Das mit den lauwarmen Tassen hat mich gestört.
Der sogenannte "Leerbezug" gibt nasse Tassen. Außerdem denke ich meist daran, wenn der volle Siebträger schon eingespannt ist.
Der erste Gedanke war, ein Kupferrohr vom Kessel unter der Tassenablage herumzuführen, um so auf eine vernünftige Temperatur der Tassen zu kommen.
Neben dem technischen Aufwand haben mich vor allem mögliche Temperaturprobleme im Kessel davon Abstand nehmen lassen, obwohl ich ja außer zum Entlüften keine Verwendung für die Dampflanze habe (ich habe aber hier gelesen, dass manche Leute tatsächlich Milch in ihren Kaffee geben. Gerüchteweise soll sogar von manchen Zucker verwendet werden. Von den Hardcore-Fans soll ja sogar beides reinkommen. Aber das wäre ein anderes Thema ...).
Jedenfalls sind mir dann die Vorteile der vermaledeiten Glühbirne eingefallen: wenig Licht und viel Wärme.
Da durch den Anschluss meiner Vibiemme an einen externen Tank im Gehäuse viel Leerraum entstanden ist, habe ich also ein Glühbirne als Heizung für den Tassenwärmer eingebaut.
Vorne - über dem Kessel- reicht die Abwärme ja einigermaßen aus. Aber hinten auf der Tassenablage gab es gerade mal 30°.
Nun ist das alles anders: 50° mit einer 25W-Glühbirne an allen Stellen der Ablage kommen meinen Erwartungen schon näher.
Um im Milieu zu bleiben, habe ich selbstverständlich eine ROTE Glühbirne verwendet.
(Mal sehen, welchen Effekt das bei Dunkelheit erzeugt.)
Für die Erbsenzähler:
Die Energiekosten für die "Heizung":
Die Vibiemme läuft von 5:30 bis 22 Uhr (Zeitschaltuhr).
16,5 h x 25 W = 0,41 kWh
0,4 kWh x 0,17 EUR x 300 Tage (die restlichen 65 sind wir auf Urlaub) = 21 EUR pro Jahr für warme Tassen
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