Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum das Ding nach einer griechischen Insel benannt ist, Mokka und Espresso mögen ja beide aus Kaffeebohnen hergestellt werden, aber damit
Hört die Gemeinsamkeit auch schon auf?
Nun gut, ich habe hier also diese unglaublich griechisch italienische Verbindung in Form eines Siebträger mit angeschlossener Mühle hier stehen und freue mich auf meine Spielmaschine
Als sie ankam war sie noch ein wenig von Kaffeemehl verstaubt und sah daher etwas mitgenommen aus (unglaublich wie etwas Kaffeemehl den Gesamteindruck verschandeln kann)
Da dachte ich noch, „ war ja zum Glück nicht viel Geld“, da lohnte es sich in meinem Augen nicht mal Bilder zu machen… ermutigend war allerdings dass die Brühgruppe klinisch rein war!
Ich schleppte sie in die Küche und schraube mal auf.
Ringsum die Schrauben unterm Deckel, dann konnte man den schon abnehmen.
Bisher habe ich bei alleim nur mein kleines küchenwergzeugköfferchen gebraucht.
„Spezialwerkzeug“ benötigt man da nicht.
Da mein Spieltrieb noch nicht befriedigt war schraubte ich also alles ab was ging:
Die Verkleidung, die Füsse… alles was nur mit einer Schraube besfestigt war und das war viel.
Lt beiliegender Rechnung wirde die Maschine Februar 2009 gereinigt und entkalkt 8sowie einige Teile ersetzt) – zumindest der Zuwasserschlauch war sehr zugesetzt, den habe ich erst mal abmontiert und einen Tag in Kaffeefettlöser eingeweicht, der ist nun wieder durchsichtig.
(Und ich bekomme Angst vorm Kessel meiner Silvia, die seit 2007 mit Wasser Dh11 ohne Filterpatrone betrieben wird, ich setze sie auf meine Todo Liste )
Nachdem ich alle Kunsstoffteile abgebaut habe, werden sie mit Kunststoffreiniger und Pflege poliert. Die mit Kaffee und Wasser in Verbindung kommenden Teile lasse ich aus
Einen Abend bringe ich so zu, bis ich sie wieder zusammen setze.
Der Heizschalter ist gebrochen. Da dachte wohl jemand da muß man nur feste draufdrücken,
angesichts des Schadens realisiere ich dann schon etwas früher (ich hätte das nämlich auch gedacht) das das nur ein „Guck“ und keine „Anfassschalter ist.
Der Schalter ist aus der Halterung drumrum rausgebrochen und hängt etwas tiefer. Mit den Bruchfragmenten läßt er sich aber wieder vorsichtig fixieren (ich überlege sogar noch ob ich’s nicht einfach kleben soll) und fixiere dann mit einem kleinen Holzstück ander anderen Seite.
Der ist wieder fest.
Fürs erste bin ich jetzt mal zufrieden.
Nachdem alles schön poliert ist, die Mühle oberflächlich zerlegt und gereinigt ist, setze ich die Rasterung wahrscheinlich falsch auf, und baue alles wieder zusammen.
Jetzt steht sie da und mein Mann ist begeistert wie sehr sie auf einmal glänzt und wirklich gut aussschaut. (Der Kunststoffreiniger hat Wunder bewirkt, tiefschwarz und neu wirken nun die Teile) Aussen ist sie in jedem Fall nun schon ma huiiii….
Innen, muß ich mich nun mal rantrauen, wie so der Kessel und die Mühle aussehen.
Viel Wasser lasse ich noch durchlaufen, da ich nicht weiß war der Kassel leer, war da noch altes Wasser drin…
Und nun könnte sie eigentlich Kaffee machen…
Soll ich oder soll ich nicht doch lieber erst mal meine Einkaufsliste an Dichtungen machen
Und es „Richtig“ machen bevor ich sie in Gebrauch nehme….
Ich bin mir noch nicht sicher, deshalb lasse ich es erst mal und stöbere weiter im Kaffeenetz nach Explosionszeichnungen, eine Bedienungsanleitung hat mein Mann mir schon von Gaggia.de ausgedruckt…
Wenn ich die Maschine gut zerlegt und wieder zusammengebaut bekomme, dann entkalke ich auch die Silvia selber 
Ich werde hier mal versuchen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen vom Abenteuer "frau baut Espressomaschine auseinander und wieder zusammen" zu berichten.
Ich weiß ich bin nicht die/der Erste die das macht, aber vielleicht macht es auch den Anfängern Mut, die mit dem Schraubendreher vor ihrer Maschine stehen und Angst haben dass sie beißt oder tot umfällt...
Wenn ich das nämlich schaffe, schafft das jeder...
Wenn nicht habn einige wenigstens herzlich gelacht.
Ebenso sammele ich für mich hier mal die nützlichen Links, die ich Kaffeenetzt gefunden habe, wenn mir zur Problembehebung bei meiner Patientin was weiterhalf.