Hallo Zusammen,
nach mittelschwerer Odyssee auf der Suche nach dem "Siebträger Traditionell" Saeco bin ich endlich fündig geworden - was allerdings die Espressosituation keinesfalls verbessert hat. Da sich meine Kenntnisse auf dem Gebiet der Zubereitung etwas beschränken möchte ich gerne die Frage an die große Runde adressieren:
Ich stehe vor dem Problem, dass der Kaffeedurchlauf vom Siebträger in die Tasse so gut wie gar nicht bzw. wenn dann nur tropfenweise passiert. Selbst wenn ich das Kaffeepulver mit dem Tamper fast gar nicht andrücke, sondern nur leicht berühre (bei derselben Bohnesorte habe ich bei Bezug mit dem Grand Créma das Pulver mit dem Tamper richtig mit "Schmackes" in den Siebträger gedrückt!) ist der Durchlauf gegen Null. Dies ist auch völlig unabhängig von der Kaffeepulvermenge im Siebträger. Einzig wenn ich den Mahlgrad meiner Mühle drastisch reduziere kann der Durchlauf ein klein wenig beschleunigt werden. Wobei dies aber nicht Sinn der Sache sein kann, da ich an anderer Stelle im Forum las das selbst auf kleinstem Mahlgrad mein Quickmill 050 Repilca im Grunde noch zu grob malt!
Das eingesetzte Sieb ist in neuwertigem Zustand und in keinster Weise zugesetzt. Die Créma-Entwicklung ist davon abgesehen auch gegen Null, aber das ist im Moment eher das zweitrangige Problem. Liegt es ggf. an der Fixierung bzw. am "hereindrehen" des Siebträgers in die Maschine bzw. an die Dusche? Den Grand Créma-Träger musste man immer sozusagen bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn eindrehen, bei dem traditionellen fühlt man schon sehr schnell bei dem hereindrehen einen gewissen Widerstand... Wobei auch wenn ich hier nur ganz leicht eindrehe ist das Ergebnis das gleiche, nämlich Durchlauf gegen null bzw. tröpfchweise.
Hat jemand Rat? Danke!


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