Umfrageergebnis anzeigen: Welche Maschine würdet Ihr kaufen?

Teilnehmer
20. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • B.F.C. ELA

    8 40,00%
  • Expobar Brewtus

    12 60,00%
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Ergebnis 1 bis 10 von 15
  1. #1
    the.bean ist offline Neuer Benutzer
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    Standard BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Hallo zusammen,

    ich stehe gerade vor einer Kaufentscheidung - entweder den Zweikreiser ELA oder den DB Brewtus III.

    Auch wenn zu diesen Maschinen schon einiges geschrieben wurde (was ich auch fast alles schon verschlungen habe), noch einige Fragen:

    1. ELA
    - Wie ist denn die Brühtemperatur der Maschine? Wenn ich die ELA länger eingeschaltet habe, bleibt diese dann trotzdem relativ konstant?
    - Wie sieht's mit Leerbezügen vor einem Bezug aus. Sind die jedes mal zwingend notwendig oder nur nach dem ersten Aufheizen?
    - Gibt's bei der ELA in euren Augen irgendwelche speziellen Nachteile?

    2. Brewtus III
    - Rechtfertigt das PID und der DB wirklich den Kauf der Brewtus?
    - Gibt's bei der Bretus in euren Augen erwähnenswere spezielle Nachteile?

    3. Allgemein
    Gibt es Unterschiede bei der Wartung, zB Entkalkung etc?

    Preislich sind beide ja ziemlich identisch mittlerweile. Also die Qual der Wahl...Die ELA ist halt in meinen Augen deutlich hübscher (subjektiv!) und kommt mit der besseren Ausstattung (zB zwei Siebträger).

    Schon mal vielen Dank für euren Input


    Bean

  2. #2
    hawi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Zitat Zitat von the.bean Beitrag anzeigen
    [ ... ]

    2. Brewtus III
    - Rechtfertigt das PID und der DB wirklich den Kauf der Brewtus?
    - Gibt's bei der Bretus in euren Augen erwähnenswere spezielle Nachteile?
    Zur ELA kann ich mangels Erfahrung nichts sagen, daher hier nur einige Anmerkungen zur Brewtus (wir haben die Brewtus II mit dem einfachen elektronischen Temperaturregler statt PID).
    • Der PID ist sicher ganz nett, aber die elektronische Regelung der Brewtus II hält die Temperatur auch auf +/- 0,5 °C genau. Auf eine mechanische Temperaturregelung mit entsprechend größerer Hysterese würde ich mich aber nicht mehr einlassen wollen.
    • Die Dualboiler-Maschine wäre heute auf jeden Fall wieder meine erste Wahl für eine Espressomaschine. Man kann mit einer Zweikreiser-Maschine auf jeden Fall genauso guten Espresso machen wie mit einer DB, aber es ist viel umständlicher und aufwendiger. Bei der DB fallen die Leerbezüge weg, die man bei der Zweikreiser-Maschine braucht, um das überhitzte Wasser aus dem Wärmetauscher zu bekommen. Wenn man das nicht macht, bekommt man einen verbrannten Espresso. Bei einer Zweikreisermaschine ist man auf das sog. Temperatursurfen angewiesen, um die Brühtemperatur an verschiedene Kaffeesorten anzupassen, bei einer DB-Maschine stellt man die Temperatur einfach am Regler ein. Es gibt noch diverse andere Vorteile -> benutz' einfach mal die Suchfunktion, da wirst Du diverse ausführliche Diskussionen zu den Vor- und Nachteilen von Zweikreisern und DB-Maschinen finden.
    • Der Haupt-Nachteil der Brewtus ist in meinen Augen das Aussehen. Ich finde, daß sie nicht schlecht aussieht, aber es gibt deutlich schönere Maschinen. Andererseits will ich mit der Maschine Kaffee machen und sie nicht im Wohnzimmer zur allseitigen Bewunderung auf das Sideboard stellen, von daher ist für mich das Aussehen eher zweitrangig. Ansonsten ist die Maschine extrem solide gebaut (das Gehäuse besteht z.B. aus 2 mm dickem Edelstahl und auch die Innereien sind sehr solide aufgebaut), die Temperaturregelung ist selbst ohne PID sehr genau, die Abtropfwanne ist sehr groß usw. Auch hier wirst Du über die Suchfunktion diverse Posts von mir finden, in denen ich die Vorteile der Brewtus in epischer Breite aufzähle...

