Hallo allerseits,
nachdem ich mich gerade mit dem Suchwort "Metallgeschmack" durch bestehende Threads gelesen habe, frage ich doch noch einmal selbst nach... Grund:
Ich merke sowohl bei bei zwei neuen Mokkakännchen (einmal Butlers, einmal Bialetti) als auch bei meiner Siebträger (Ariete Novecento) einen deutlich wahrnehmbaren Metallgeschmack. Meine Freundin merkt seltsamerweise nix, aber mir schmeckt das Zeug wirklich eisern.
Sachen aus anderen Threads wie "das ist verbrannter Kaffe" bei der Siebträger schließe ich definitiv aus: Da schmeckt vor allem das Wasser aus dem Dampfhahn grauslig - merkt man, wenn mal der Dampf etwas zu feucht ist, in der aufgeschäumten Milch, merkt man aber vor allem bei Nutzung des Wassers selbst: habe mir testhalber gestern einen Tee damit gemacht: scheußlich. Und heute zu Testzwecken einmal nach kräftig Leerbezug (je eine halbe Tasse heißes Wasser aus Dampfhahn und Siebträger) dann eine Tasse Wasser durch den Siebträger laufen und erkalten lassen. Im Vergleich zum sehr guten, frischen Leitungswasser ein sehr unangenehmer Metallgeschmack.
Mein Siebträger ist aus Messing, innen etwas weniger verchromt als außen (schimmert goldig, aber noch nicht wie reines Messing). Würde ich aber ausschließen, denn: Mein Kessel ist aus Alu, und das Wasser schmeckt genau so, wie wenn ich in einen trockenen Wasserbehälter der neuen Mokkakännchen hineinrieche, und die sind ja auch aus Alu.
Garnichts merke ich bei einem jahrelang eingefahrenen Buttler-Kännchen. Das wasche ich brav meistens nur mit klarem Wasser und durch ausreiben, ab und zu kriegt es aber doch mal 'ne Spülmittelration mit, teilweise auch Citrus-Spülmittel. Bei dem alten Kännchen gab's aber auch direkt danach NIE wieder Metallgeschmack. Die neuen Kännchen hab' ich natürlich brav mehrmals Wasser und auch Kaffee kochen lassen, der Mokka ist aber immmer noch sehr metallisch, merkt man sogar bei Milchkaffee. Der Espresso aus der Ariete ist wirklich gut - liegt aber wohl vor allem daran, daß er stärker ist und es da nicht auffällt, denke ich. Denn das Wasser schmeckt wie oben beschrieben.
Nach dieser hoffentlich genauen Beschreibung deshalb meine Vermutung: ich denke, das sind nur Neumaschinen-Ausdünstungen (die Ariete war gebraucht gekauft, aber davor kaum benutzt worden). Aber kann ich das irgendwie beschleunigen? Kännchen drei Stunden auf'm Herd, da sind dann die Dichtungen durch. Und erstmal fünf Pfund Kaffee durch die große Maschine jagen - stell' ich mir auch irgendwie einfacher vor... also: Patentrezepte, wie man das abstellen/beschleunigen kann?
Wie gesagt: beim Espresso stört's am wenigsten, aber irgendwie kommt's mir jetzt dennoch reichlich ungesund vor, nachdem ich den Geschmack des reinen Wassers kenne.
Also, mit welcher Zeit muß ich rechnen? Verweis auf anderen Thread genügt, falls ich doch was übersehen haben sollte... danke schonmal!
PS: Mühle kann ich auch ausschließen, die kommt nämlich erst - war bis dato vorgemahlenes Pulver, zudem zwei verschiedene Sorten für Kanne und Maschine.


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