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  1. #41
    marpiet ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Hallo und Guten Morgen,

    vielen Dank für diesen ausführlichen Vergleich der E.S.E. Maschinen.
    Aktuell sind bei mir in der engeren Wahl:
    Spinel Pinoccio oder die Elcor-Maschine (Stoll-Espresso).
    Das System der beiden Maschinen ist wohl vergleichbar, doch wie verhält es sich mit der Verstellung des Anpressdrucks und dr Reinigung bei Wasseraustritt bei der Elcor-Maschine? Weiß dazu jemand mehr?
    Weiter interessiert mich die max. Tassenhöhe bei beiden Maschinen.

    Gruß

    marpiet

  2. #42
    gipser ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Hallo Marpiet,

    ich kann dir die Spinel wärmstens empfehlen!
    Ich habe die Spinel Esse (System baugleich mit der Pinoccio) in der XL Ausführung. Hier passen grosse Tassen mit eine Höhe von 85mm problemlos drunter.
    Zudem hab ich die Variante mit Dampf (somit 2 einzeln einschaltbare Thermoblöcke). Mit ein klein wenig Übung lässt sich wunderbarer Milchschaum erzeugen. Einzig der Kippschalter für den Dampf ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hier wäre mir ein Drehknopf/-Rad bedeutend lieber. Denn dort ist dicht, wenn man erst mal zugedreht hat. Während dem ich bei der Spinel - nach dem Umlegen des Dampfkippschalters - das Dampfröhrchen immer noch ca. 5 Sek. im Milchkännchen ausdampfen lassen muss. Sonnst gibt es ne "Sauerei"

    Grüsse
    Geändert von gipser (14.12.2012 um 22:04 Uhr)
    -oliver-

    SPINEL ESSE XL
    Modifizierungen: Tankwaage (Wasser-Füllstandsanzeige mit Kontrolleuchte) ; Temperaturverstellung (von aussen zugänglich/verstellbar) ; Hintere Gummifüsschen durch Rollen ersetzt

  3. #43
    solothurner ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Hallo zusammen

    So, ich habe ja versprochen, dass ich noch die SANREMO Goccia teste und das habe ich getan. Es wird mein letzter Bericht sein, denn heute wird mein letzter Besuch hier in diesem Forum sein. Denn in der letzten Zeit ist mir in diesem Forum was aufgefallen, dass mir gar nicht gefällt und deshalb werde ich dem Forum fern bleiben. Denn entweder gibt es irgendwelchen Senf in Thread's, die irgendwie nicht zum Thema passen oder aber man gibt einen Senf dazu, den man schon vorher in einem länger laufenden Thread hätte schreiben können aber irgendwie macht es mir den Anschein, dass man irgendwelchen Forenmitglieder eins "reinwürgen" will. Auch das massiv versucht wird, hier Werbung für irgendwelche Maschinen zu machen, das System hat, gefällt mir überhaupt nicht. Das ist einzig meine Meinung und vertrete hier nicht von anderen dessen Meinung. Leider ist es einfach zu einer Unart geworden, dass man nicht mehr sachlich über etwas diskutieren. Schade eigentlich, liegt aber wohl an der Zeit und ich bin nicht ganz in der Gegenwart angekommen.

    Nun gut, hier noch mein Testbericht über die SANREMO Goccia E.S.E.-Maschine. Und zwar ist das Gehäuse der SANREMO Goccia aus Metall und nur die Frontseite ist aus hochwertigem Kunststoff. Die Maschine hat einen 3 Liter Wassertank und eine Art Türe, in dem das E.S.E.-Sieb liegt und wo man den Pod einlegt. Die Maschine hat keinen Hebel, um den Zylinder zu schliessen sondern macht dies automatisch, sobald man die Türe wieder zu gemacht hat und den Bezug startet. Weiter ist an dieser Maschine ein bisschen speziell, dass es einen separaten Heisswasserauslass und das heisse Wasser nicht durch den Brühzylinder gejagt wird. Auch merkt man an dieser Maschine, dass sich die Entwickler ein paar Gedanken gemacht haben, denn so gibt es zum Beispiel eine Waage für den Wassertank die ein Leerlaufen der Maschine verhindert. Das habe ich noch nicht bei vielen E.S.E.-Maschinen gesehen bzw. ist die erste Maschine, die sowas hat. Das finde ich eine wirklich clever Idee von den Entwicklern, auch wenn man sich darüber sonst nie irgendwelche Gedanken macht. Hat doch einen kleinen Luxus und auch das man nicht selbst den Zylinder schliessen muss sondern nur den E.S.E.-Pod einlegt und los geht finde ich irgendwie Klasse (ok, dass macht die SGL Podsy ja auch ).

