Hallo,
bin neu (als Schreiber) hier im Kaffee-Netz und werde jetzt wohl öfter vorbei schauen
Vorab: Mit Siebträgern habe ich bisher keine Erfahrungen.
Seit meinem Italienurlaub vor sehr, sehr vielen Jahren liebe ich Cappuccino und andere Milch/Espresso Getränke (der kostete da noch 700 Lira). Filterkaffe war ab da an für mich gestorben. Meinen (Milch)Kaffee habe ich über Jahre immer mit einer kombination aus French Press (jede Woche 250gr frisch gemahlen gekauft) und einem Milchaufschäumer hergestellt. Dann hatte ich sehr günstig eine Caffisimo mit Dampflanze erstanden (Neu, inkl 1x Entkalker und 40 Kapseln für 49 Eur - dachte da kann man nicht viel falsch machen). Der Cappuccino war durchaus ok und es ging wesentlich schneller und besser als mit meiner vorherigen Methode.
Das Ding ist nun hinüber und nachdem ich einen Tag lang, bis ich eine neue French Press hatte, völlig entkoffeiniert war dachte ich mir, was soll der Geiz und kauft dir was Anständiges.
Nach viel Recherche hier im Forum und im Kaffeewiki kam erstmal die Ernüchterung, denn ich habe nur eine Maschine gefunden die sehr gut zu meinem Anwedungsprofil passen würde: die Bezzera BZ10 - und die kostet ja nun einiges.
Ich möchte Euch bitten mir nun etwas zu helfen, ob es wirklich die optimale Maschine für mich ist oder ob es auch etwas günstiger gehen würde.
Anwendungsprofil:
- Es wird zu 95% Cappuccino oder ähnliches hergestellt werden.
- 2-5 Getränke täglich
- In der Regel wird nur für eine Person zubereitet ABER
- Ich will mir auch Milchkaffe mit zur Arbeit nehmen (Mobil unterwegs, oft Nachts) und bisher hatte ich immer Espresso (aus 2-3 Kapseln) + heiße, teils aufgeschäumte Mich in einer Thermoskanne mitgenommen. Das will ich auch weiter so handhaben. Mag zwar eine Sünde für den Espresso sein, aber immer noch besser als das was man so nachts an Kaffee in Berlin bekommen kann. (entweder günstiges Wischwasser oder teuer und ok in 2 Läden mit geschwungenden M die auch Nachts auf haben.)
- Die Maschine muß schnell einsatzbereit sein (<= 10 Minuten)
- schnelle Reiningung nach Gebrauch (einmal in der Woche kann es dann auch ruhig etwas aufwändiger sein)
- Wasser für Tee wird auch des öfteren gerbaucht.
Ich vermute das ich mit einem Zweikreiser da besser bedient bin, zumal ein guter Einkreiser (mit Kupferkessel und Magnetventil) ja auch schon so ab 500€ kostet. Auch ist die Bezzera BZ10 mit einer Aufwärmzeit von ca. 10 Minuten besser als viele Einkreiser.
Mühle wird wohl eine Compak K3 werden.
Da ich speziell bei Frühdiensten morgens sehr knapp mit der Zeit bin wollte ich noch sicher gehen ob folgendes für die tägliche Reinigung nach dem Gebrauch ausreichend ist:
- Danpflanze abwischen, nochmal Dampf ausstoßen, erneut abwischen
- ST ausklopfen und abspühlen
- Leerbezug ohne ST
- ST einsetzen + Leerbezug mit ST
- ST entnehmen + Leerbezug ohne ST
- Auffangschale reinigen + alles trocken wischen
Das ist in einer Minuten erledigt. Wenn ich jedes mal 10 Minuten am putzen bin, bringt wir so eine Maschine meistens nichts.
Wo ich mir nun, trotz vielen lesens, gar nicht im klaren bin, ist die Sache mit dem Brühdruck. Beim Thema Brühdruckoptimierung gibt recht viele Beiträge und noch mehr Meinungen, sodaß ich mir da noch nicht im klaren bin ob es nun gut oder schlecht ist, bzw. was es bringt oder was es mir nicht bringt. Einige Händler bieten diese Brühdruckoptimierung ja nun mit an und deshalb ist es schon interessant ob ich am Brühdruck was machen sollte oder nicht.
Habe zwar noch viele weitere Fragen aber die werde ich wohl besser auf die verschiedenen Unterforen aufteilen.
Vielen Dank.


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