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  1. #1
    ak-muc ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Dualboiler und Espressomenge

    Halli hallo,

    habe mal wieder eine Frage
    Ab wieviel Espresso "lohnt" sich ein Dualboiler?
    Habe von einem Händler gehört, dass bei grösseren Kesseln erst ab einem gewissen Durchsatz, kein "altes" Wasser zum Verzehr kommt!? Wie Funzt das eigentlich genau?
    Ein Kessel (meistens der grössere für Dampf) wird halb mit Wasser gefüllt und erhitzt, dass Dampf zum Schäumen da ist. Dieses Wasser wird nie erneuert, oder wie lasse ich hier frisches Wasser rein? Der andere Kessel (kleinere) hat auch immer Wasser drin, welches erhitzt wird und für Kaffeezubereitung zuständig ist!? Dieses Wasser wird aus dem Tank/Festwasser gezogen. Ist der Kaffeewasser Kessel also gross (1-1,5 Liter) hat man immer "nur" abgestandenes Wasser, es sei denn man zieht 40 Espressi am Tag? Ist meine sehr oberflächliche Laienerklärung richtig? Sorry aber besser konnt ich es nicht beschreiben Danke für eure Tips dazu...

    Rocket Cellini Evoluzione - La Spaziale Vivaldi II - La Cimbali Junior M21 S/1 - ECM Mechanika III -
    Isomac Rituale - Rocket Cellini Classic - Rancilio Silvia - Gaggia Classic - BZ07 PID
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  2. #2
    SebbeS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Aus dem Dampfkessel wird auch das Heißwasser bezogen.
    Somit bekommst du da - wenn gewollt - auch frisches Wasser ins System.

    Damit das Kaffeewasser nicht absteht, sind die Brühboiler ja meist entsprechend kleiner. Zumindest dann, wenn die Konzeption der Maschine stimmig ist.

    Gruß
    Sebbe
    Geändert von SebbeS (18.02.2010 um 16:04 Uhr)
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  3. #3
    ak-muc ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    ok...also geht das Wasser vom Tank erst in den Dampfkessel und von dort in den Brühkessel??? Oder wird das Wasser von 2 Leitungen angezapft? versteh ich nicht
    die Dinger sind doch seperat schaltbar meistens oder ? Also sollte doch jeder Kessel das Wasser seperat beziehen? Im Kaffeewiki ist das nicht so genau beschrieben, aber auch dort steht, dass evtl. Problem eines zu grossen Brühkessels. Ich höre immer wieder von Händlern, dass für einen Haushalt mit 3-4 Espressi am Tag, ein Dualboiler nicht sinnvoll ist.
    Ich weiss ist ne blöde Frage, aber habe nirgends eine zufriedenstellende Antwort gefunden...

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  4. #4
    SebbeS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Der Brühkessel und der Dampfkessel werden bei der La Spaziale Vivaldi unabhängig voneinander betrieben.
    Der Brühkessel ist nur 0,45 Liter groß. Bei anderen Modellen habe ich mich immer darüber gewundert, warum die Kessel die gleiche Größe haben.
    Der Dampfboiler lässt sich bei der Vivaldi separat ausschalten.
    Kann zu anderen Dualboilermaschinen nichts sagen.
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  5. #5
    phileh ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Zitat Zitat von ak-muc Beitrag anzeigen
    ok...also geht das Wasser vom Tank erst in den Dampfkessel und von dort in den Brühkessel???
    Nein, die Brühgruppe hängt wie bei einem Einkreiser am Brühkessel, Dampfhahn und Wasserhahn hängen aber am Dampfboiler. Es gibt Maschinen, bei denen das Brühwasser vorgewärmt wird, bevor es den Brühkessel erreicht, aber das sind eher Sonderfälle. Im Normalfall kannst du dir einen Dualboiler quasi als Einkreiser mit zusätzlichem Dampfkessel vorstellen.

    Stell dir also vor du hast einen Einkreiser mit 1,5l Boiler und trinkst nur Espresso, schäumst also nicht. Das ist die Problematik, um die es im Wiki geht. Das betrifft Maschinen mit unsinnig (zu groß) dimensionierten Brühboilern (manche Vibiemmes, Expobar).

