Wie schmeckt das Wasser, bevor es in die Maschine kommt?
Wie schmeckt das Wasser, bevor es in die Maschine kommt?
Isomac Venus mit Bypass und EX 4 + Ascaso i-1 (vorher Isomac Granmacinino)
Mal ne ganz blöde Idee: kannst Du das Fühlerteil ausbauen und statt dessen mit Kupfer oder etwas unedlerem zuschrauben? Zum Test gehts bestimmt auch mal mit nem Anlegefühler oder dem Original-BiMetall.
bin seeehr gespannt... bus
Mrs. Silvia,Graefin CM80 + Don Alberto 9016 & ein Gyuto von Herrn Kobayashi + Hammer-Schmiedepfannen F.Scholl
Hat sich doch wohl erledigt, oder?
Erledigt hat sich leider nichts, ich mache nur gelegentlich was anderes als an der blöden Maschine rumschrauben.
Nach zwischenzeitlichem x-fachen Spülen, Aufheizen etc. stellt sich die Situation nun folgendermaßen dar:
1. Wasser schmeckt vorher hervorragend.
2. Wasser aus dem Brühkopf ohne Siebträger schmeckt metallisch, aber ein bisschen besser als früher.
3. Wasser aus der Dampflanze schmeckt nun nur noch muffig, kaum mehr metallisch und eindeutig anders und besser als das Brühkopfwasser.
Die Brühgruppe hatte ich nicht mit Säure bearbeitet. Den Kessel schon.
Mein Schluss:
Der Temperaturfühler ist es nicht.
Der geätzte Kessel ist anscheinend inzwischen genügend oxidiert oder wasauchimmer.
Die Brühgruppe hat noch das ursprüngliche Problem aus der Essigsäurereinigung von früher.
Der Wasserweg zur Dampflanze hat ein Hygieneproblem.
Also werde ich wohl den ganzen Mist wieder auseinanderschrauben und die Brühgruppe auch der Rosskur unterziehen.
Die Dampflanze interessiert mich nicht sehr.
Geändert von mikromeister (17.06.2012 um 19:02 Uhr)
mich würde noch interessieren, was für ein Wasser du verwendest.
Leitungswasser, Mineralwasser, gefiltert... ?
v.a. wo liegt der ph-Wert
Stinknormals Leitungswasser, das in Augsburg sehr gute Qualität hat, und durch die hohe Karbonathärte sicher nicht sauer ist.
Volvic habe ich auch mal probiert. Kein nennenswerter Unterschied.
Dann werd ich mal deutlicher: immer das unedlere Teil ist das "Opfer". ( elektrochemische Spannungsreihe ). Silber und VA würden den unedleren Kessel drängen, Kationen abzugeben...
Vielleicht irre ich mich ja. Es reicht eine klitzekleine Menge, um es schmecken zu können.
Voraussetzung: Fühler und der Blechtopf oder eine Metalleitung sind leitend miteinander verbunden.
Silber- oder Kupfer- Ionen im Wasser wirken übrigens keimhemmend. Deswegen haben schon die alten Römer eine Münze in ihre Vorrats-Wasserkrüge geworfen...
Soweit Du mir nicht glauben magst, wälze mal so ein Handbuch Kesselbau oder such nach "Opferanode."
Nur ein Vorschlag... bus
Mrs. Silvia,Graefin CM80 + Don Alberto 9016 & ein Gyuto von Herrn Kobayashi + Hammer-Schmiedepfannen F.Scholl
Ich glaube ich muss das ausprobieren.
Im Prinzip hast du natürlich recht. Die Idee ist mir ja auch schon gekommen.
Allerdings: Edelstahl ist eher unedel oder?
Rancilio baut auch selber eine Edelstahlschraube im Kessel ein.
Silberlot wird auch von Rancilio verwendet um die Heizwendel einzulöten.
Das heisst natürlich nicht, dass es nicht trotzdem daran liegt.
Die Wahrscheinlichkeit ist halt nicht sehr groß
Das Silbrrlot wird aber wegen des höheren Schmelzpunktes verwendet. Das Wasser kann aber schon schuld sein, ich hab das auch in meinrm Ferienhaus in Kärnten/at. Ich würde erst mit Flaschenwaaer oder Filter probieren.
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aktuell Rancilio Silvia (V3) / Gaggia New Baby / Gaggia MDF
2011 Gaggia Classic Innox Satinato
2006-2010 Nespresso LeCube
2004-2006 Saeco Aroma
2000-2003 Saeco Vienna
Bin gespannt,
meiner schwachen Restbildung in dieser Sache nach müssen die beteiligten positiven Stoffe in einem bestimmten Mengen / Flächenverhältnis zum Kationenlieferanten stehen, um überhaupt den elektrisch Schwächeren zu opfern.
Das KN ist groß und auch Chemiker trinken hemmungslos Kaffee.
Vll. mag mich mal jmd. von denen unter uns fachlich zu beleuchten?
Und der Ausgang der Geschichte kratzt mich auch.
Danke! bus
Mrs. Silvia,Graefin CM80 + Don Alberto 9016 & ein Gyuto von Herrn Kobayashi + Hammer-Schmiedepfannen F.Scholl
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