Hallo zusammen,
meine Freundin möchte in Ihrer neuen Wohnung nun auch eine g'scheite Maschine haben, mit der sie Cappus zubereiten kann.
Sie wird von mir bislang mit Cappus aus meiner Brewtus versorgt und hat auch durchaus ein anspruchsvolles Qualitätsbewußtsein, mit Bauschaum-Cappus in der Gastronomie braucht man ihr nicht zu kommen.
Im Prinzip möchte sie also Cappus wie aus der Brewtus. Allerdings ohne den ganzen nervigen Aufwand, quasi nur auf Knopfdruck, aus einer schicken, kleinen Maschine, die nichts kosten darf.
Ihr seht, kein leichtes Unterfangen. Ich schäzte mal so, daß sie bestimmt 3-5 Cappus pro Tag aus dem Teil ziehen würde.
Irgendwo muß man natürlich Abstriche machen. Was ich bisher kategorisch ausschließen kann, ist folgendes:
- Siebträgermaschine + Mühle: Zu aufwendig/umständlich. Hätte ich sogar parat stehen mit Gaggia Evo und Demoka 203.
- Siebträgermaschine + ESE/Cialde: Zu hohe laufende Kosten
- Kapselmaschine: Zu hohe laufende Kosten
Irgendwo bin ich nun bei den Vollautomaten gelandet. Für mich völlig unbekanntes Terrain...
Dabei habe ich für mich verstanden, daß alles, was automatisch schäumt, nix taugt, weil zum Einen Bauschaum rauskommt, zum Anderen die Reinigung nervig ist.
Was wäre denn mit einer ganz einfachen Lösung à la Spidem Trevi? Die hat ja einen ganz normalen Panarello zum Milchschäumen (vllt. modifizierbar wie bei den Gaggias??).
Kann man damit gescheiten Milchschaum herstellen? Und kann mit vernünftigen Bohnen einen Espresso als Grundlage erzeugen, der nicht dem Bereich der Körperverletzung zuzuschreiben ist?
Das Milchschäumen halte ich dann bei so einer Konstruktion (Einkreiser? Thermoblock?) für einen vertretbaren Aufwand, der mit etwas Training recht flott geht.
Schick ist die aber natürlich gar nicht.
Mein Vater hat so eine DeLonghi ESAM 3000, die wollte ich auch mal auf Herz und Nieren testen. Gefüttert mit Ionia Gran Crema kommen da zumindest trinkbare Espresso-Ergebnisse raus, Milch schäumt er gar keine. Die wäre nicht viel teurer als die Spidem und zumindest schicker.
Hat jemand Erfahrungen mit sowas und evtl. noch andere Ideen bei diesem Anwendungsprofil?
Als ungefähre Preisgrenze habe ich so an 300 EUR gedacht.
Danke und Grüße,
Gomez


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