Hallo,
als neu Siebträgerbesitzer mal ne typische Anfängerfrage:
Wie ist die perfekte Druckentwicklung beim espresso-Bezug?
Sollte meine Frage anfängerbedingt vollkommen idiotisch sein bitte ich um einen dezenten Hinweis.......
Grüße!
Tom
Hallo,
als neu Siebträgerbesitzer mal ne typische Anfängerfrage:
Wie ist die perfekte Druckentwicklung beim espresso-Bezug?
Sollte meine Frage anfängerbedingt vollkommen idiotisch sein bitte ich um einen dezenten Hinweis.......
Grüße!
Tom
nicht idiotisch, aber etwas unverständlich. generell würde ich sagen, der puck muss erst bei niedrigem druck voll wasser laufen und etwas quellen, danach sollte der druck auf etwa 9-10 bar hochgehen, je nach sorte. bei den meisten handhebelmaschinen lässt er sogar wieder nach, viele glauben, darin liegt der schlüssel zum handhebeltypischen geschmack. einige sehr moderne maschinen greifen dies unter dem stichwort "pressure profiling" auf und versuchen, diese druckkurve oder eine andere zu simulieren.
oder worauf wolltest du hinaus?
gruß, max
KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
z.Zt. i.d.M.: quijote oh, harvey! espresso, quijote zamora filter
Hallo Tom,
welche Maschine hast Du denn?
ECM Mechanika II; Demoka 203;
@meister eder
Hallo Max,
ich versuch mal meine Frage zu konkretisieren. Der Brühdruck baut sich ja während des Espressobezugs kontinuierlich auf. Die optimalen 9-10 bar sind mir bekannt. Sollte nun der espresso erst bei erreichen der 9 bar zu laufen beginnen. Ich habe bei meiner Maschine festgestellt, dass der espresso schon früher zu laufen beginnt und erst zum im letzten Drittel des Bezugs der "Idealdruck" von ca. 9 bar erreicht wird.
@Netzer
Eine ECM Technika.
Grüße!
Tom
Kommst du denn auf ca 25ml Espresso in 25s aus dem Einersieb?
Dann würde ich feiner mahlen oder etwas höher dosieren. Der Druckaufbau bei der Technika und vergleichbaren Maschinen (E61-Brühgruppe und Vibrationspumpe) sieht normalerweise so aus:
- Sanfter Druckaufbau von 0 auf 9-10 bar (je nach Einstellung am Expansionsventil)
- 1-3 Sekunden Verzug (bereits bei vollem Druck, aber noch kein Austritt von Flüssigkeit)
- Die ersten Tropfen kommen aus dem Siebträger
- ca. 25 Sekunden Bezug bei vollem Druck
da die technika eine vibrationspumpe und einen e61-kopf hat, sollte der druck erst auf etwa 3 bar steigen, dort ein wenig verharren und dann erst auf die 9-10 bar ansteigen, da vorher erst die preinfusionskammer gefüllt wird. idealerweise sollte während der ersten plateauphase noch nicht viel fließen, höchstens ein paar tropfen. ob's jetzt 1-3 s oder 5-10 s sind, darüber kann man sich streiten, ich würde aber letzteres anstreben.
gruß, max
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Hallo Max!
Der Druck wird bei der E61 vor der BG gemessen, der Preinfusionsdruck ist aber in der BG praktisch nicht vorhanden sondern wird durch den Druckabfall an der Einspritzdüse verursacht. Solange in der BG noch ein Hohlraum zu füllen ist, baut sich darin kein Druck auf.
Gruss Roger
stimmt wohl. an die düse hatte ich gar nicht mehr gedacht. ich denke, die hat bei vibrationspumpen sowieso nicht gerade den größten einfluss?
ich hab bisher nicht viel mit e61ern gearbeitet, meine aber, mich von einer domobar an diesen druckverlauf erinnern zu können. wie gesagt, hängt wohl vom durchmesser der düse ab.
gruß, max
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Ich denke die Vibrationspumpe baut solange kontinuierlich Druck auf, bis das Expansionsventil öffnet. Dann sind ja wohl mindestens 9 bar (natürlich nur wenn vorher eingestellt) erreicht. Das Öffnen des Exp.-Ventils kann man mal mehr, mal weniger deutlich hören, das hängt vom Widerstand - also Siebgröße, Mahlgrad, Verdichtung des Kaffemehls - ab. Nach Sekunden oder in welchem Drittel des Kaffebezuges dies stattfindet, ist denke ich völlig unterschiedlich, da ja auch eine Konstellation möglich sein muss, bei der nicht einmal 9 bar (z. B. Leerbezug) erreicht werden.
Gruss Günther
ECM Mechanika II; Demoka 203;
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