    Zitat Zitat von the.bean Beitrag anzeigen
    [ ... ]

    Preislich sind beide ja ziemlich identisch mittlerweile. Also die Qual der Wahl...Die ELA ist halt in meinen Augen deutlich hübscher (subjektiv!) und kommt mit der besseren Ausstattung (zB zwei Siebträger).

    Schon mal vielen Dank für euren Input


    Bean
    Das mit der besseren Ausstattung relativiert sich, wenn man die inneren Werte berücksichtigt. Ich würde für's gleiche Geld auf jeden Fall die DB-Maschine nehmen, denn einen zweiten Siebträger (der dann sowieso bottomless sein sollte ) kann man schnell noch nachkaufen oder mitbestellen. Die Technik in der Maschine kannst Du nicht austauschen. Und ich kann aus eigener Erfahrung (meine Schwiegereltern haben eine ECM Cellini, also eine sehr ordentliche Zweikreisermaschine) sagen, daß es mit einer DB-Maschine deutlich einfacher und weniger umständlich ist, einen guten Espresso zu machen.

    Viele Grüße,

    hawi

  3. #3
    VolkerS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Hallo Bean,

    zur Brewtus kann ich nichts sagen, zur Ela:

    Zitat Zitat von the.bean Beitrag anzeigen
    1. ELA
    - Wie ist denn die Brühtemperatur der Maschine? Wenn ich die ELA länger eingeschaltet habe, bleibt diese dann trotzdem relativ konstant?
    - Wie sieht's mit Leerbezügen vor einem Bezug aus. Sind die jedes mal zwingend notwendig oder nur nach dem ersten Aufheizen?
    - Gibt's bei der ELA in euren Augen irgendwelche speziellen Nachteile?

    Bean
    IMHO ist die Brühtemperatur nach dem Aufheizen konstant. Leerbezüge mach ich nicht mehr, da das Wasser nicht spratzelt (keine Überhitzung). Nachteile hat die ELA für mich keine, außer daß ich mir manchmal (selten) eine zweite Brühgruppe wünsche, um beide ST auf Temperatur zu halten. Aber das sind Luxuswünsche. Ansonsten bin ich mit der ELA restlos zufrieden.

    Gruß,
    Volker
    Kaffee-Wiki, da werden Sie geholfen

  4. #4
    Dale B. Cooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Moin,

    hab ebenfalls die Brewtus III und kann sie nicht direkt mit der BFC vergleichen. An der BFC finde ich die schönen Ventile absolut begehrenswert. Die Brewtus ist halt eher zusammengenagelt. Hier mal ein Kratzer um eine Mutter, weil da mal jemand nicht vorsichtig genug war, dort mal schlecht entgratet.. On-off-Schalter leicht schief, etc.. das ist bei meiner so. Dafür ist sie aber wirklich ganz schön schwer und robust, der Traktor-Vergleich drängt sich schon fast auf.

    Wenn man mit solchen Mankos leben kann und man die Brewtus als Espressomaschine und nicht als perfektes Design-Accessoire betrachten kann, nur zu. Technisch ist sie der BFC natürlich einiges voraus. Mit meinem Espresso bin ich zufrieden..

    Grüße,
    Dale.

  5. #5
    forlau ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Soweit ich zur Brewtus gelesen habe:
    • sind die Siebträger der Brewtus eher Leichtgewichte.
    • Verarbeitung der Brewtus wurde ja schon angesprochen
    • Da waren auch Maschinen dabei, bei denen die Elektronik kaputt ging, weil außerhalb der Temperaturspezifikationen betrieben. Ist aber wohl behoben wirden durch gelochte Bleche im Boden.
    • Technisch ein Leckerbissen, vor allem wenn man mit verschiedenen Temperaturen spielen kann
    Die Ela ist halt eher ein Klassiker mit zeitlosem Design. Ich hab sie selbst erst seit kurzem (als Junior 1 Variante von Cucinaria) und bin sehr zufrieden.
    Vieleicht ist noch der höhere Stromverbauch der DB Maschine ein Faktor, oder die Abmessungen.

    Die Entscheidung ist schwer (hatte auch beide in der Auswahl), bin dann aber wegen des Preises bei der Ela gelandet.

  6. #6
    Dale B. Cooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Zitat Zitat von forlau Beitrag anzeigen
    Soweit ich zur Brewtus gelesen habe:
    • sind die Siebträger der Brewtus eher Leichtgewichte.
    Meine sind in Ordnung, absolut keine auffälligen Leichtgewichte. Ist denke ich auch ganz normales Messing, wie sich das so gehört..

    Dale.

  7. #7
    the.bean ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Gibt es denn bei den neuen Modellen der ELA noch das oft beschriebene Channeling Problem?

