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  1. #1
    Wasu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Frage Quickmill vs. Graef

    Hallo!

    Anscheinend sind jetzt zwei ernstzunehmende Hersteller mit Siebträgerthermoblockmaschinen am Markt.

    Finde die Gegenüberstellung interessant und würde um Erfahrungsberichte von denjenigen Bitten die einen Vergleich haben. (Ein Vergleich ist ja bereits im Graefthread vorhanden)

    Ich denke Vergleichbar wäre die Graef ES 90 und die Quickmill 3004, oder?
    Da bin ich ja mal gespannt.
    Ob daraus wohl ein eindeutiger Sieger hervorgeht?
    Quickmill 3035 Brühdruckreduziert 9,5 Bar, thermoisoliert, ohne Dampflanze dafür mit LM-Sieb und bodenlosem Siebträger. Außerdem Stella Herdkanne und Bodum Pressstempelkanne

    Dank kurzer Aufheizzeit muss unangemeldeter Besuch bei mir nicht 30min auf den den ersten Espresso warten, und Energie spart's auch......


  2. #2
    philis ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Schönen guten morgen lieber Landeskollege,
    Dein Thread Thema habe ich bereits gestern im ES90 Thread andiskutiert.

    Zitat:
    Zitat von Clara007
    QM 820 <=> ES90
    QM: "zierlich", leise!!!,
    guter Espresso,
    guter Milchschaum jedenfalls mit etwas Geduld,
    Tank viel leichter zu entnehmen,
    seeehr wartungsfreundlich,
    robust
    Siebträger ist wesentlich leichter
    Ersatzteile gar kein Problem, selbst von seehr alten Maschinen

    ES90: wirkt wesentlich wertiger und moderner, "riesig" und einiges schwerer,
    2Kreiser,
    schäumt etwas schneller, da man parallel arbeiten kann, hier kommt die Dosierautomatik u. 2Kreiser zum Tragen
    Vorbrühfunktion,
    Temperatur, Schaum u. Mengenautomatik programmierbar
    Suuuuper Preis-Leistungsverhältnis
    Nachteil ist eindeutig der Lärm, den die Maschine produziert


    Zitat von Philis:
    Der vergleich mit Golf und Polo ist nett, ich finde allerdings, dass es mehr auf der Hand liegt die Graef ES90 mit einer Quickmill 03004 Cassiopeia oder Quickmill 03035 Pegaso den "zweikreisern" von Quickmill zu vergleichen und nicht mit dem "einkreiser" 0820.

    Oder??

    Die Maschinen dürften sich ja bis auf die Elektrik, wie Mengenautomatik etc. sehr Ähnlich sein?
    Aufheitzzeit? Wertigkeit? Espressoqualität? Auschäumfunktion?

    Um nicht alle leute um 4 oder 5 in der früh aufzuwecken ist für mich die Lautstärke durchaus sehr relevant, und um die E61 Aufheitzzeit von
    30-45min zu umgehen, gibt es wohl keine alternative zur Graef oder Quickmill THermoblock maschinen?
    Ich freu mich allerdings auch wenn es hierzu ein eigenes Thema gibt.

  3. #3
    Wasu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Hab ich gesehen, nur ist der Graefthread schon so umfangreich, dass sich wohl ein eigener Thread lohnt....hoffe ich zumindest......
    (und falls Vincent das liest, ich hoffe die Beistrichsetzung stimmt)
    Quickmill 3035 Brühdruckreduziert 9,5 Bar, thermoisoliert, ohne Dampflanze dafür mit LM-Sieb und bodenlosem Siebträger. Außerdem Stella Herdkanne und Bodum Pressstempelkanne

    Dank kurzer Aufheizzeit muss unangemeldeter Besuch bei mir nicht 30min auf den den ersten Espresso warten, und Energie spart's auch......


  4. #4
    pt100 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Was mir an meiner QM3004 gefällt ist der Mangel an Elektronik. Das Innenleben der Maschine ist sehr leicht zu verstehen. Entsprechend einfach ist sie zu modifizieren (z.B. Brühdruck, Temperatur), zu warten und gegebenenfalls zu reparieren.
    Die Dosierautomatik brauch ich persönlich nicht, ich mag es den Bezug von Hand zu steuern und zu entscheiden wenn es genug ist.

