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  1. #1
    Bowman ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Festwasseranschluss: Pumpendruckjustierung erforderlich?

    Hiho,

    Bastel- und Experimentierbedingt (siehe Messergebnisse: Temperatur im Puck während eines Doppio-Bezugs (Achtung, lang!)) musste meine Izzo Alex Duetto zeitweise aus der Küche weichen und wurde währenddessen über den eingebauten Tank mit Wasser versorgt. Im Zuge der Vergleiche mit der Gaggia hatte ich auch ein genaueres Auge auf die Pumpendruckanzeige der Izzo, dort wurden bei Tankbetrieb knapp über 9 Bar angezeigt, fein.

    Jetzt, wieder in der Küche und an der Festwasserleitung hängend, fällt mir zweierlei auf: Einerseits ist die Druckanzeige höher (knapp über 10 Bar), andererseits muss ich feiner mahlen, damit die Durchlaufzeiten im Rahmen liegen. Es scheint also so, als ob bei Festwasser mit höherem Druck gebrüht wird.
    Daher meine Frage an alle Festwasser-, Rota- bzw Izzo-Kenner: Ist es üblich, daß bei Festwasserbetrieb der Pumpendruck angepasst werden muss? (Bevor ich zum Schraubenschlüssel greife, frage ich hier mal lieber nach... )

    Falls dem so ist, ist mir nicht ganz klar warum: Ich dachte bisher, der Referenzdruck für das Pumpendruckventil sei der Umgebungs-Luftdruck und nicht der Leitungsdruck vor der Pumpe (bei mir per Druckminderer reduziert auf 2 Bar). Wenn tatsächlich das Ventil den Pumpendruck in Relation zum Leitungsdruck misst wäre das natürlich eine Erklärung...
    Euphorie -> Grössenwahn -> Erkenntnis -> Läuterung:

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    2. Izzo Alex Duetto (Langeweile mit der Perfekten)
    3. Gaggia CC + PID (Lustvolles Basteln an der Minimalistin)
    4. Miss Silvia + PID (ich weiss endlich was ich will... )

  2. #2
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Festwasseranschluss: Pumpendruckjustierung erforderlich?

    Zitat Zitat von Bowman Beitrag anzeigen
    Ich dachte bisher, der Referenzdruck für das Pumpendruckventil sei der Umgebungs-Luftdruck und nicht der Leitungsdruck
    Falsch gedacht. Die Feder im Bypass wird nicht vom Luftdruck im Rücken, sondern vom Wasserdruck unterstützt. Somit addiert sich der Leitungsdruck zum Federdruck, und nicht der Luftdruck.

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
    Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
    Gene CBR-101 · Hearthware Precision

    • 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
    • 80er/90er Jahre: Baby
    Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
    • 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III

  3. #3
    Bowman ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Festwasseranschluss: Pumpendruckjustierung erforderlich?

    ...gut, eine Frage weniger...

    Nächste Frage: Gibts bei der Pumendruck-Justierung was zu beachten? Ich habe das noch nie gemacht, denke aber, ich werde die richtigen Schräubchen finden. Nur bevor mir alles um die Ohren fliegt...

    PS: Eigentlich wäre es ganz sinnvoll, wenn Izzo das mit der Pumendrucksache mal in die Bedienungsanleitung reinschreiben würde. Es soll ja Leute mit deutlich mehr als 2 Bar auf der Festwasserleitung geben, die dann Hochdruckespresso kriegen. Vielleicht liest ja jemand von der Fa. Stoll hier mit...
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  4. #4
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Festwasseranschluss: Pumpendruckjustierung erforderlich?

    Zitat Zitat von Bowman Beitrag anzeigen
    denke aber, ich werde die richtigen Schräubchen finden.
    Wirst Du. Das Schräubchen ist jenes, das quer über/neben der Rotapumpe liegt. Unübersehbar, wenn Du das Blechkleidchen abgezogen hast. Immer nur einen Bruchteil einer Drehung ändern, und am unteren Manometer gegen Blindsieb prüfen.

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
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  5. #5
    Bowman ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Festwasseranschluss: Pumpendruckjustierung erforderlich?

    ...ich muss schon sagen - die Izzo ist schon eine traumhafte Konstruktion...
    Die Brühdruckreduzierung ging in weniger als 5 Minuten über die Bühne - wow! Um das Aussengehäuse zu entfernen müssen nach Entfernung des inneren Deckelblechs gerade mal zwei von oben sehr gut zugängliche Schrauben gelöst werden, das wars. Gehäuse abheben und fertig - bin schwer beeindruckt. Blindsieb drauf, ein kleiner Dreh mit dem Schraubenschlüssel, Kontrolle am eingebauten Manometer und fertig ist der Lack, wenn nur alles so einfach wäre...

    Gleich mal das Ergebnis getestet: Mühle grober gestellt, Menge angepasst, 1er Bezug im LM-Sieb und - wooohooo - die lästige Säurenote ist weg!
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