AW: Hoher Leitungsdruck bei Festwasseranschluß
Bei meinem Festwasseranschluss hatte ich ein ähnliches Problem. Bei mir ist die Pumpe allerdings extern montiert.
Der Druckminderer wirkt als Rückschlagventil. Zumindest mein Typ.
D.h. Nach einem Bezug kann der Druck nicht über die Pumpe rückwärts entweichen und bleibt am Manometer sichtbar. Der Effekt ist erst verschwunden, als ich meinen Jonentauscher eingebaut hatte. Offenbar ist im Kopfbereich des Entkalkers eine Luftblase, so dass sich der Druck dahinein entspannen kann.
Zusatzbemerkung: meine Wega hat das Manometer zwischen Pumpe und Maschinenrückschlagventil eingebaut. D.h. nach dem Bezug kann der Brühdruck der am Manometer gemessen wird sich rückwärts durch die Pumpe abbauen. Nach dem Rückschlagventil der Maschine, d.h. im HX bleibt der Druck natürlich erhalten und steigt auch noch durch Wasserausdehnung an. Nur das Manometer misst das halt nicht mehr, da das Rückschlagventil den Druck im HX hält.
Meine Gaggia TD hat das Manometer nach dem Rückschlagventil. Daher sieht mann, dass der Druck sich fast nicht abbaut, da das Maschinenrückschlagventil das Zurückfließen verhindert. Durch das Magnetventil kann er auch nicht raus, da dies nach dem Bezug sofort zumacht. Man kann dann beobachten, wie der Druck nach dem Bezug schnell ansteigt, da sich das kalte Wasser nun ausdehnt. Danach findet der Druck sein Maximum wenn das Überdruckventil aufmacht. Der Druck steigt umso schneller, je länger der Bezug oder der Leerbezug war, da mehr kaltes Wasser sich ausdehnen muss.
Andi
Geändert von Ski_Andi (22.01.2010 um 23:51 Uhr)
Maschinen: Fiorenzato Fenice, WEGA Antares E61.
In Arbeit: Jupiter HH (Astoria Derivat)
Mühlen: Rossi RR45 mit 80er, La Cimbali Cadet. La Cimbali Alinox
Verkaufe: 2x Nuova Simonelli Personal 1
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