Guten Morgen,
nachdem meine La Pavoni PCL eine Woche ihren Dienst zumindest im Espressobereich toll erledigt hat, ist sie leider vorzeitig verschieden, und wurde daher vom Händler zurückgenommen. Rückblickend kann ich sagen, dass nach ein paar wenigen Versuchen mit verschiedenen Bohnensorten recht bald sehr gute Ergebnisse mit der Maschine erzielbar waren, aber von der Dampfleistung her war ich enttäuscht. Auch für einen Einkreiser war das Ergebnis eher unbefriedigend.
Ich habe mir jetzt nicht wieder eine PCL, sondern eine Ascaso Dream (aktuelles Modell mit Magnetventil) als Vorführgerät zugelegt.
Jetzt ist allerdings die Zubereitung des Kaffees nicht ansatzweise so einfach, wie bei der PCL. Trotz gleichem Mahlgrad und gleicher Bohne ist der Espresso immer bitter und sauer, rauscht auch ziemlich durch, und riecht fast schon verbrannt laut meiner Frau. Nehme ich den nächst feineren Mahlgrad oder tampere fester, kommen nur noch einige Tropfen.
Das Einzige, das mir als Ursache in Frage kommt, ist die angezeigte Temperatur beim Bezug. Das sind nämlich ca. 103-105 Grad, also das Ende des für Espresso vorgesehenen Bereiches. Das ist auch zu hören, das Wasser blubbert ordentlich, kocht also. Nachfragen beim Händler haben jetzt ergeben, dass diese Temperatur tatsächlich so vorgegeben wird, das Thermostat sei ab Werk auf 102 Grad eingestellt. Das wurde mir auch vom lokalen Händler bestätigt. Welche Temperatur jetzt tatsächlich am Siebträger ankommt, kann ich zwar nicht genau bestimmen, aber das Wasser verliert auf dem kurzen Weg sicher keine 10 Grad.
Jetzt die Frage: besteht überhaupt die Chance, ohne Tausch des Thermostates zu einem gescheiten Ergebnis zu kommen? Oder mache ich ggf. irgendwas falsch?
Viele Grüße und danke im Voraus!


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