    Alles in Allem macht die SANREMO Goccia eine gute Figur und ist wirklich hochwertig verarbeitet. Vor allem ist es kein Plastikklotz, wie die Bilder vermuten lassen würden sondern sie hat wirklich ein Metallgehäuse (kein Plastik wie die SGL Podsy). Und wenn es jemanden interessiert, wie die Maschine aussieht, Google findet ein paar Bildchen dazu

    Nun gut, ich habe mal wieder alle meinen verdächtigen Pod's durch die Maschine gelassen, damit ich ein vergleichbares Ergebnis habe. Es bringt ja nichts, wenn ich andere Pod's nehme, denn dieser Faktor sollte ja wirklich eine Konstante sein. Dabei ist mir aufgefallen, dass schon das gröbste E.S.E.-Sieb in der Maschine vom Werk aus verbaut ist. Das schöne ist, man kann das Sieb austauschen, um die Durchlaufzeiten zu regulieren. Es gibt für solche E.S.E.-Maschinen drei verschiedene Siebe: ein Sieb für Ristretto, ein Sieb für Espresso und ein Sieb für Lungo und bei der SANREMO Goccia ist das Sieb für Lungo vom Werk aus verbaut. Das hat mich ein bisschen erstaunt, denn meistens ist das Sieb für Espresso verbaut und die beiden anderen Siebe muss man sicht noch besorgen, wenn man will und möchte.

    Ich habe zuerst mit den FANTINI Pod's angefangen und war schon erstaunt, wie langsam die in der Maschine gelaufen sind. Habe sogar mit der SANREMO Goccia fertig gebracht, dass ich mit dem FANTINI Rossa der Bezug gestoppt hat, ohne das ich wirklich den Bezug ausgeschaltet habe. Da machte schon der Pod vorher zu und das beim Sieb für Lungo? Hmmm... Komisch aber dachte mir nicht's dabei, so das ich weiter getestet habe. Dann noch die drei Sorten von LaMessicana durchgejagt und die hatten es in der Tat wirklich eilig (und ja, die Bezugsdauer ist auch bei E.S.E. enorm wichtig). Vor allem hatte ich einen riesigen Unterschied beim LaMessicana 100% Arabica bemerkt und liess zur Kontrolle gleich noch einen aus der SPINEL Pinocchio raus. Dabei merkt ich, dass die beerige Note des 100% Arabica von LaMessicana in der SANREMO Goccia nicht da war sondern nur aus der SPINEL Pinocchio. Ok, das liegt wohl am Sieb und ist zu schnell gelaufen. Flux das Sieb gewechselt und siehe da, LaMessicana lief langsamer und dann kam auch die beerige Note zum Vorschein. Auch die anderen LaMessicana schmeckten dann nach dem Wechsel des Siebes. Ist ja wirklich gut und kommt vom Geschmack, mit dem richtigen Sieb, an die SPINEL Pinocchio heran.

