AW: Wie und mit welchem Gerät die Bezugstemperatur messen?

Zitat von
Vincent Kluwe-Yorck
Aber man könnte sich ja ein preisgünstiges Thermometer um 25,- mit Typ-K-Sonde dazukaufen. Und die hat eine Ansprechzeit von unter 1 Sek. und eine Messungenauigkeit von .... ähm. Ja gut. Immerhin "nur" 5 % Abweichung.

Grrrrr - Sch***e. Was tun, fragt Zeus, und alle Götter glotzen ratlos in die Runde.
Ich würde sagen, dass ein schnell ansprechendes Digitalthermometer von der Messgenauigkeit und Auflösung her mehr als ausreicht. Ich habe in dem oben verlinkten Thread mal einen "Cross Check" mit einem (noch preiswerteren) anderen Digitalthermometer gemacht und überraschend genaue Übereinstimmungen in zwei Temperaturbereichen bobachtet.
Entscheidender scheint mir der Einfluss des kälteren Siebträgers zu sein. Das Ausgießen mit Kunstoff o.ä. scheint mir der richtige Ansatz.
Da mein Mess-ST (der in diesem Thread mit den Bildern von Vincent) nur geliehen ist, werde ich heute mal versuchen, aus dem Baumarkt eine dünne Styropor Platte zuzuschneiden und so zusammenzukleben, dass sie einigermaßen im Siebträger Platz findet. Zumindest sollte so einmal die Größenordnung der Temperaturbeeinflussung durch das umliegende Metall zu erkennen sein.
Trotzdem möchte ich noch einmal die Frage in den Raum stellen, auf was sich die viel zitierte Brühtemperatur bezieht. Ist es (oder soll es sein?) die de facto Temperatur des Wassers sein, das aus dem Duschsieb auf den Puck drückt? Vor oder nach Aufbau der 10 bar? Sind das wirklich 90 Grad? Hat jemand schon einmal entsprechende, reproduzierbare, konsistente Messwerte gehabt oder ist es eher Theorie?
Gruß
Roland
Rocket Cellini Professional (Festwasseranschluss, feste Abwasserinstallation), Mazzer Mini A, Wasserenthärtung Brita PurityC, Druckminderer auf 2 bar, Kessel mit Armaflex HT gedämmt, LM 1er mit Tamperbell 40,8
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