  8. #8
    Dale B. Cooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Ist Channeling speziell ein Problem der ELA? Hab leider auch ab und zu mal Channeling in der Brewtus..

    Dale.

  9. #9
    petzi ist offline Benutzer
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    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    channeling ist eher ein problem der kaffeemehlbeschaffenheit und des tampens.
    ich habe u.a. die brewtus iii und kann nur sagen, dass ich jederzeit eine maschine mit temperaturverstellung nehmen, da man dadurch die meisten geschmacksunterschiede aus dem kaffee bekommen kann.
    wenn man also mit verschiedenen bohnen rumspielen will, ist eine simple temeraturverstellmöglichkeit das a und o.
    hat man sich irgend wann auf eine sorte eingeschossen und will keine andere, dann reicht auch eine normale maschine und ggf. ein wenig temeratursurfen.
    @home: dc mini + macap m4d
    @work: expobar brewtus iii + mahlkönig vario + la cimbali md junior

  10. #10
    andres ist offline Benutzer
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    55

    Standard AW: BFC ELA vs. Expobar Brewtus III

    Als Brewtus iii Besitzer (seit Juni 2009) von mir noch folgende Anmerkungen:

    Der PID ist das absolute Highlight an der Maschine. Mein Eindruck ist, dass sich damit aus jeder noch so billigen Sorte irgendetwas positives herausholen lässt. Ich freue mich mittlerweile auf jede neue Sorte, die mir in die Hände kommt. Nuancen, Nuancen, Nuancen...

    Missfallen tun mir folgende Punkte:

    Bei Latte Macchiato wird ja eher erst der Schaum, dann der Espresso zubereitet als umgekehrt. Aber: ca. 5-15s nach dem Schäumen der Milch füllt die Maschine oft (nicht immer) den entleerten Dampfboiler mit Wasser aus dem Tank auf, wobei dabei der Druck am ST auf 0 bar abfällt, manchmal stossweise 2 oder 3 Mal, was nicht gut ist, wenn man in dem Moment gerade einen Espresso bezieht. Um nicht gerade in dieser Zeit den Espresso zu ziehen muss man sicherheitshalber noch etwas abwarten, bis die Maschine fertig ist damit, bevor es beim Espresso losgehen kann - und Warten ist für mich das Letzte was ich tun will wenn ich kurz vorm Genuss eines leckeren Latte Macchiato stehe Alternativ kann der Espresso parallel zum Schäumen gezogen werden, was ja - bis auf das Multitasking (habe mir schon einmal mit spritzender Milch die Hand leicht "angebrannt") - mit der Maschine kein Problem darstellt.

    Die Notabschaltung durch den Gewichtssensor unter dem Tank ist einfach und gut. Allerdings weiss man eben nie wo man steht mit dem Wasserstand im Tank. Man muss also entweder regelmässig nachfüllen oder sich merken, wann man das letzte Mal aufgefüllt hatte und wieviel man bezogen hat. Bei mir ist das ungefähr alle 2-3 Tage. Ansonsten geht die Maschine einfach mal aus und als das das erste Mal passierte war ich recht erschrocken und meine Frau geriet auch schon in Panik deswegen. Schöner wäre eine Anzeige an der Maschine dass der Tank "auf Reserve" läuft.

    Ich hätte mir die Dampflanze eher auf der rechten Seite gewünscht, da ich mit rechts einfach besser das Kännchen balancieren kann, aber ich werde mich wahrscheinlich noch gewöhnen.

    Der Abtropfbehälter ist nicht gerade eine Schönheit und das Durchtropfgitter liegt nur locker darauf auf und hat links und rechts keine Führnung, was das Entleeren und anschliessende Wiedereinsetzen des Abtropfbehälters zur einer wackeligen Angelegenheit macht. Auch ist bei mir eine Schraube vom Expobar Label undicht, so dass ich nicht die volle Füllmenge des Abtropfbehälters erreichen kann, ohne dass es am Label aussen rausläuft. Ob das ein hygienisch sinnvolles Vorhaben ist, sei mal dahingestellt.


    Alles in allem bin ich aber recht zufrieden mit der Maschine, vor allem war der Preis OK und lässt noch Spielraum für mindestens noch 1 Upgrade in ein paar Jahren. Im Inneren ist die Maschine auch super solide aufgebaut. Müsste ich mich heute nochmal entscheiden würde ich mich in erster Linie für eine Maschine mit PID entscheiden, alles andere wäre erstmal zweitrangig.
    Geändert von andres (11.08.2009 um 05:04 Uhr)
    Expobar Brewtus III, Demoka M-203

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