    ABER ACHTUNG: Da gibt es doch schon zwei, kleine Probleme, die ich zuerst nicht so beachtet hatte. Zum einen muss ich je nach Pod das Sieb wechseln, damit ich eine gute Extraktion bekomme (muss ich NIE bei SPIENL Pinocchio, da laufen die Pod's mit dem Sieb für Espresso sehr gut) und zum anderen habe ich noch einen Fremdgeschmack dabei. Zuerst hat mich dieser Fremdgeschmack ein bisschen irritiert und zuerst dachte ich, dass meine Pod's hinüber sind. Um eine Gegenprobe zu machen, liess ich die Pod's auch wieder durch die SPINEL Pinocchio laufen und siehe da, kein Fremdgeschmack dabei. Also schnell einen Leerbezug mit der SANREMO Goccia gemacht und das Wasser getrunken. Und siehe da, aus der SANREMO Goccia schmeckte das Wasser ein wenig nach Kunststoff. Ufff, dass darf doch nicht sein. Also nochmals getestet und siehe da, wieder dieser Fremdgeschmack drinnen. Dann nur Heisswasser aus dem separaten Wasserauslass getestet und da schmeckte nichts nach Kunststoff. Zufällig habe ich bemerkt, dass dieser Kunststoffgeschmack nur hervor tritt, wenn man hintereinander die Bezüge startet. Wenn man zwischen den Bezügen ein paar Minuten wartet, hat man diesen Geschmack nicht.

    Zuerst habe ich gedacht, dass die Maschine noch einen Neugeschmack hat und habe deshalb den Tank nochmals ausgeschwaschen und auch ziemlich viel Wasser durch die Maschine gejagt. Auch habe ich die Maschine eine Woche lange für meinen Espressobedarf genutzt, damit wohl der Neumaschinengeschmack verschwindet. Aber leider ist er immer noch da und meine Vermutung ist, dass es an dem Türchen liegt, wo man den Pod einlegt, denn dieser ist aus Kunststoff. Wir haben das auch dem Hersteller SANREMO gemeldet und der will sich dieser Sache annehmen, denn das darf nicht sein.

    Nun gut, wenn ich von dem Kunststoffgeschmack absehe, wo sich ja nun auch der Hersteller darum kümmern will, finde ich die SANREMO Goccia eine gelungene Maschine. Mit den drei Sieben ausgestattet kann man wirklich gute Ergebnisse erzielen, nur das der FANTINI ziemlich langsam mit dem gröbsten Sieb läuft. Da ist die SPINEL Pinocchio doch ein wenig Toleranter Man muss sich einfach klar machen, dass die SANREMO Goccia teurer ist als die SPINEL Pinocchio und deshalb landet sie für mich persönlich nicht auf dem ersten Platz, denn die SPINEL Pinocchio kann das besser und kostet weniger als die SANREMO Goccia. Und wenn SANREMO das Problem mit dem Nebengeschmack noch in den Griff bekommt, ist es wirklich eine gute Maschine.

    Durch das Problem mit dem Nebengeschmack gibt es von mir für die SANREMO Goccia keine Bewertung. Da wird sich zeigen, ob SANREMO hier was ändert und wenn ja, dann könnte man wieder über eine Wertung sprechen. Aber bis dahin gilt meine persönliche Rangliste und ich hoffe, es gibt für den einen oder anderen einen Denkanstoss bzw. wenn man auf der Suche ist eine Auswahl von Maschinen, die man sich ein bisschen genauer ansehen sollte. Denn für mich ist das E.S.E.-System immer noch das Beste Portionensystem und wenn man nicht mit einem Siebträger vergleicht, gibt es ganz gute Ergebnisse mit dem E.S.E.-System. Vor allem ist es ein bewährtes System und gibt es schon einige Jahre, wenn nicht Jahrzente auf dem Markt, ist Offen und keine Patente liegen drauf. Vor allem machen sehr viele Röstereien Pod's von ihren Röstungen und man hat eine riesige Auswahl. Deshalb Daumen hoch für E.S.E., denn man kann sehr viel da raus holen.

    Wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, kommt gut rüber und ich wünsche Euch viel Gutes und Gesundheit. Diejenigen, die mit mir Kontakt gehabt haben wissen, wie man mich ausserhalb des Kaffee-Netzes erreichen kann. Und vielleicht führt jemand anderes diesen Thread weiter, denn E.S.E. ist sehr spannend...

    Alles Gute...


    Liebe Grüsse

    Thomas

  4. #44
    marpiet ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    vielleicht führt jemand anderes diesen Thread weiter, denn E.S.E. ist sehr spannend...
    Hier möchte ich gerne einen kleinen Beitrag dazu leisten:
    Um E.S.E zu testen konnte ich bei der Fa. Stoll-Espresso eine Elcor E-S.E-Padmaschine kaufen, mit der Möglichkeit diese auch wieder zurückzugeben. Deshalb habe ich die Maschine äusserst pfleglich behandelt und ließ die Schutzfolie so dran, wie sie bei Lieferung war. Die derzeit einzigen mir zur Verfügung stehenden Pads sind die "Izzo 100 % Arabica Premium".

