Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    someone ist offline Neuer Benutzer
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    Standard KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Grüß euch miteinander!

    Zu Beginn erstmal eine Entschuldigung: bin zurzeit leider scheußlich im Stress und habe nur wenig Zeit. Deshalb formuliere ich diese Anfrage so knapp wie möglich und hoffe, dass ihr mir trotzdem helfen könnt. Solltet ihr weitere Infos benötigen, also bitte einfach nachfragen.

    Es geht um Folgendes: meine Eltern sind auf der Suche nach einem anständigen Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch. Ich habe versprochen, mich zu informieren und ihnen beim Kauf beratend zur Seite zur stehen. Bislang bin ich mehr oder weniger ahnungslos, was dieses Thema angeht. Habe lediglich in einigen Foren die Erfahrungsberichte einzelner Nutzer überflogen und einige ähnliche Kaufberatungsthemen angelesen, sowie den Test der Stiftung Warentest (12/0 zur Rate gezogen. Finde diesen allerdings nur wenig ergiebig und vertraue lieber der Praxiserfahrung von euch.

    Ich versuche, das Anforderungsprofil so kurz wie möglich, aber so eindeutig wie nötig zu umreißen:
    • wichtig: Langlebigkeit! Möglichst wenig defektanfällig, keine ständigen Reklamationen und Reparaturen
    • leichte Reinigung: herausnehmbare Brühgruppe, gute Reinigungsautomatik
    • Geschmack! Er soll nicht viel können (s. nächster Punkt), aber Kaffee und Espresso sollen schmecken. Natürlich wäre eine Siebträgermaschine in dieser Hinsicht optimal, aber wichtig ist meinem Vater v.a. die Zeitersparnis in der Früh (im Vgl. zum handgebrühten Filterkaffee). Und wenn es ums Ritual der Zubereitung geht, dann nehmen wir unsere Mokkakanne, das reicht auch (auch wenn geschmacklich nicht wirklich vergleichbar).
    • alle Arten von Milchmischgetränken spielen keine Rolle! Weder Cappuccino, noch Café Latte, oder Latte Macchiato fallen bei uns im Haushalt in einer Häufigkeit an, die eine entsprechende Funktion des KVA rechtfertigen würde. Wenn meiner Mutter mal nach was Hellbraunem zur Mute ist - die Männer trinken bei uns den Kaffee schwarz (wobei das jetzt nicht heißen soll, dass das irgendwas mit Männlichkeit zu tun hat, Geschlechterklischees sollen hier außen vor bleiben) - dann kommt die Milch eben in die Mikrowelle und anschließend wird per Hand geschäumt. Natürlich ist es auch kein direkter Nachteil, wenn die Maschine diese Sachen auch noch kann, aber nötig ist’s eben nicht. Und ich glaube, dass man im Zweifel mehr fürs Geld bekommt, wenn man sich aufs Wesentliche konzentriert. Und das sind in unserem Fall eben Kaffe und Espresso.
    • hohe Toleranz gegenüber verkalktem Wasser wäre wünschenswert. Da unsere Wasserhärte allerdings jenseits von Gut und Böse liegt, ist es wahrscheinlich eh sinnvoll, auf einen Wasserfilter (habt ihr hier Empfehlungen?) bzw. stilles Mineralwasser auszuweichen, um die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen. Bei Letzterem hätte ich persönlich aber ein kleines Problem mit den umwelttechnischen Gesichtspunkten. Weil Glasflaschen für den Alltagsgebrauch (also bei der Verwendung für Kaffee und Tee) einfach zu teuer sind, müssten in diesem Falle 1,5 l-PET-Flaschen vom nächsten Discounter herhalten. Und irgendwie meldet sich da mein ökologisches Gewissen und fängt an zu nerven. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie wir uns in dieser Hinsicht entscheiden werden. Wie schaut es bei einem Wasserfilter denn mit den Folgekosten aus? Wie oft werden Patronenwechsel fällig und welche Summen fallen dabei an?
    • Kaffeepulver wird nicht verwendet, Mahlwerk für Bohnen reicht
    • Tassenwärmer ist egal bis unerwünscht, zwecks Energieverbrauch (zumindest falls nicht abschaltbar, wie lt. Stiftung Warentest ja teilweise der Fall)
    • Kaffeemenge und –stärke sollten wählbar sein
    • Möglichst unkomplizierte, intuitive Bedienung. Display wäre ein nettes Extra, aber kein Muss. Sinnvolle manuelle Regler sind genauso i.O.
    • keine Lust auf umständliche Frickelei bei großen Tassen, Auslauf sollte also höhenverstellbar sein. Andere Charakteristika (Geschmack, Robustheit, etc.) gehen aber vor.
    • Trinkmenge würde ich Pi mal Daumen bei etwa 1,5-2 l am Tag verorten. Morgens immer Kaffee, abends und am Wochenende gerne auch mal Espresso.
    • Angepeiltes Budget liegt bei ca. 500 Euro. Wenn durch Mehrinvestition ein
    deutlicher Qualitätssprung erzielt werden kann, wäre das auch nochmal eine neue Überlegung wert, vierstellig wird’s aber auf gar keinen Fall!

