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  1. #1
    PLGVIE ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Up-Side-Down: Graderitistips

    Angeblich wird's bald Sommer und nachdem mich im Jänner die Sommer-Silvia Richtung DE verlassen hat, gibt's jetzt die Gelegenheit zum herum"graden".
    Im Detail heißt das, daß die Izzo entweder ins Sommerhaus oder die Gartenküche wandert, und zumindest für die Küche eine Neuanschaffung ansteht.
    Minimalaustattung: Festwasser, automat. Dosierung (tunlichst vier Portionstasten); Breite entweder bis 36cm oder max 40cm, letzterenfalls mit Dampfauslaß zwingend rechts; Kessel <5l, integr. Pumpe, hervorragende Konstruktions-, Verarbeitungs- und Materialqualität, möglichst geräuschlos/arm, kein Gescheppere;

    Was ich schon (oder so gut wie) kenne:
    die DC Supermini: Notlösung, für die Breite zu hoch, nur zwei Port.-Tasten;
    Vivaldi: zu breit, Dampf auf der falschen Seite
    GS/3: wie Vivaldi
    Cimb. Jun. DT1: opt. ok, techn. vielleicht etwas veraltet?
    Faema Enova A1: höre/schaue ich mir heute an, klingt techn. interessant scheint aber eher ein Monstrum zu sein;

    Da damit bisher nur zweieinhalb Modelle zur Auswahl stehen: Was gibt der Markt sonst noch interessantes und empfehlenswertes her?

    MfG
    Peter

    PS für alle mitlesenden Händler: konkrete Angebote (frei Wien) adäquater Geräte nur per PN

  2. #2
    looseantz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    tach

    die interessanteste idee, die ich hier seit langem gelesen habe: eine 1-gruppige LM Linea (scott_zardoz hat sie hier erwähnt).

    so weit ich weiß, sind die Lineas ab werk nicht mit PID. aber das kann man sicher als extra bestellen. und wenn sie sich tatsächlich in der preisregion einer GS/3 bewegt, würde ICH immer zu so einer gastro-kiste tendieren.

    viel spaß bei den upgrade-planungen. und bitte jede phase im entscheidungsprozess hier kommentieren

    bis die tage

    looseantz
    --------------------
    IZZO Pompei 2-gruppig & Elektra Nino, 1-gruppige Iberital gastro-maschine & 2-gruppige Wega, die noch im keller steht und an die ich mich noch nicht rantraue

  3. #3
    PLGVIE ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    Zitat Zitat von looseantz Beitrag anzeigen
    die interessanteste idee, die ich hier seit langem gelesen habe: eine 1-gruppige LM Linea
    Leider bleibt im verlinkten Thread unerwähnt, bei welcher Betriebstemperatur das Ding um 20% schrumpft (40cm Maximalbreite; Andernfalls rücke ich zu nah ans Kochfeld ran).
    viel spaß bei den upgrade-planungen. und bitte jede phase im entscheidungsprozess hier kommentieren
    Etwas groß aber sehr nett und leise die Enova. Hätt' ich u.U. mitgenommen, wenn die vorhandene nicht schon verkauft gewesen wäre.

    Aber mehr Zeit lassen und auf viele gute Vorschläge hoffen hat auch etwas (so sie denn kommen).

    MfG
    Peter

  4. #4
    silverhour ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    Die Cimbali Junior klingt doch schonmal gut, was soll dran veraltet sein bzw. welche Nachteile fürchtest Du?

    Ansonsten
    Die Rancilio Epoca E mit FW + Rota paßt genau in Dein Anforderungsprofil.
    Oder wie wäre es mit einem Chrombomber von Elektra? Die T1 macht was her.
    Bei WEGA würde ich auch mal reinschauen, die Nova dürfte nen Tick zu breit sein, die Minova könnte aber gut passen.
    Auch die CMA CKXE erfüllt die beschriebenen Anforderungen.
    Last but not least: Bezzi BZ40, nur sitzt der Dampfhahn links....

    Grüße, Olli

  5. #5
    scott zardoz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    Zur Enova hatte ich bereits einiges geschrieben.
    Leider hat Cimbali in dieser Preisklasse nicht gleichgezogen.
    Gibt eingruppig nur die Junior und die ist m.w. sogar noch
    etwas teurer als die Faema.