  6. #6
    PAPPL ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Hallo,
    die Leitungen zu den Boilern sind komplett unabhängig voneinander.
    Der Dampfkessel ist etwa halb gefüllt, damit auch ein ausreichendes Dampfvolumen entstehen kann. Die Wasserphase wird für die Heißwasserentnahme verwendet und schießt mit dem Druck des Wasserdampfes, ohne Pumpe, aus dem Auslauf.
    Der Brühboiler ist komplett gefüllt und sollte kleiner als der Dampfboiler sein, da ja auch nur Dampf ein großes Volumen braucht.
    Ein kleinerer Brühboiler hat auch idR ein kleineres Temperaturgefälle durch nachströmendes Wasser, der Wasseraustausch geschieht schneller, die Heizung heizt schneller den Boiler auf Betriebstemperatur, z.B. Vivaldi 2 mit 0,45L Brühboiler in nur 5,5 Minuten. Mit Leerbezügen ist dadurch -ab Einschalten- in 10 Minuten ein Espresso beziehbar.

    Es gibt aber einige Konstruktionen da ist zusätzlich im Dampfboiler ein Mini-Wärmetauscher zum Vorheizen des Wassers für den Brühboiler, soll dadurch die Brühtemperatur stabilisieren, hat den Nachteil dass es nicht mehr so gut fnktioniert wenn der Dampfboiler abgeschalten wird.

    lg

  7. #7
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Zitat Zitat von SebbeS Beitrag anzeigen
    ...Damit das Kaffeewasser absteht, sind die Brühboiler ja meist entsprechend kleiner. Zumindest dann, wenn die Konzeption der Maschine stimmig ist.

    Gruß
    Sebbe
    Manche Konzepte werden erst durch die großen Wassermengen im Brühboiler stimmig. LM erreicht dadurch eine schnelle und konstante durchwärmung der Brühgruppe und eine sehr konstante Brühtemperatur.

    Ob das Wasser im Brühkessel ohne Luftkontatk tatsächlcih absteht wage ich zu bezweifeln.

    Es sei denn man ist Wasserschorletrinker

    Gruß

    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

    LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
    Demoka 203 + Mazzer SJ + Mazzer Mini M
    I-Roast

  8. #8
    cappufan ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Ich fand unsere VBM Dombar Super PID Dual genau richtig dimensioniert.

    Bei der E61 Brühgruppe halte ich es für sinnvoll, daß der Hersteller den Brühwasserkessel auch so groß gemacht hat, dient der Temperaturstabilität, denke ich. Ich hab mal gemessen und die Temperatur wurde sehr lange gehalten. Bei der Brewtus ist die Boilergröße ähnlich (1,7 und bei der Vibiemme 1,4 l, wenn ich recht erinnere).
    1,4 l hat auch mancher Zweikreiser mit E61 (Ela?).

    Auch wenn cooling flushes von Zweikreisern entfallen, man wärmt ja die Tassen vor (über die Brühgruppe, was die E61 nochmal auf Temperatur bringt), man spült den Siebträger bzw. reinigt die Dusche - um den Frischwassernachschub muß man sich wohl keine Gedanken machen.
    Wer täglich nur 4 Tassen Espresso trinkt, wird wohl kaum in einen Dualboiler investieren. Und für andere lohnt sich die Boilergröße auf jeden Fall. Wir sind hauptsächlich zwei Kaffeetrinker, die zwar diverse Bezüge haben, aber auch keinen Gastroumsatz
    Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
    Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T

    Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva


  9. #9
    Espressoaddict ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Also ich gehe mal davon aus, dass bei der Izzo einfach ein kleinerer Boiler an den Zweikreisboiler angehängt wird => das Wasser ist immer frisch.

    I.Ü. lohnt sich der Dualboiler bezüglich der Temperaturstabilität gerade bei kleinen Mengen, da Zweikreiser eher für den großen Durchsatz konzipiert sind und daher ja auch die Probleme bzw. die Notwendigkeit des Temperatursurfens besteht.

    Edit: Dass die E61 nicht die 100pro Lösung ist kann ich für mich durchaus verschmerzen.
    Viele Grüße,

    Markus


    Kaffeewiki der junge Kaffee-Netzer zuerst lesen wird. Ausbildung er beenden muss! Alle anderen Antworten im Kaffee-Netz er finden kann.

    duettolsm85epracticalminieiminilm1er


  10. #10
    Sweeny ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dualboiler und Espressomenge

    Ich habe eine Brewtus und hatte auch vor dem Kauf gedacht, dass der Brühkessel zu groß dimensioniert ist. Jetzt nach einem Jahr finde ich das gar nicht mehr schlimm. Ich wärme meine Tassen immer über die Brühgruppe vor, zudem wird bei jedem Espresso ziemlich viel Wasser in die Abtropfschale geleitet.

    Für die Brewtus spricht einfach der Preis. M.E. wurde aber nicht an der falschen Stelle gespart.

    Grüße

    Alex
    Expobar Brewtus III + Mazzer Mini Electronic A + Demoka M-203 + meine next generation Tamper-Station

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