Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Abu Kicher ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard French Press, Verfahrenstechnik, Pulver über dem Sieb

    Hallo,

    ich konnte hier im Forum nichts dazu finden, daher eine Anregung, die ich woanders im Netz gefunden habe (ja - so was gibt´s...)

    Es geht darum, dass der Kaffesatz in einer French Press dazu führt (führen kann), dass der Kaffee mit der Zeit (nach dem Zusammenpressen) durch den geringen Austausch von Flüssigkeit im zugepressten Zustand immer bitterer werden kann. Und zwar dann, wenn man ihn stehen lässt, er also nicht direkt restlos in die Tassen ausgeschenkt wird.

    Ein User hatte die Idee, das Pulver ÜBER das Sieb einzufüllen und dort extrahieren zu lassen. Danach zieht man den Stempel heraus und hat den Kaffeesatz oben auf dem Sieb. Man entsorgt diesen, und weil dies höchstwahrscheinlich beim Rausziehen noch ein bisschen Kaffesatz in der Kanne hinterlässt, kann man den Stempel, nachdem man ihn entleert und abgespült hat, noch einmal hineindrücken. Dadurch wird der Kaffe noch einmal gefiltert, der ganze "normale" Schmodder liegt aber bereits in der Mülltonne.

    Scheint gut zu funktionieren, aber ich habe es mangels FP noch nicht getestet. Falls es mal jemand probiert, wäre ich über ein kurzes Feedback froh. Ich möchte mir vielleicht demnächst mal eine FP ins Regal stellen - für den einen oder anderen Frevler, der lieber Filterplörre trinken möchte.

    Vielleicht ist das Verfahren aber auch schon Standard hier und ich habe nur nichts darüber gefunden.
    Rocket Cellini Professional (Festwasseranschluss, feste Abwasserinstallation), Mazzer Mini A, Wasserenthärtung Brita PurityC, Druckminderer auf 2 bar, Kessel mit Armaflex HT gedämmt, LM 1er mit Tamperbell 40,8

  2. #2
    silverhour ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: French Press, Verfahrenstechnik, Pulver über dem Sieb

    Zitat Zitat von Abu Kicher Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass der Kaffesatz in einer French Press dazu führt (führen kann), dass der Kaffee mit der Zeit (nach dem Zusammenpressen) durch den geringen Austausch von Flüssigkeit im zugepressten Zustand immer bitterer werden kann.
    Das klingt nicht wirklich logisch: Wenn es nur einen geringen Austausch von Flüssigkeit im zusammengepressten Kaffeesatz gibt, wie soll sich etwaiger bitterer Kaffee unterm Sieb dann mit dem Trinkkaffee überm Sieb vermischen?

  3. #3
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: French Press, Verfahrenstechnik, Pulver über dem Sieb

    das nachbittern kommt auch durch den suspensierten feinstaub im kaffee selbst. fp-kaffee bittert also auch dann nach, wenn man ihn direkt in eine thermoskanne umfüllt und dort ein weilchen stehen lässt. das einzige, was wirklich hilft, ist austrinken...
    ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass die angesprochene variante ganz schön viel dreck verursacht, weil der herausgezogene satz zu den seiten runter bröselt, oder gar in die kanne zurück fällt.
    wer sich also keine drei verschieden großen kannen für unterschiedliche tassenzahlen kaufen möchte, fährt am einfachsten mit umschütten in eine thermoskanne.
    gruß, max
    KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
    astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
    z.Zt. i.d.M.: quijote oh, harvey! espresso, quijote zamora filter

  4. #4
    Abu Kicher ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: French Press, Verfahrenstechnik, Pulver über dem Sieb

    Zitat Zitat von silverhour Beitrag anzeigen
    Das klingt nicht wirklich logisch: Wenn es nur einen geringen Austausch von Flüssigkeit im zusammengepressten Kaffeesatz gibt, wie soll sich etwaiger bitterer Kaffee unterm Sieb dann mit dem Trinkkaffee überm Sieb vermischen?
    Selbst ein geringes Volumen der hoffnungslos überextrahierten Plörre von unterhalb des Siebs kann doch einen negativen Einfluss auf den Geschmack haben, oder - es ist halt ein Sieb. Gerade, wenn man die Kanne noch einige Minuten stehen lässt, macht das für mich durchaus Sinn. Wenn man den Kaffee sofort komplett in die Tassen schüttet, dürfte es natürlich keinen nennenswerten Vorteil ergeben.

    Ich geb auch nur weiter, was ich gelesen habe. Kann man ja mal probieren, wenn man Lust hat. Vielleicht ist der Ansatz für die "Deutsche Zunge" auch zu weit gedacht - aber wenn man sich die Optimierungsmaßnahmen bezüglich der Espressoproduktion hier im Formum mal ansieht...
    Rocket Cellini Professional (Festwasseranschluss, feste Abwasserinstallation), Mazzer Mini A, Wasserenthärtung Brita PurityC, Druckminderer auf 2 bar, Kessel mit Armaflex HT gedämmt, LM 1er mit Tamperbell 40,8

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