AW: Canadische Röstungen und Handhebel
Hi MK,
ich hatte mir einen Beutel Black Jack bestellt und ihn in verschiedenen Varianten probiert. Auf die Temperatur habe ich bei meiner Maschine keinen direkten Einfluss und mit dem Mahlgrad habe ich auch nicht weiter experimentiert. Um auf eine akzeptable Durchlaufzeit zu kommen, musste ich ihn bei meiner K3 relativ aber nicht extrem fein mahlen.
Ich habe ihn zuerst entsprechend Ralfs Empfehlungen zubereitet: Etwa 14 g (im 2er), nicht ganz 25 ml, anderthalb Hebelgänge. Das Ergebnis entsprach ziemlich Ralfs Beschreibung:

Zitat von
Fünfzig Kilo
... Der Blackjack schmeckt intensiv nach dunkelner Schokolade und hat einen schweren Körper
Wobei mir vor allem die sehr angenehmen Bittertöne und der volle Körper gefallen haben und zwar sowohl im Espresso als auch im Cappu.
Ich habe ihn dann noch in verschiedenen Mengen und Sieben probiert. Bisher waren alle Shots sehr lecker bis auf einen gestern Abend. Die Mühle war ein wenig zu grob eingestellt, es klingelte das Telefon, ich war abgelenkt und habe ihn mit 14 g im Doppelsieb auf etwa 40 ml als Cappu getrunken: Ungenießbar. Plötzlich unangenehm bitter, einfach viel zu stark und fast brutal (vielleicht war auch die Maschine etwas überhitzt).
Ansonsten fand ich ihn auch mit 8,5 g im 1er-Sieb lecker. Aber auch deutlich gewöhnlicher, uninteressanter. 9,5 g waren da schon wieder besser.
Du siehst, ich experimentiere noch...
LG Andreas
wild caffè
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