Hallo,
nachdem meine Solis Master Pro und danach die "Backup"-Maschine Krups Superiore (bauähnlich Jura Subito) den Dienst versagten, bin ich jetzt doch wieder bei einem Siebträger (Gaggia Classic) gelandet.
Und frage mich inzwischen, wieso ich damals, bestimmt 10 Jahre ist es her, meine alte Gaggia Classic eigentlich zugunsten eines Vollautomaten verkauft habe. Am Ergebnis gab es nichts zu mäkeln. Doch, da war was... irgendwie war mir das zu umständlich mit der Zubereitung. Wollte morgens einfach nur 2 Knöpfe drücken und fertig. Klappte ja auch gut. Ausserdem lebte meine Frau damals noch, die hatte mit Espresso-Details nichts am Hut und wollte auch nur auf Knopfdruck trinkbaren Kaffee.
Jetzt bei der Gaggia CC wurden doch wieder Erinnerungen wach. Wieso ist der 7 g / Tasse Espresso aus der Gaggia CC stärker als der 14 g / Tasse aus dem Solis VA? Könnte es daran liegen, dass ich bei der Solis Master Pro nie den feinsten Mahlgrad einstellen konnte, den die Maschine bietet (und der war sicherlich nicht besonders fein), weil sonst die Pumpe kapituliert hat? Und wie kann es sein, dass der Espresso aus der Gaggia wirklich heiss rauskommt; und man die Tasse nicht vorher mit Wasser drin in der Mikrowelle "vorheizen" muss?
Mir doch egal. Jedenfalls ist das Ergebnis der Gaggia CC mit einer "getunten" Solis 166 mehr als trinkbar. Zumindest, wenn man beim Stampfen versucht, den mitgelieferten Plaste-Tamper mit viel Druck kaputt zu brechen. Aber Ersatz ist schon bestellt
Jedenfalls bin ich nicht nur zufrieden, sondern auch froh, dass mir im Moment die Anschaffung einer neuen Mühle erspart bleibt. Denn so ab 200 EUR für 2 Mahlsteine plus billigem Elektromotor und Gehäuse sind m.E. schlichtweg eine Unverschämtheit.
Viele Grüße,
Stefan


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