    Zudem ist die QM sehr temperaturstabil beim Bezug (hab ich vor kurzem mal gemessen) aber das mag bei der Graef genauso sein.
    QM3004 (brühdruckreduziert + Temp-Mod) + Ascaso I-1 Steel

  5. #5
    badalucchino ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Zitat Zitat von pt100 Beitrag anzeigen
    Was mir an meiner QM3004 gefällt ist der Mangel an Elektronik. Das Innenleben der Maschine ist sehr leicht zu verstehen. Entsprechend einfach ist sie zu modifizieren (z.B. Brühdruck, Temperatur), zu warten und gegebenenfalls zu reparieren.
    Die Dosierautomatik brauch ich persönlich nicht, ich mag es den Bezug von Hand zu steuern und zu entscheiden wenn es genug ist.
    Das ist auch für mich ein wichtiges Argument. In puncto Robustheit traue ich der QM einfach mehr; elektronischer "Schnickschnack", den es nicht gibt, kann schließlich nicht kaputt gehen. Als Leidgeprüfter ehemaliger Gaggia-VA-Besitzer weiß ich, wovon ich spreche.








    "

  6. #6
    zornix ist offline Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Ich finde nicht ,dass eine Regelung ein "Schnickschnack" ist, sondern ein muss. In der Anlagenbau(und da gehört unser kleines Extraktiongerät dazu) heisst es ,dass Ziel und gleichzeitig die Aufgabe von Mess und Regeltechnik in der steigerung der Qualität zu suchen ist. Wenn man sich z.B. heutige CD Spieler anschaut, unterscheiten sich sie von Frühere nur durch eine verbesserte Regelung. Die Mechanik ist nahe zu identisch.
    Ich bin auch kein Freund von zu viel Elektronik aber in diesem Fall ist es glaube ich ein muss.

  7. #7
    badalucchino ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Meine QM ist temperaturstabil, die Mühle gibt stets die gleiche Menge an Kaffeemehl aus, ein Druck von 12 bar ist für mich geschmacklich kein Problem, ich beziehe zuverlässig reproduzierbare Espressi. Mehr Elektronik brauche ich nicht. Wer es komplizierter mag oder braucht: bitte sehr, kein Problem für mich.

  8. #8
    muckefuck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Zitat Zitat von zornix Beitrag anzeigen
    Ich bin auch kein Freund von zu viel Elektronik aber in diesem Fall ist es glaube ich ein muss.
    Die Frage ist: Was regelt die Regelung? Bei der Espressobereitung geht es v.a. um Druck und Temperatur.

    Bei den alten QM-Maschinen konnte die Pumpenleistung über einen Drehschalter (Dimmer?) manuell geregelt werden. Das wäre interessant in Hinblick auf Präinfusion und Pressure Profiling - was beide Maschinen nicht bieten (das kurze Anfahren der Pumpe bei der Gräf zählt nicht )

    Die Temperaturverstellung der Gräf ist interessant. Man müsste mal beide Maschinen auf Temperaturstabilität prüfen. Die wäre erst einmal wichtiger als die Verstellbarkeit.

    Die Dosierung als weitere Regelung hat erst einmal keinen Einfluss auf die Qualität.

    Welche Regelung spielt noch eine Rolle?

  9. #9
    Wasu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Zitat Zitat von muckefuck Beitrag anzeigen
    Die Temperaturverstellung der Gräf ist interessant. Man müsste mal beide Maschinen auf Temperaturstabilität prüfen. Die wäre erst einmal wichtiger als die Verstellbarkeit.

    Wurde schon gemacht, soweit ich mich erinnern kann Graef Temperaturschwankung unter 2°, Quickmill unter 1°.
    Quickmill 3035 Brühdruckreduziert 9,5 Bar, thermoisoliert, ohne Dampflanze dafür mit LM-Sieb und bodenlosem Siebträger. Außerdem Stella Herdkanne und Bodum Pressstempelkanne

    Dank kurzer Aufheizzeit muss unangemeldeter Besuch bei mir nicht 30min auf den den ersten Espresso warten, und Energie spart's auch......


  10. #10
    dumont ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill vs. Graef

    Zitat Zitat von badalucchino Beitrag anzeigen
    Das ist auch für mich ein wichtiges Argument. In puncto Robustheit traue ich der QM einfach mehr; elektronischer "Schnickschnack", den es nicht gibt, kann schließlich nicht kaputt gehen. Als Leidgeprüfter ehemaliger Gaggia-VA-Besitzer weiß ich, wovon ich spreche.
    Das versuche ich ja die ganze Zeit zu predigen. Mich würde es interessieren, wie lange es dauert, bis die ersten Graefs den Geist aufgeben.
    Die mesiten kaufen die Graef, weil sie billig ist. Die Kosten werden erst entstehen, wenn Problemen danach entstehen, die man selber nicht beheben kann.
    Rocket Cellini Evo
    Mazzer Mini E / B
    Grüsse aus dem schönen Nachbarland Kroatien

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