    Zitat Zitat von silverhour Beitrag anzeigen
    die Minova könnte aber gut passen.
    Auch die CMA CKXE erfüllt die beschriebenen Anforderungen.
    Deutlich kleiner als die Enova. Klasse Maschine besonders wenn man Teetrinker ist.
    Meine CKXE hat einen separaten HX nur für's Heisswasser.

    Was soll's habe alle drei und benutze aktuell eine BZ02

    @Gregor die Linea hat 1,8 Brühboiler plus saturierte B.G. sollte auch ohne PID
    austreichend temperatur stabil für 20-25 ml sein.
    Der LM Thermostat ist zudem sehr genau.

    Gruss


    Scott
    Geändert von scott zardoz (15.05.2010 um 14:28 Uhr)
    Es dauert Jahre um von Kompliziert zu Einfach zu gelangen!

  6. #6
    PLGVIE ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    Mittlerweile hat sich ein bisserl was getan, wenngleich von "entscheidungsreif" noch lang keine Rede ist:

    Ich bin überraschend zu einer Epoca E gekommen, die in Zukunft die Wiener Sommerküche versorgen wird. Sie sieht bedeutend weniger häßlich aus als befürchtet, aber in der "normalen" Küche, in der sie probeweise seit heute steht, will ich sie (zwar auch aber nicht nur aus opt. Gründen) auf Dauer nicht haben. Trotzdem war's ein Glücksgriff, weil wir damit erstens sehr gut abschätzen können, wie eine vergleichbar große Maschine aussehen wird, zweitens ich meine ersten Erfahrungen mit einem ordinären Zweikreiser sammeln kann und - eigentlich an erster Stelle - aus eigenem herausfinden werde, ob und wie wichtig mir die automat. Dosierung wirklich sein wird.

    Zu Euren Tips:
    Die CMA CKXE ist mir (nachdem ich die Größe jetzt ordentlich abschätzen kann) zu klein. 12/12 Espresso/Cappu.-Tassen müssen (wie bisher bei der Izzo) oben mind. Platz haben. Daß die Brühtemperatur nur über eine ext. Servicetastatur veränderbar sein soll (hat Google ausgespuckt - unverifiziert), erscheint mir auch nicht sehr praktisch.
    Allerdings hat die CKXE ein etwas größeres Stiefschwesterchen namens Wega Nova Junior, daß nur minimal breiter und etwas höher und tiefer zu sein scheint, dafür aber das doppelte Gewicht auf die Waage bringt. Falls Ihr zu dieser Maschine detalliertere Informationen habt, bitte her damit.

    @Scott
    Was Du zur Enova geschrieben hattest, habe ich gelesen. Sonst hätt' ich ja nicht einmal gewußt, daß es sie überhaupt gibt.
    Preislich sieht's im Moment so aus: 2075€ für die Cimb. Junior und 2200€ die Enova (lokaler Fachhandel bzw. Gastroausstatter, jeweils exkl. Mwst.), womit erstere so gut wie aus dem Rennen ist. Die Enova betreffend, habe ich allerdings bisher nur mit einem Händler geplaudert. Falls Du eine nennenswert günstigere Quelle an der Hand hast, laß es mich bitte wissen (ggf. PN). Und wenn ich schon unverschämt bin: einen Link zum Betreiberhandbuch auch, wenn Du eine Adresse kennen solltest.

    Zitat Zitat von looseantz Beitrag anzeigen
    und bitte jede phase im entscheidungsprozess hier kommentieren
    Hiermit hoffentlich zur Zufriedenheit erledigt

    MfG
    Peter

  7. #7
    Caruso ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Up-Side-Down: Graderitistips

    Die Cimbali Junior M21S gibt es in Wien um € 1.799,- inkl. Steuern und Versand! Ist halt leider ohne Festwasser. Aber vielleicht kann er dir für die DT1 auch einen guten Preis machen.

    So viel zahlen viele andere für eine ECM.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  8. #8
    PLGVIE ist offline Erfahrener Benutzer
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    Der o.a. Preis bezieht sich auf die DT1 und stammt vom von Dir genannten Händler. Die Umsatzsteuer hab' ich aus Gewohnheit und der leichteren Vergleichbarkeit wegen rausgerechnet.