    Alle folgenden Beschreibungen sind meine persönliche Meinung und ich habe keine Vergleichsmöglichkeit(E.S.E) bislang. Leider war die ebenfalls interessante, wenngleich deutlich teurere Spinel Pinoccio aktuell nicht verfügbar. Ein freundlicher Händler stellt mir diese gegen Kaution einige Zeit zur Verfügung, sobald lieferbar.

    Die Elcor ONE ist nur 15 cm breit, 35 cm hoch und 37 cm tief (incl. Hebel). Das Gehäuse ist rundum Edelstahl, auch die Deckel und das Abtropfsieb. Auf den Fotos ist da meist Schutzfolie dran.
    Die Verarbeitung ist, soweit ich das beurteilen kann, dem Preis angemessen. Ob das alles langzeittauglich ist, kann ich nicht sagen. Insgesamt finde ich die Maschine schon elegant.

    Es gibt nur zwei Tasten: Ein/Aus und Bezug. Zwei Kontrolllampen zeigen an, ob eingeschaltet (grün) und ob gerade geheizt wird (rot).
    Die Lautstärke beim Bezug ist für mich nicht unangenehm - mir fehlt jedoch der Vergleich.



    Der Anpresszylinder kann justiert werden, zumindest lässt er sich in beiden Richtungen drehen.


    Der Wassertank fasst etwa 1,3 Liter.



    Das Abtropfsieb wird in einer Kunststoffwanne mit zwei Plastikhaken unten in die Maschine geschoben. Ob das dauerhaft hält, kann ich nicht beurteilen.


    Zusammengefasst ist die Verarbeitung/ Technik meiner Meinung nach in Ordnung und dem Preis angemessen.

    Nun zum Wesentlichen, dem Espresso:
    Nach kurzer Aufheizzeit (ca. 60 Sek.) ist die Maschine bereits einsatzbereit, danach heizt sie etwa alle 2-3 Minuten wieder 15 Sekunden auf. Ich lasse sie 10 Minuten vorheizen, mache dann einen Leerbezug und dann gehts los:
    In freudiger Erwartung lege ich das erste Pad "Izzo 100% Arabica Premium" ein, schliesse mit dem Handhebel den Anpresszylinder auf das Sieb und starte den Bezug. Bereits nach 10 Sekunden sind etwa 30 ml in der Tasse. Die Crema ist dünn und nach dem Umrühren schnell flüchtig. Der Geschmack ist für mich nicht wirklich überzeugend - ein wenig "dünn".
    Auch die Feinjustage am Anpresszylinder brachte keine wesentliche Besserung.
    Erst nach diesem Tipp komme ich zu einem besseren Ergebnis:
    1. Nachpressen des Pads
    2. "Präinfusion", d.h. bei noch offenem Zylinder ca. 2 Sekunden Bezug, so daß Heisswasser über den Pad läuft, weitere 2- 3 Sekunden warten und dann erst den Hebel schliessen.

    Damit verlängert sich die Durchlaufzeit mit den gleichen Pads auf 15-16 Sekunden. Der Geschmack wird deutlich voller, auch die Crema wird etwas dunkler und mehr.
    Der so bezogene Espresso schmeckt mir schon recht gut - ist halt ein wenig aufwändiger.

    Dieses Procedere hab ich mal versucht - mit einer Hand!- mit dem Smartphone zu filmen. .
    Ist das Quietschgeräusch beim Schliessen des Zylinders bedenklich ? Was sagen die E.S.E-Erfahrenen zu dem Ergebnis ????

    Die Fa. Stoll stellt mir nun noch dankenswerterweise eine weitere Izzo-Padsorte (Gran Espresso) zur Verfügung, die besser sein soll. Bin ja mal gespannt und werde berichten...

