Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 17
  1. #1
    Ditho ist offline Benutzer
    Registriert seit
    01.12.2009
    Ort
    Stockholm
    Beiträge
    45

    Standard Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Hallo zusammen,

    hier der erste Thread eines Neueinsteigers.

    Ich stehe vor dem Kauf meiner ersten Espressomaschine, und habe mich jetzt schon durch einige Foren gelesen und auch ein paar Händler besucht.
    Für meine Bedürfnisse soll es ein Einkreiser werden, und ich habe da entweder eine Rancilio Silvia oder eine Isomac Venus im Auge. Technisch sind die beiden ja so ziemlich gleichwertig, allerdings finde ich das Äussere der Venus schon etwas schicker, aber das ist ja Geschmacksache.
    Nun habe ich in einem schwedischen Forum (RiktigtKaffe.se) einen Beitrag eines Venus-Besitzers gelesen, dessen Maschine nach drei Jahren aufgegeben hat. Die Maschine ist undicht geworden, es sind ihm wohl einige Anschlüsse am Kessel durchgerostet. Hier mal ein Link zu einem Foto, das er ins Netz gestellt hat:

    RiktigtKaffe.se

    Meine Frage an die Venus-Besitzer hier: Ist sowas ne Eintagsfliege oder ein bekanntes Problem der Venus? Eigentlich sollte man ja erwarten, dass so etwas nicht passiert?!?

    Danke für Antworten.

    Grüsse

  2. #2
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    17.08.2005
    Ort
    Dortmund
    Beiträge
    11.260

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Leider muss man sich dafür einloggen.
    Hab zwar keine Venus hatte aber eine recht alte Isomac Relax. Noch Rund gebaut.
    Ab wann Maschinen undicht werden bzw. es Probleme gibt hängt sehr stak vom Kalkgehalt des Wassers ab.
    Ist den Wasserkocher noch 2 Tagen- 2 Wochen schon verkalkt solltest du Flaschenwasser nehmen.
    Hab aber auch schon Maschinen gesehen die über 20 Jahre alt waren und kein Kalkproblem hatten.
    Die Venus hat sicherlich eine vernünftige Qualität.
    Ein Ex-Ventil hat sie doch?
    Na es werden sich sicherlich noch ein paar Venus-Besitzer melden.
    Gunnar
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
    Büro: Nuova Simonelli MAC, Mühle Isomac Macinacaffe Stufenlos
    Röster:Genecafe CBR101+ Dimmer(Showtec Single MKII)
    Links:Sammlung technischer Daten aller Mühlen - Bezug aufteilen sollte jeder mal machen
    Preinfusion für Tank Maschinen
    Rossi RR 45 auf 80 Mahlkranz umbauen

  3. #3
    holger s ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.08.2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    26

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Ich habe mir vor zwei Jahren eine gebrauchte Venus gekauft. Vorher hatte ich eine Gaggia Coffee (die ohne Expansionsventil). Für mich war der Umstieg auf die Venus ein Quantensprung und auch im Rückblick war das der richtige Schritt (Sprung?). Bis auf einen defekten Thermostaten ist bisher auch nichts zu beklagen. Ich kann die Maschine auf jeden Fall empfehlen. Für die, die (noch) keine E61 wollen, eine gute Wahl. Und wie Du schon sagst, sieht sie besser aus als die Silvia.

    Dass man ein Auge auf das Wasser haben muss, ist eh klar.
    Isomac Venus, Demoka M203, keine Waage, keinen Timer, Caffé Safé, Caffè Manaresi, diverse Faustos im Test.

  4. #4
    Ditho ist offline Benutzer
    Registriert seit
    01.12.2009
    Ort
    Stockholm
    Beiträge
    45

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Oh, sorry, das hab ich übersehen, dass das Bild ein Einloggen voraussetzt.
    Da ich jetzt nicht Bilder ins Netz laden will, die mir nicht gehören, kann ich das Bild ja mal kurz beschreiben. Es zeigt eine Nahaufnahme des Boilers, und man kann deutlich erkennen, dass z.B. die Anschlussmuttern der Heizspirale komplett mit Rost überzogen sind, und nach der Beschreibung seien wohl alle Anschlüsse am Boiler undicht gewesen. Da haben wohl ein paar Dichtungen aufgegeben.
    Nun ist es natürlich schwer zu beurteilen, wie derjenige mit seiner Venus umgegangen ist (Entkalken etc.) und wie hart das Wasser bei ihm ist, allerdings sollte man doch eigentlich erwarten, dass die Dichtungen etwas länger halten - entsprechende Pflege vorrausgesetzt.
    So ein Bild ist dann zunächst einmal etwas abschreckend, allerdings ist es auch er einzige derartige Bericht, den ich bisher gelesen habe.

