Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    CH3NO2 ist offline Benutzer
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    66

    Standard Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Hallo erstmal, ich bin neu hier und möchte kurz meine "Erfahrungen" schildern so dass eventuell andere Einsteiger profitieren können.

    In einer Auktion ergatterte ich vor drei Wochen eine La Pavoni Europiccola für 150 Schweizerfranken, das Gerät sprach mich rein optisch an, eine so schöne Maschine für den Preis da muss man einfach zuschlagen....
    Das Baby wurde schnell geliefert, sogar eine Bedienungsanleitung wurde beigelegt. (die interessierte mich vorerst nicht, was sich später als fataler Fehler entpuppte) Ausprobieren lautete meine Devise, falls Probleme auftreten kann ich ja immer noch das Manual konsultieren.
    Die ersten Versuche machte ich mit gemahlenem Lavazza Rosso, da kam was schwarzes raus von Crema keine Spur, konnte mich nicht überwinden dies zu trinken...
    War schon etwas frustriert setzte mich vor den PC und fand dieses Forum, genial, das umfangreiche Wissen und der freundliche Umgangston.
    Nach zwei Stunden Theorie bestellte ich einen Tamper und eine kleine billige Kaffeemühle Gaggia Roma.
    Nun sollte einem ungetrübten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege stehen, doch weitgefehlt, als Anfänger den richtigen Malgrad zu bestimmen ist gar nicht so einfach. Ich arbeitete von grob bis fein bis... gar nix mehr rauskam. Kaffee zu fein gemahlen oder zu stark getampert.
    Schnell korrigierte ich den Mahlgrad, den Siebträger nahm ich von der Maschine obwohl diese unter Druck stand...
    Resultat:
    Küche komplett mit Kaffee versaut.
    Mein rechter Zeigefinger schmerzte irgendwie unnatürlich und wurde extrem rot. Glaubt mir, eine Verbrennung mit Dampf ist nicht ohne und schmerzt unheimlich.
    Nach diesem Vorfall liess ich die Maschine eine Woche ungebraucht stehen.
    Doch der Drang nach einem guten selbstgepressten Espresso war stärker, aus diesem Forum wusste ich nun mittlerweile theoretisch wie es funktionieren soll. Nach unzähligen Anläufen (mit Riesenbrandblase am Finger) wurde das Ergebnis immer besser.
    Um meine Arbeit optimal zu kontrollieren drehte ich heute den Boden des ST aus, Durchmesser 45mm entspricht dem 2er-Sieb.

    Das Resultat lässt sich sehen und geniessen
    Nun muss ich noch an der Reproduzierbarkeit arbeiten.

    Herzlichen Dank an Alle, ohne Eure Hilfe wäre die Maschine wahrscheinlich zu einem Dekoobjekt verkommen.

    Liebe Grüsse
    Martin

  2. #2
    mr.smith ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Willkommen im Club der Pavonisti.
    Du bist genau richtig für die Pfauendame !

    Nichtaufgeber, Schmerzenrunterschlucker, Kaffeeexplosionenüberleber, Hardcoreprobierer bis zur Selbstverstümmelung, ...


    NUR DANN hat man aber auch die Erfolgserlebnisse die einem
    zum Fan der kleinen Zicke machen !

    Bodenloser ST wird zwar noch mal ein "Erlebnis" -
    bringt Dich aber sicher schnell weiter !
    Die Lernkurfe steigt steil an mit einem Bodenlosen.

    Gruß
    Jürgen

    Quickmill 5000A/5500 - La Pavoni Lusso Professional (INPAVONIVERITAS) - Vibiemme Paola nera - Carimali Eco E2 - LSM 85-16M Praktical Metronic - Rancilio MD50 - Carimali M1 - 3x Sm90 - Röster H1400G -
    u. sonstige Krankheiten



  3. #3
    Bonsai-Brummi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Herzlich willkommen im Kreis der Zickenbändiger!

    Reichlich interessanten Lesestoff zum Thema gibt's hier: Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel


    lg
    c.s.
    Home=Office: Zassenhaus Santiago -> TamperBell Alu orange -> La Pavoni EN
    On Tour: Zassenhaus Havanna -> Bialetti auf Gaskocher oder Elettrika 12V

  4. #4
    CH3NO2 ist offline Benutzer
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    66

    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    @Jürgen
    In Deiner Signatur bin ich mal dem Link gefolgt -> Hammeranleitung

    "3/3) Hebel fast nach oben
    bis ein wenig Wasser kommt – dann so weit zurück das kein Wasser mehr kommt (ca 3/4 oben) – in dieser Stellung …
    (soll verhindern das der Unterdruck beim Raufziehen des Hebels mit bereits eingespannten ST den Puck anhebt)"


    Frage, wenn ich den Hebel oben habe (bis ein bischen Wasser kommt) dann soweit zurück bis kein Wasser mehr kommt, muss ich den Hebel festhalten (weil der Hebel von alleine nach unten geht) um den ST einzuspannen.
    Ist dies normal? Wandert Dein Hebel auch selbstständig nach unten?
    Sorry meine Formulierung, deutsche Sprache - schwere Sprache


    Bis jetzt sind mit dem bodenlosen Sieb keine Probleme aufgetaucht, komisch da stimmt was nicht...
    La Scala Butterfly (2004)
    La Pavoni Professional
    La Pavoni Europiccola

    Meine Nachbarn hören Metal, ob Sie wollen oder nicht !


  5. #5
    dergitarrist ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Eine Drehbank gehört eben in jeden Haushalt!

  6. #6
    Augschburger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Guxtu auch hier: Der gläserne Pfau

    Dass der Hebel nach unten will, liegt daran, dass durch die Verbindung Kessel/Brühgruppe und den im Kessel herrschenden Druck, Wasser "auf" den Kolben gedrückt wird und der will ausweichen - nach unten.

  7. #7
    mr.smith ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Genau - das der Hebel nach unten will ist normal -
    musstdu festhalten

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  8. #8
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Wenn der Hebel von alleine nach unten geht, wie du beschrieben hast, dann wird es sowieso nichts mit dem Espresso, weil du entweder zu wenig Pulver im Sieb hast oder zu grob gemahlen hast oder beides.
    Bei kräftigem Hebeldrücken müsste es etwa 20 Sec. dauern, bis der Bezug fertig ist. Von alleine darf da gar nichts gehen, denn das würde einem Brühdruck von ca. 1 bar entsprechen.

  9. #9
    Augschburger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Meine ersten drei La Pavoni Picolla Wochen

    Arni - solange der Siebträger nicht eingespannt ist - wie Martin schrub - ist dem Kesseldruck der Mahlgrad herzlich wurscht.

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