    Hoffe, dass ihr hiermit die wichtigsten Infos erhalten habt, euch nicht allzu sehr von meinem stichpunktartigen Schreibstill habt abschrecken lassen und jetzt in der Lage seid, Licht ins Dunkel zu bringen und mir ein bisschen weiterzuhelfen. Ich bedanke mich an dieser Stelle schon mal im Voraus für eure Antworten!

    liebe Grüße,
    Simon

  2. #2
    Bauhaus ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Ohjeh, ob da wohl Antworten kommen? Da brauchts mehr Geduld als sonst, speziell in der Presikategorie.

    Ich glaub, es gibt auch ein Forum speziell für Vollautomaten (nur, falls hier nicht viel passiert)

    LG, Bauhaus, der einst eine Saeco Incanto hatte
    Bezzera Gastro-HH, Mazzer Kony E, BZ 07, Compak K-3, QuickMill Apollo - mit Fausto Monaco und Anderen

  3. #3
    betateilchen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Dafür daß Du mehrfach betonst, Deine Anfrage kurz formulieren zu wollen, ist sie ja ganz schön lang und vor allem unübersichtlich geworden

    Für Deine Anforderungen sehe ich nicht viele Möglichkeiten:


    1. einen gebrauchten, generalüberholten Kaffeepanzer (Solis Master Pro/Top, Schaerer Opal oder Siena, WMF ecco...)
    2. eine neue Maschine von DeLonghi in der entsprechenden Preisklasse
    3. eine neue Saeco Royal Professional (Neupreis allerdings ca. 700 Euro)


    Bezüglich der Kalkproblematik ist 1) auf jeden Fall die robusteste Variante. Bei den beiden anderen ist das etwas anders, die sind einfach im Bereich des Fluidsystems empfindlicher.

    Zum Thema Wasserfilter und Mineralwasser in der Maschine findest Du hier im Forum sehr viele Beiträge. Deshalb nur soviel:

    1. Wenn Du meinst, mit einem beliebigen Mineralwasser die Lebensdauer Deiner Maschine grundsätzlich verlängern zu können, liegst Du grundsätzlich falsch.
    2. Und wenn Du meinst, mit Wasserfiltern könntest Du auf das Entkalken der Maschine verzichten, liegst Du auch falsch - Du mußt es nur seltener machen.

    Mal sehen, welche Antworten Du aus den anderen Foren bekommst, in denen Du die gleiche Frage auch gestellt hast....
    Manchmal gehen mir meine Meinungen auf die Nerven. Aber ich habe keine anderen. (Werner Schneyder)

  4. #4
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Mineralwasser heißt nämlich deswegen so, weil es mehr Mineralien als normales Trinkwasser gelöst enthält!

    Es gibt aber relativ kalkarmes Trinkwasser in Flaschen zu kaufen, z.B. bei Lidl recht günstig.

    Und zu deiner Frage: langlebig & robust bis max. € 500,- gibts nur revidiert vom Fachmann, aber sicher nicht neu. Beim doppelten Budget geht es los, drunter wirst du nichts finden, leider.