    Freue mich sehr über euer Feedback!


    marpiet

  5. #45
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Schöne Beiträge - da will ich nicht viel stören. Aber ich hab mich grad wieder mit dem Thema beschäftigt - und eine solide Lösung gefunden, die ich durchaus empfehlen kann, wenn die gleichen Kriterien wichtig sind.

    Eine silberfarbene Ascaso Dream schien mir passend - Optik und einfache Umrüstbarkeit standen im Vordergrund: also keine Speziallösung, der immer dann der Vorzug zu geben ist, wenn man sich 100% sicher ist. Aber man soll die Umrüstlösungen nicht unterschätzen - das ist ein Zusatznutzen bei E.S.E., den sonst kein System kann. Da spielt E.S.E. in einer Liga, da kann kein Kapselsystem mit, nicht einmal Illy - Nespresso schon gar nicht. Letzteres wäre eh nicht in Frage gekommen, beim jüngsten Illy-System drohte schon eher Gefahr, dass sie schwach hätte werden können.

    Das E.S.E. Umrüstkit von Ascaso scheint mir für den Umfang preiswert (was man bei der gesamten Maschine ja nicht unbedingt behaupten kann) - die Umrüstung ist ein Kinderspiel - hier ein klarer Sieg gegenüber Gaggia (abgesehen davon, dass dort das Umrüstkit eh nicht lieferbar ist). Die Variante mit kleinem Duschsieb und eigenem Siebträger ist elegant. Und es geht um ein einziges Schräubchen.

    Der Vergleich mit der Gaggia liegt deshalb auf der Hand, weil der Defekt einer umgebauten Gaggia Classic (was heisst einer - meiner alten - ihr erster Defekt - das darf die, aber die werde ich mir Mal komplett vornehmen, das hat sie sich verdient) hat der Ascaso überhaupt erst die Gelegenheit gegeben sich zu beweisen.

    Zurück zur Spanierin: Brav vorgeheizt macht die Schönheit auch noch in der Tasse eine gute Figur. Der Brühdruck ist noch geringfügig zu hoch, aber das stört die Besitzerin nicht, da sie eh einen leichten Hang zum Schümli hat. Auf alle Fälle zaubert die Ascaso aus preisgünstigen Caffé del Conte-Pads (die Lieblingssorte der Besitzerin) einen recht sauberen Espresso.

    Eine glatte Empfehlung für die Ascaso Dream - kein Schnäppchen - aber wer eine stylische Maschine mit Umrüstmöglichkeit sucht - da geht nix drüber.

  6. #46
    Gomez147 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Moin moin,

    also ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema E.S.E. als Zweitlösung. Dazu hatte ich vor einiger Zeit eine Frog Didiesse hier im Forum für kleines Geld erworben.

    Leider ist diese nun nach wenigen Bezügen defekt, die Heizung hat wohl eine Macke und lässt beim Einschalten den FI fliegen. Eine Reparatur könnte was werden, dauert aber etwas, um an die Ersatzteile zu kommen.

    Die ersten Ergebnisse waren aber wirklich klasse. Mit diesen Pads hier:

    Kaffee-Shop-Ferro - E.S.E.

    habe ich erstaunlich gute Ergebnisse erzielt. Etwas kurze Durchlaufzeit zwar (zwischen 15 und 20 Sekunden ohne Preinfusion), aber wirklich authentische Crema und Extraktionsverlauf. Geschmacklich sicherlich flacher als ein ST-Espresso, aber in Summe echt trinkbar und Nespresso und co m.E. meilenweit überlegen.

    In der Zwischenzeit bin ich nun gerade dabei, meine alte Gaggia Evo mal testhalber auf ESE umzurüsten. Das hier oft beschriebene Umbaukit gibt es noch in Kanada für einen schmalen Kurs, meins wurde gerade verschickt:

    Espressotec | Gaggia Pod Adapter Kit | Espressotec Sales & Service

    Das reizvolle an der Evo ist natürlich, dass ich damit auch direkt eine ordentliche Milchschaum-Lösung für Cappus habe. Die Frog ist eine Espresso-only Variante.