    MfG
    Peter

  9. #9
    Caruso ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Dann ist es schon sehr teuer, schade.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  10. #10
    PLGVIE ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es ist vollbracht, geworden ist's (wie fast nicht anders zu erwarten) die Faema Enova A1. Rational begründet erschien sie mir als der beste Kompromiß zwischen nicht gerade klein aber noch unterbringbar, zwischen aktueller Technik aber nicht überkanditelt, zwischen Plastikseitenteile und trotzdem nicht billig, zwischen teurer Spaß aber preiswert und bezahlbar. Mein frankophiler Analytiker meinte hingegen: Un coup de foudre!

    Den auferlegten Ansprüchen genügte sie fast auf Anhieb. Bei der Erstinbetriebnahme*) haben noch ein paar Teile geklappert, aber zur Beseitigung des Gescheppers stand am nächsten Tag (also so, wie sich das für einen anständigen Gastronomieausstatter gehört) ein Servicetechniker des Händlers vor der Tür.

    Kaffeetechnisch gibt's nicht viel zu sagen, sie läuft tadellos und erinnert dank ihres regelbaren Thermosyphon in ihrer Unkompliziertheit bei weitem mehr an die Izzo-Doppelkesselmaschine als an die ziemlich heißblütige -besser gesagt: heißwässrige- Epoca. Gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu den beiden vorgenannten ist allerdings das Pressostatgeklapper. Letzteres stellt aber auch einen Vorteil dar (ob's wirklich einer ist, werden die Jahre zeigen): Im Austauschfall ist so ein Pressostat billiger als die kompl. Elektronik, und man wird regelmäßig daran erinnert, daß die Maschine noch immer eingeschaltet ist.

    Dampfstrahlmäßig gesehen herrscht jedoch Katzenjammer: War ich anfänglich noch der Überzeugung, daß mich auch im 300ml-Kännchen nichts aus der Ruhe bringen könnte, haben es die vier Riesenlöcher der Enerva, Pardon: Enova, geschafft: Es kommt nichts brauchbares raus! Provisorisch habe ich jetzt die Dreilochdüse der Epoca dran, deren Öffnungen wesentlich kleiner sind. Damit funktioniert es zwar tadellos, optisch und hygienisch (tws. freiliegendes Gewinde, notdürftig mit PTFE-Band eingedichtet) ist's jedoch eine Katastrophe. Hoffentlich findet sich da noch etwas geeignetes.

    MfG
    Peter, von jedweder Form der Upgraderitis restlos genesen, obwohl: die Kony verschwindet jetzt neben der Faema komplett, da wär' vielleicht doch die Ro.... ¡Nein, Nix, Basta!

    *)
    Etwas zusätzliche Arbeit gab's in elektrotechnischer Hinsicht: Die Maschine wird ohne Netzstecker geliefert: Das hat, wenn ich die Motivation richtig einschätze, weniger mit Kostenoptimierung (vulgo: Geiz [obwohl: die Endhülsen, die sie auch weggelassen haben, fallen da sehr wohl darunter]) zu tun, als damit, daß es nicht unbedingt opportun (wenngleich durchaus möglich und zulässig) ist, ein 3,5kW-Gerät an eine Schukosteckdose anzuschließen. Fix anklemmen wie alle anderen leistungshungrigen Haushaltsgeräte, wollte ich sie nicht, also wurde die Verbindung mit einer Cekon 1+N+PE Steckverbindung hergestellt. Zusätzlich wurde um die Leistung zu schalten, ein Installationsrelais hinter die Schaltuhr gesetzt, das allpolig trennt und im Austauschfall nur einen Bruchteil der Uhr kostet. Wie schon bei den Vorgängermaschinen, bleibt der Maschinenschalter immer geschlossen, das Aus- und Einschalten erfolgt über einen Taster mit einem Impuls an die Uhr.

    Die Wasserzu- und Ablaufinstallation blieb unverändert: vom Eckventil, Magnetventil (zwangsläufig mit der Maschine mitgeschaltet), Enthärter (BWT) und Druckminderer zur Maschine; Auf Grund des sehr klein dimensionierten Auffanggefäßes ist auf eine peinlich genaue Verlegung der Abwasserleitung zu achten, da jedes noch so kleine Gegengefälle zum Überlauf führen kann!

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