AW: Vom (Un-)sinn des dynamometrischen Tampens
Der Klick-Tamper (ist natürlich keine richtige dynamometrische Station wie von Macap/Mazzer usw.) hält ja nur einen gewissen Druck konstant.
Scott Rao befürwortet ja, soweit möglich, einen feinen Mahlgrad bei leichtem Tampdruck (wie "light" in den USA praktisch in Kilogramm aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis).
Ob ich nun, wie ich es oft mache, mit einem normalen Tamper tampe oder ob ich den gleichen Druck schwankungsfrei mit dem Klick-Tamper durchführe, hat nur den Vorteil, daß eine Variable zur Konstanten wird. Die Anpresskraft kann man jederzeit verstellen. Gerade wenn es schnell geht (viele Espressi in Folge) oder wenn ich ein Problem lösen möchte, ist es vorteilhaft, wenn der Tampdruck immer gleich ausfällt.
Bei der VBM hab ich ihn auf 16 kg eingestellt, bei der Handhebel auf 8 kg (einfach Schraube verdrehen, ist gekennzeichnet). Die 8kg finde ich "light" 
Allerdings muß ich bevor es ans Tampen geht die üblichen Vorarbeiten zum Anlegen eines gleichmäßigen Kaffeebetts natürlich ebenfalls ausführen (Mehl verteilen, vorverdichten durch Aufklopfen auf die Tampstation, waagerechtes Aufsetzen des Klick-Tampers).
Eine dynamometr. Tampingstaion ist sogar noch besser, weil sie den Druck genau von oben waagerecht ausführt (wobei man vermutlich den ST noch selbst gerade auflegen muß).
Davon, daß man Tampen weglassen kann, habe ich in Scott Raos Buch nichts gesehen, bei meinen Versuchen hat der Kaffee auch nicht geschmeckt, was ich mir durch die ungleichmäßige Extraktion erkläre.
In einer Kaffeeschule (SCAE) empfahl man auch einen kräftigen Anpressdruck.
Ein Klick-Tamper ist natürlich kein Muss, es geht auch ebensogut ohne, insbesondere wenn Leute einen nicht passenden Mahlgrad über Tampen ausgleichen wollen, was, so mein Eindruck, bei "kleinen" Maschinen (im Gegensatz zu den Gastrogeräten, die Scott Rao verwendet) möglich ist...ab einem bestimmten Mahlgrad muß die Vib.pumpe von Oscar ganz schön keuchen, um noch durchzukommen, falls ich zu fest tampe 
Mein Klick-Technic ist ein schönes Hilfsmittel und neben bei ist er auch haptisch angenehm bzw. bietet er auch eine gute Sicht/Orientierung auf die Position im Sieb, so daß man gut erkennen kann, ob man ganz gerade tampt.
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
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