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  1. #51
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Abu Kicher Beitrag anzeigen
    Trotzdem habe ich immer wieder Probleme mit spritzenden Shots, die mit einem oder mehreren ganz feinen Strahlen die Maschine, Wand oder den Boden vollsauen. Das kommt wohl davon, wenn Wasser am Puck vorbei an eines oder mehrere der äußeren Löcher gelangt und dann durch den (zu) hohen Druck rausspritzt. Ob es durch Channeling im Puck oder Wasser außen vorbei am Blech ensteht - keine Ahnung... Wenn es dann nervt, nehme ich dann einen Siebträger mit Auslauf, obwohl das Rumspritzen wohl ein klares Zeichen für eine suboptimale Extraktion sein dürfte und man vielleicht den Grund beseitigen müsste anstatt des Symptoms...
    Bei mir spritzt es auch immer mal wieder. Manchmal ist da ein ganz feiner Wasserstrahl ohne irgendeine Färbung vom Kaffemehl??? Da meine Ränder immer mal wieder unterspült sind, nehme ich an, dass es auch von dort herrührt. Was auch stört sind die ersten paar Tropfen von der Präinfusion, sie verspritzen mir regelmässig die Espressotasse. Entweder lass ich die ersten Tropfen in den Ablauf oder ich verändere etwas an der Präinfusion.

    Hab mir ein Temperaturmessgerät bestellt und ein Manometer für den Siebträger. Ich möchte erst mal abschätzen können, was bei mir so abgeht in Sachen Temperatur und Druck.

    Nach zwei Monaten frage ich mich, ob sich der Boilerdruck ganz leicht nach oben verschoben hat. Vorher waren es beim Maximum 1 bar und jetzt sind 1.1 bar. Das Minimum scheint auch gestiegen zu sein. Ist das möglich?

    Cheers, Martin
    Geändert von martinspin (04.01.2010 um 09:44 Uhr)
    Cheers, Martin

    ROCKET Cellini Pro - MAZZER Mini A - BEHMOR 1600

  2. #52
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen Rocket Cellini/Giotto Professional (FW&Rota)

    Das kann schon sein, denn der Pressoatat ist keine Schweizer Uhr. Wenn du meinst, dass das Brühwasser dadurch zu heiß wird, musst du einfach zurückregeln.

  3. #53
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen Rocket Cellini/Giotto Professional (FW&Rota)

    Zitat Zitat von Abu Kicher Beitrag anzeigen
    Die drei Mazzer Mini, die ich kenne, bewegten sich bei unterschiedlichen Mischungen alle maximal zwischen "+2" und "-2", aber eher +/-1 (für Espresso! Filter- oder FP-Mahlgrade dürften stärker abweichen). Bei mir ist der optimale Mahlgrad bei meiner Lieblingsmischung Fausto Monaco die "-1" und ich variiere bei unterschiedlichen Mischungen ca. um +/-0,5 bis maximal +/-1.
    Ich orientiere mich dank deines Hinweises z.Z. an der Werkeinstellung bzw. am Pfeil-Unten des Aufklebers. Beim Einersieb mahle ich so zwischen -1 und 0. Wenn ich 8.5g brauche nehme ich -1 und wenn ich 9g brauche fahre ich mit der Werkeinstellung gut. Beim Einersieb hilft wirklich nur genug Kaffeemehl zu nehmen und nicht fein zu mahlen. Channeling wird dadurch verringert und die Bezüge werden konstanter. Hab auch schon mit 10g bzw. +1 Mahlgrad getestet, wird jedoch nicht mehr so optimal, weil das Kaffeemehl ab einer gewissen Menge sich zu wenig ausdehnen kann, was auch wieder zu Channeling führt. Bei meinem seltsamen Rocket-Einersieb sind 8.5g bis 9.0g gut möglich und sogar sinnvoll.
    Werde die Geschichte mit dem Einersieb in der nächsten Zeit noch zu optimieren versuchen in Richtung Zero-Channeling, trockener Puck und einen optimal schmeckenden Espresso (... wenn's denn gelingt )

    Cheers, Martin
    Cheers, Martin

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  4. #54
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Zwischenbericht nach einem halben Jahr

    Hoi zäme

    Da ich doch nun schon seit über einem halben Jahr die Maschine in Betrieb habe, möchte ich kurz ein Zwischenbericht abgeben.

    Da ich mittlerweilen unter die Eigenröster gegangen bin, hab ich immer frischen Kaffee zur Verfügung. Das ist einfach wichtig, wenn der Ristretto getiegert aus dem bodenlosen Siebträger rauslaufen soll

    Das LM1 hat sich prima bewährt und mit ca. 8 g und festem Tamperdruck erhalte ich ziemlich konstante Ergebnisse. Die Mühle muss öfters finejustiert werden, weil der Kaffee im Bohnenbehälter der Mühle Gase abgibt (CO2) und Feuchtigkeit aufnimmt (H2O). Damit ich trotz allem nicht ständig an der Mühle rumdrehen muss, hab ich die frischen Bohnen luftdicht im Kühlschrank gelagert. Ich tue nur ca. den Tagesbedarf in den Bohnenbehälter einfüllen.

    Die Pumpe ist nun auf 9 Bar eingestellt und die Brühtemperatur auf ca. 92° gesetzt. Diese Werte sind gut, weil ich so mit jeder Art von Bohne und Röstung ein gutes Ergebnis erzielen kann. Saure und bittere Geschmacksnoten tune ich mit Menge und Mahlgrad.

    Die Möglichkeit der manuellen Präinfusion nutze ich regelmässig. Ich kippe den Hebel nur soweit nach oben, dass das Brühwasser mit Festwasserdruck durch den Puck zu laufen beginnt. Sobald die ersten Tropfen am Sieb unten erscheinen, schalte ich die Pumpe an. Im Vergleich zum "normalen" Bezug, wird der Ristretto bzw. Espresso deutlich milder im Geschmack. Bitterstoffe treten dabei eher etwas in den Hintergrund. Mit der manuellen Präinfusion kann das Mehl ganz leicht feiner gemahlen werden.

    Das einzige was mich ein wenig stört, ist der Leerbezug, damit das Wasser aus dem HX nicht so heiss rauskommt. Das liegt natürlich in der Natur einer Zweikreismaschine, mit dem man leben muss.

    Die Maschine braucht schon ca. 30 Minuten, um ordentlich aufzuheizen. Einmal im Schuss liefert sie Tasse für Tasse sehr konstante Ergebnisse. Der Festwasseranschluss war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Irgendwann werde ich wohl noch eine Ableitung legen, damit das Ganze noch komfortabler zu bedienen ist. Dann kann ich das Wasser der Leerbezüge direkt abfliessen lassen und brauche nicht ständig einen Krug.

    Cheers, Martin
    Cheers, Martin

    ROCKET Cellini Pro - MAZZER Mini A - BEHMOR 1600

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