Hallo liebe Leser. Ich bin neu im Forum und habe eine wichtige Frage bezüglich des Brühmanagements meiner Olympia Maximatic Modeljahr 2012.
Zur Erreichung der optimalen Brühtemperatur bei der Extraktion wird ja bei der Maximatic ein "Cooling-Flush" vorher empfohlen, um das zu heiße Wasser aus dem Wärmetauscher vor den Extraktionen abzulassen und die optimale Brühtemperatur von ca. 92 C° zu erreichen (....bis es nicht mehr "kochend heraussprutzelt" aus dem Siebträgerauslauf bei Leerbezug und noch ein kleines bißchen länger wie ein User mal schrieb....). Je länger die Maschine in Betrieb ist und sich aufheizt, natürlich teilweise längere Dauer des "Flushes"
Führt man nach dem "Flushen" die folgende Extraktion mit Einklinken des gefüllten Siebträgers erst nach Aufheizen durch, d.h. nachdem das "Olympia-Aufheißlampen-Männchen" wieder erlöscht ist und das Manometer wieder 1,2 bar anzeigt, oder sofort nach dem Flushing?
Hintergrund ist, daß ich den Eindruck habe, wenn man zu lange mit dem "Wiederaufheizen " wartet, der Geschmack des Espresso durch die wieder zu heiße Brühtemperatur eher leicht bitter schmeckt. Im sehr interessanten Online Home-barista Review von K. Schneider ("Second Look" Olympia Maximatic - Second Look - Review • Home-Barista.com) wurde beschrieben, daß er das Verhalten des Wärmeaustauschers der Olympia maximatic in die "Dragon-Gruppe" einordnen würde, also die optimale und konstante Brühtemperatur erst nach dem "Cooling-Flush" erreicht wird, aber unklar blieb mir im Artikel die vorangegangene Überlegung wie schnell danach eigentliche Extraktion folgen soll.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


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