Moin,
seit kurzem steht bei mit eine neue Lelit PL41Plus. Mit den inneren Werten der Maschine bin ich recht zufrieden, der produzierte Espresso ist lecker! Allerdings bin ich von der Haptik nicht ganz überzeugt: Das Gewicht fällt mit ca. 9 kg recht gering aus, so dass man beim Einspannen des STs beide Hände benötigt, damit dieser fest genug sitzt und kein Wasser an der Dichtung austritt. Soweit ist das auch kein Ärgernis, dass das Gerät festgehalten werden muss, das Problem liegt darin, dass das Gehäuse nicht verwindungssteif ist. Drückt man beim Einspannen mit der Hand gegen das Abtropfgitter, so verdreht sich das vordere Gehäuseteil deutlich! Die Torsion geschieht dabei hauptsächlich im hinteren Gehäuseteil für den Wassertank, da dieser mit dem vorderen Teil keine gemeinsame Deckplatte besitzt. Hält man die Maschine beim Einspannen "oben links" fest, ist es nicht mehr ganz so schlimm, wobei dieser Griff aber wegen der Position der Kippschalter und besonders mit Tassen auf der Heizplatte ziemlich unkomfortabel ist.
Mich würde interessieren, ob dieses ein allgemeines Problem der Lelits bzw. von Maschinen in dieser Preisklasse ist (Rancilio Silvia z.B.), oder ob ich ausgerechnet ein Modell gekauft habe bei dem zu viel Material gespart wurde. Es bräuchte ja schließlich nicht mal stärkere Bleche, sondern lediglich ein paar verstärkende Winkel an den richtigen Stellen bzw. knappere Spaltmaße z.B. der hinteren Abdeckplatte... Darf man das für knapp 500 Euro nicht erwarten? Wäre über ein paar Einschätzungen dankbar!


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