürzen und damit die aufgeworfenen Probleme für erledigt erklären und sogar dem Kollegen die Berechtigung für seine Kritik absprechen.
    Von den aufgeworfenen Problemen, die mit den bisherigen Antworten noch nicht erledigt sind, sehe ich nur noch 1 (oder 2):
    Die Kollegen, die aus fertig gemahlenen Bohnen mit einer Krups-Siebträgermaschine oder einer Jura Subito einen Espresso mit "rehbrauner" Crema hinbekommen.
    Bei der Jura würde ich auf ein Crema-Ventil tippen, aber die Krups haben dergleichen Tricksereien nicht eingebaut, oder? Also, wenn das stimmt, gibt es einen gewissen Erklärungsbedarf, warum es mit der CC nicht klappen soll.
    Meine persönliche Meinung: ich kann den Frust verstehen, wenn man mit einer "amtlichen" Maschinen nichts Gescheites hinbekommt - aber ich glaube die Geschichte mit den Kollegen nicht bzw. halte sie für etwas übertrieben. Andernfalls wäre lediglich die Board-Hypothese (ohne vernünftige Mühle und frisch geröstete Bohnen wird es nichts) widerlegt... und damit die Kritik berechtigt.

    Gruß
    Frank
    la pavoni professional, rancilio audrey (zu verkaufen), rancilio md50, gaggia cc,
    dienes mokka, french press,
    braun kmm1, solis crema sl70 (zu verkaufen)
    auf der Werkbank: aurora brugnetti mc1 (francesconi)



  10. #10
    Sanug ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC ist eigentlich nicht zu empfehlen

    Zitat Zitat von florenz-k Beitrag anzeigen
    Bei der Jura würde ich auf ein Crema-Ventil tippen, aber die Krups haben dergleichen Tricksereien nicht eingebaut, oder?
    Die alte Krups bei meiner Freundin hat kein Cremaventil. Die neuen, die ich aktuell in den Elektromärkten gesehen habe, aber schon. Kommt also auf das Baujahr an
    Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600

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