AW: Kaffeequalität mit Silvia
Wenn die Durchlaufzeit/Durchlaufmenge stimmt (und gleich bleibt), dann kann das Ergebnis eigentlich nur noch an der Qualität der Bohnen oder an der Brühtemperatur liegen.
Das Alter der Bohnen ist in Deinem Fall sicher nicht das Problem, eher noch das Gegenteil: Möglicherweise sind sie zu frisch geröstet! Aber vielleicht liegt es auch daran, dass der Röster seinen Job nicht richtig macht oder er inzwischen den Rohkaffee für Deine Sorte gewechselt hat (fehlende Crema könnte darauf hinweisen). Aber es sind auch immer Qualitätsschwankungen innerhalb der gleichen Sorte zu beobachten. Kaffee ist schließlich ein Naturprodukt mit natürlichen Qualitätsschwankungen.
Was auch nicht unbedingt zu einer qualitativen Konstanz beiträgt, ist der Leerbezug. Erstens musst Du es mit der Leerbezugsdauer wirklich sehr genau nehmen und zweitens finde ich 5 Sekunden eine arg lange Zeit! Du musst ja nur 8-10 Grad abbauen! Und noch was: Mach keinen Leerbezug über den Brühkopf, weil Du diesen damit nicht unerheblich aufheizt, was der Qualität des Espressos nicht förderlich ist. Verwende dazu den Wasserbezug über die Dampflanze. Ich würde es mal mit 2-3 Sekunden versuchen, wobei man sich überlegen könnte, nicht über die Sekunden sondern über den Wasserverbrauch die Temperaturreduktion zu "steuern".
Ventil danach nicht zuknallen, es ist empfindlicher als der Knopf es vermuten lässt!
Gruss, René
PS Vielleicht ist der Einbau eines PID eine sinnvolle Investition, gerade für die Silvias mit 110° Thermostaten.
Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
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