    In der Liste von betateilchen fehlen noch die QM (Quick Mill, oft auch fälschlicherweise Quickmill geschrieben) 5xxx, ebenfalls sehr robust, Brühgruppe ganz aus Metall, Mahlgrad, Kaffee- und Wassermenge sind so einstellbar, dass mit guten Bohnen sogar ein passabler Espresso herauskommen kann. Ist aber nix zum Knöpfchendrücken, sondern die Einstellungen müssen bei geöffneter Maschine verändert werden. Ist aber auch neu nicht unter € 1.000,- zu bekommen.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  5. #5
    betateilchen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Die QM5000 habe ich nicht vergessen - es ist keine schlechte Maschine, aber für einige Zielgruppen halte ich sie schlichtweg für ungeeignet. Vor allem, wenn mehr als eine Getränkesorte gewünscht wird, weil sich nicht mehrere Parameter abspeichern lassen. Die Maschine "kann" immer nur einen Getränketyp - wie Du ja selbst schreibst.

  6. #6
    someone ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: KVA: Dreipersonenhaushalt, ca. 500 Euro

    Ich glaub, es gibt auch ein Forum speziell für Vollautomaten (nur, falls hier nicht viel passiert)
    Habe meine Anfrage deshalb auch noch in zwei weiteren Foren gestellt und hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel!
    Dafür daß Du mehrfach betonst, Deine Anfrage kurz formulieren zu wollen, ist sie ja ganz schön lang und vor allem unübersichtlich geworden
    Ich bitte um Entschuldigung Die Unübersichtlichkeit rührt vor allem daher, dass ich einfach ziemlich ungeordnet alles in die Tastatur gehackt habe, was mir eingefallen ist und wichtig erschien. Soll ich meinen ersten Beitrag lieber nochmal überarbeiten, um "Neu-Lesern" den Einstieg zu erleichtern?
    1. einen gebrauchten, generalüberholten Kaffeepanzer (Solis Master Pro/Top, Schaerer Opal oder Siena, WMF ecco...)
    2. eine neue Maschine von DeLonghi in der entsprechenden Preisklasse
    3. eine neue Saeco Royal Professional (Neupreis allerdings ca. 700 Euro)
    Deckt sich mit meinen bisherigen Überlegungen. Bleibt halt nur die Frage, welche der drei Varianten die beste ist. Wie schaut es denn mit der Bezugsquelle ebay für Kaffeemaschinen aus? Findet man dort halbwegs brauchbare und verlässliche Angebote? Unterscheiden sich die von dir genannten, generalüberholten Modelle wesentlich in Funktion/Qualität/Preis?

    Verschiedene Preisvergleiche (idealo, geizhals, etc.) spucken für die Saeco Angebote ab 600 Euro aus. Wäre das, Seriosität des Händler vorausgesetzt, empfehlenswert?

    Und grundsätzlich noch zur Kalkproblematik: Mir ist klar, dass sehr mineralstoffreiches Trinkwasser nicht unbedingt besser für die Maschine ist, als die Plörre aus unserer Leitung. Aber zumindest das stille Wasser von Aldi enthält meines Wissens relativ wenig Mineralien und ist eher "weich". Zumindest macht es bei unserem Wasserkocher einen riesigen Unterschied, ob ich für den Tee Leitungs- oder eben Discounterwasser verwende. Bei Ersterem muss ich nach spätestens einer Woche entkalken, weil alles weiß ist und die Heizplatte nicht mehr richtig funktioniert. Dass ich mir das Entkalken durch die Verwendung von gefiltertem/gekauftem Wasser nicht völlig sparen kann, ist logisch, aber zumindest geht die Zahl der Reinigungsvorgänge auf ein erträgliches Maß zurück.

    Betreffend Quick Mill: sicherlich eine super Maschine, für unsere Zwecke aber eher ungeeignet. Meinem Vater geht es ja v.a. um den Komfort- und Zeitgewinn, ansonsten wäre ja ein Siebträger angesagt.

    Danke für eure Hilfe!

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