    Ich bin allerdings unsicher, ob die Ergebnisse aus der Gaggia mit Umbau denen der Frog das Wasser reichen können. Ich muß auch sagen, dass die Bezüge der Frog mit den o.g. Pads besser aussahen als der hier gezeige Shot der Elcor. Das ist doch noch recht dünn und hell in puncto Crema. Da sah es bei meinen wenigen Testläufen (habe leider keine Videos gemacht) doch besser aus. Die Frog ist auch wirklich innen drin hochwertig aufgebaut mit Ulka-Pumpe usw. Der Schließmechanismus ähnelt der Elcor sehr stark, allerdings ganz ohne Knarzen. Dafür sieht die Frog leider auch wirklich scheußlich aus.

    Ich werde berichten, wenn mein Gaggia-Kit eingetroffen ist.

    Grüße,
    Gomez
    Bezzera Strega S AL / Gaggia Evolution mit DR-Tuning
    Mazzer Mini E Mod. A / Demoka 203

  7. #47
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Eine umgebaute Evo die einer Reparatur harrt habe ich auch noch hier rumliegen ...

    Die hat mich allerdings zur Verzweiflung gebracht - ob es am Typ liegt weiss ich nicht, weil der konstruktive Unterschied sollte eigentlich diesbezüglich keine Rolle spielen - nur bin ich mit der bei den Ergebnissen nie ganz an die Classic rangekommen.

  8. #48
    gipser ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Zitat Zitat von marpiet Beitrag anzeigen


    Der Anpresszylinder kann justiert werden, zumindest lässt er sich in beiden Richtungen drehen.


    Freue mich sehr über euer Feedback!


    marpiet
    Hallo,

    kann es sein, dass du das auf deinem Foto, unter dem Auslauf erkennbare, Sechskannt (Imbus Madenschräubchen) lösen musst, um dann den unteren Teil ein wenig nach oben justieren zu können = mehr Anpressdruck?

    Wäre dann dasselbe wie bei der SPINEL.

    Schöne Grüsse und einen guten Rutsch
    -oliver-

    SPINEL ESSE XL
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  9. #49
    marpiet ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    unter dem Auslauf erkennbare, Sechskannt (Imbus Madenschräubchen)
    Ja, wenn ich tief in die Bohrung hineinschaue entdecke ich ein Imbus Madenschräubchen. Wenn dies gelockert ist, kann ich dann die gesamte Aluplatte mit dem Auslaufteil justieren oder nur den Auslauf ?
    Habe gerade keinen Imbus und meine Frau keine Lust auf meine Bastelarbeiten am Silvesterabend.
    Die Aluplatte ist dann wiederum mit seitlich je einer Metallstange verbunden - sieht man links im Bild. Diese Stangen sind von unten ebenfalls mit einer Imbusschraube befestigt.

    Guten Rutsch ins neue Jahr 2013 !

    marpiet

  10. #50
    gipser ist offline Benutzer
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    Standard AW: E.S.E. Maschinen - Persönlicher Erfahrungsbericht

    Bin gerade ein paar 100km von unsrer SPINEL entfernt - Versuche das mal eben zu beschreiben.

    Bei der SPINEL ist der Siebhalter (unten, bei deiner Elcor E-S.E-Padmaschine in schwarz zu sehen - den Kaffeeauslauf beinhaltend) mittig auf einem senkrechten, massiven Führungsbolzen angebracht.
    Von unten her ist eine Innenseckskannt-/Linsenkofschraube in den Bolzen eingeschraubt.
    Dieser Schraubenkopf liegt somit plan auf der "Platte mit den seitlichen Metalführungsstangen" und dient als Justierungsmöglichkeit. D.h, du musst besagtes Madenschräubchen lösen, dann kannst du von unten mit einem (etwas grösseren) Imbusschlüssel die eben beschriebe Linsenkofschraube weiter rausdrehen.
    -> Der Siebhalter bewegt sich nach oben. Womit wiederum der Anpressdruck der Pads etwas erhöht ist. (Natürlich Madenschräubchen zur Arretierung wiederum festziehen)
    Hoffe das war einigermassen verständlich.

    PS: Könnte sein, dass das bei deiner Elcor E-S.E-Padmaschine genauso gelöst ist?

    Schöne Grüsse
    -oliver-

    SPINEL ESSE XL
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