Hallo,
da ich ein paar Berichte und das kaffee-wiki gelesen hatte, bevor ich meine obigen genannten Geräte geholt habe, möchte ich mich mittels eines kurzen Berichtes über die:
- Quickmill Cassiopea 3004
und die
- Anfim Haus Self
revanchieren, da Infos im Netz ja nicht von alleine kommen.
Zur 3004:
Nach vielen Hin- und Herüberlegen und auch probieren, bin ich immer wieder bei der Quickmill gelandet. Der Espresso schmeckt einfach sensationell, auch im Vergleich (zu deutlich teureren) Geräten wie BZ07, BZ99, Rancillio Silva etc...
Zudem bietet die Quickmill mir wichtige Vorteile:
- Durchlauferhitzer (Kein langes stehen von Wasser im warmen Boiler), auch hier konnte ich bei gleichen Bohnen und gleichem Sieb keinen Nachteil bei Durchlauferhitzer zu Boiler erschmecken, obwohl da manche skeptisch sind in Foren. Eigentlich war fast das Gegenteil der Fall. Hat fast immer sogar einen Ticken besser geschmeckt mit der Quickmill. Somit war das Thema Durchlauferhitzer vs. Boiler für mich erledigt.
- Die extrem schnelle Aufwärmzeit ist weiterhin ein Plus! Ich will einfach kein Gerät 20min morgens warmlaufen lassen.
- Jeder Espresso gelingt top. Die Bedienung ist einfach, und ich und meine Freundin treffen eigentlich immer die "richtige" Crema.
- Dampfbezug schnell, stark genug und vorallem kontinuierlich.
- Egal ob 1-er Sieb oder 2-er Sieb, Espresso gelingt eigentlich immer. Das sogenannte "Channeling" kenne ich nur von manchen Foristen hier
Ich hatte dann zuerst keine Mühle. Aber da das Aroma so dermaßen schnell flöten geht bei vorgemahlenen Kaffeebohnen, hab ich auch gleich entschieden, eine Mühle zu holen.
Nach ausprobieren blieb ich bei der Anfim hängen.
Vorteile:
- Es bleiben keine Reste im "Rüssel" hängen.
- Entgegen einiger Meinungen im Forum ist die Rasterung mehr aus ausreichend fein
- Sie verstellt sich nicht bei geringer werdender Bohnenmenge. Die Mahlqualität bleibt konstant.
(Zusatzinfo: Entgegen einiger Meinungen ist die Anfim nicht exakt baugleich mit der ECM. Die ECM hat einen etwas schwächeren Motor)
- Timer vermisse ich überhaupt nicht, da man die Menge mit ein wenig Übung erstaunlich konstant hinbekommt.
- Verarbeitung und Qualität der Mühle finde ich im Vergleich zu anderen (Quickmill, Bezzera) einfach deutlich besser.
Und zu guter Letzt:
Ich fand den Einfluss von Kaffeebohnen und Mühle deutlich größer als der Unterschied zwischen guten Espressomaschinen.
Die von mir ausprobierten Espressomaschinen waren geschmacklich alle sehr gut. Letztendlich entscheidet hier also eher der Geldbeutel, Design, Größe, Bedienung.
Vielmehr lohnt sich meiner Meinung nach eine sehr gute Mühle und gute Kaffeebohnen eher. Frei nach dem Motto: "Garbage in, garbage out".
Hoffe, der Bericht war hilfreich.
Viele Espressogrüße!


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