    Grüsse

  5. #5
    holger s ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.08.2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    26

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    In meiner Venus gibt es weder Kalkspuren von ausgetretenem Wasser noch sonstiges wie Grünspan oder Rost. Ich benutzte allerdings auch jahrelang ausschließlich Brita-gefiltertes Wasser.

    Zurzeit experimentiere ich mit einem Verschnitt aus Brita-gefiltertem Wasser mit etwas ungefiltertem (sehr kalkigem berliner) Leitungswasser um ein optimalen Kompromiss bezüglich Technik und Geschmack zu erreichen. Es gab hier mal den Hinweis, dass komplett entkalktes Wasser auch nicht so toll für den Geschmack sei. Ich muss allerdings sagen, dass ich bisher bei leichtem zumischen von ungefiltertem Wasser keine Geschmacksverbesserung feststellen kann; ich werde also mittelfristig bei gefiltertem Wasser bleiben. Die Technik wirds mir danken.
    Isomac Venus, Demoka M203, keine Waage, keinen Timer, Caffé Safé, Caffè Manaresi, diverse Faustos im Test.

  6. #6
    Caruso ist gerade online Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    23.09.2005
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.376

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Ich kenne das Bild nicht, aber die beschriebenen Defekte klingen sehr merkwürdig. Kann es vielleicht sein, dass die Maschine in der Nähe der Küste stand und immer wieder Spuren von Salz abbekommen hat? Das könnte den starken Rost auf den Muttern erklären und vielleicht auch die restliche Korrosion.

    So extremen Rost sieht man im Restaurationsthread auch bei sehr alten und sehr ungepflegten Maschinen selten.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  7. #7
    MayerH ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    14.05.2009
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    2

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Servus,
    hab meine Venus seit nun ca. 7 Jahren. Am anfang mit sehr harten oberbayrischen Wasser betrieben, seit ca. 3 Jahren nun hinter einem Ionentauscher. Das einzige, was zu machen war, war die Brühkopfdichtung tauschen (is ein Verschleißteil) und das Dampfventil zu tauschen (is wirklich eine Schwachstelle der Venus). Am Boiler, Heizung oder sonstigen Verschraubungen gibts da keinen Rost. Die Maschine auf den Bildern scheint wirklich eine krasse Ausnahme zu sein.

  8. #8
    Lafayette ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Ort
    Pfalz
    Beiträge
    312

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Hallo,

    vieles spricht dafür, dass meine Venus eine recht betagte Göttin ist. Aber Rost habe ich noch nirgends entdecken können! Die Maschine, gebraucht gekauft, kam in einem bedauernswerten Zustand bei mir an, war aber einfach und günstig wieder zu reparieren - der Ventilstift, etwas Kalk ...

    Nach ein paar Jahren werden Dichtungen, die Hitze und Wasser ausgesetzt sind, halt mal spröde und müssen gewechselt werden. Das finde ich normal. Die Venus macht einem diverse Dichtungswechsel leicht, da das Innenleben übersichtlich ist.

    Grüßle
    Lafayette
    LSM 85-16 M Practical Metronik, eine Mazzer Super Jolly, einen TamperBell 54,3 mm, sowie eine Nemox Lux
    Faema Erika im Büro

  9. #9
    Miles ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    30.01.2008
    Beiträge
    216

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Ich habe seit 3 Tagen ein gebrauchte Venus bei mir zu Hause stehen. Das Teil ist 5 Jahre alt und ich habe es generalüberholt bei einem Händler gekauft. Kann keinen Rost erkennen und habe bisher auch sonst nichts negatives ausmachen können. Ich habe bisher mit einer La Pavoni Europiccola meinen Kaffee kredenzt - und der Schritt zur Venus ist meines Erachtens riesig. Alles in allem eine sehr wertige und schöne Maschine. Ich nutze sie mit einem integrierten Filter. Von daher sollte Kalk kein so riesiges Problem sein. Bin gespannt auf die nächsten Wochen - berichte dann gerne mal von meinen Erfahrungen.

  10. #10
    Ditho ist offline Benutzer
    Registriert seit
    01.12.2009
    Ort
    Stockholm
    Beiträge
    45

    Standard AW: Frage an Isomac Venus-Besitzer

    Schönen Dank für Eure Antworten.
    Dann scheint das beschriebene Problem ja wohl kein allgemeines der Venus zu sein.
    Interessante Vermutung mit dem Salzgehalt der Luft bzgl. der Korrosion der Muttern. In der Tat, derjenige, der das in dem schwedischen Forum hier gepostet hat, wohnt an der schwedischen Westküste. Naja, falls das die Ursache sein sollte: zum Glück ist die Ostsee hier in Stockholm eher Brackwasser (ich sage immer: idealer Salzgehalt zum Pasta kochen ). Und das Leitungswasser hier ist auch ziemlich weich.

    Grüsse

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Google Suche
Reklame

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36