Wie die Maschine kaufen - mit oder ohne Kaffee-ABO!?
Nach meinem aktuellen Wissensstand und ganz kleiner Recherche (habe etwas Erfahrung - 12 Jahre Einkäufer im Großunternehmen > 1500Mitarb.) wird eine Espressomaschine, wenn sie mit einem ABO für Kaffee- und Espressobohnen gekauft wird etwa mit dem doppelten Preis bezahlt.
Da wird dem Gastonomen vorgerechnet, wie günstig er einkauft, weil er die Maschine kostenlos (oder auch nur eine Kaffeemühle bei kleineren ABOs) dazugestellt bekommt.
Der Gastronom scheint da nicht nachzurechnen. Sonst müßte er feststellen, dass er die Bohnen ja teurer kauft. Und dann käme er schnell darauf, dass er die Bohnen um 2, 3 oder gar mehr Euro teurer bezahlt als sein Mitbewerber, der die Bohnen ohne ABO einkauft.
Bei 15 Kg die Woche in einem gut laufenden Cafe und mal angenommen nur 12,00 Euro teurer je Kilo - zahlt der Gastronom pro Jahr 1560 Euro zuviel.
Oder er hat nur eine Mühle (Wert 600 Euro) bekommen, weil ja nur ca. 5 Kg je Woche laufen. Dann zahlt er 468 Euro jährlich drauf, da er ja 3 Euro je Kg zuviel bezahlt.
Die Differenzen sind zu finden bei Kaffeebohnen in der Preis klasse 8 bis 15 Euro genauso wie bei den von 16 bis 25 Euro. Bei den teureren sinds dann auch schon mal 5 Euro je Kilo, die zuviel bezahlt werden.
Verstehe einer die Gastronomen - ich verstehe sie da nicht - die Großen Röster (manchmal auch die kleineren) verstehen die Gastronomen aber sehr gut.
Bernd
KLEINE ERGÄNZUNG: habe in 8 Cafe die Preise für die Bohnen erfragt (5 x mit und 3 x ohne ABO - sowie für 2 verschiedene Röster)


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