Inspiriert von den vielen hochinteressanten Versuchen hier im Board habe ich eine erste eigene kleine Versuchsreihe mit meiner Mokkakanne, vor 4 Tagen geröstetem Santos von Fausto und variierendem Mahlgrad gestartet.
Ich habe gerne einen Espresso nach dem Essen, am Vormittag einen Cappucino, aber in der früh ist schlicht die angelieferte Menge an Koffein entscheidend und daher: Mokkakanne.
Ich hab' irgendwo gelesen, dass man relativ grob mahlen soll. Meine Hypothese ist jedoch, dass die Qualität besser wird, je feiner gemahlen, weil das kochende Wasser ja relativ schnell durchrauscht (gemessene 60 Sekunden vom ersten Tropfen weg).
Im Eigenversuch kam dann die Bestätigung: Fein Gemahlenes schmeckt mir noch besser! Ist halt zweifach subjektiv, weil nur von mir geschmeckt und auch nicht im Blindversuch, sondern hintereinander (hab' leider nur eine Kanne).
Jugend (jeden Alters) forscht gerne und deshalb habe ich den Mahlgrad bis ins Extrem getrieben. Zumindest auf meiner Gaggia MDF ist nicht mehr möglich als: feinste Einstellung, Grad 1.
Der Kaffee war wunderbar, nur beim Aufschrauben hatte ich auf einmal ein hochinteressantes, 8-eckiges Muster:
Macht sich im Puck (sagt man so bei der Kanne?) jedenfalls sehr schönund sie funktioniert trotzdem noch. Allerdings hab' ich in das Sicherheitsventil nicht mehr so das ganz große Vertrauen, denn das hätte eigentlich pfeifen sollen.


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