ich sollte mich total täuschen, aber imho ist es doch so: das expansionsventil stellt das obere drucklimit dar, also was höchstens für ein druck aufgebaut wird (zum beispiel, weil du zu fest getampert hast/zu fein gemahlen), während der kaffeepuck das untere limit darstellt(zu leicht getampert/zu grob gemahlen). die extremen beispiele hierbei sind ein leerbezug (nichts geht über den bypass) und rückspülen mit blindsieb (alles über den bypass). eine reduktion des druckes am bypass bringt also, wenn überhaupt, ein "weicheres" ansprechen und du zerschießt dir den puck nicht (bei einer e61 oder ähnlichen brühköpfen mit preinfusion) ist das dann wohl fast vernachlässigbar.
besagten variac gibts ja bei conrad und konsorten für wenig geld, im schlimmsten fall nimmst den klassichen phasenanschnitt, sprich den dimmer. der sollte die 100W induktive last eigntlich wegkönnen. ob dir das was bringt oder die sache nur unnötig verkompliziert weiß ich nichtaber was der schulman da probiert hat, geht wohl in die richtung. vielleicht bringt eine "sanftanlaufschaltung" ja eher was, du erreichst also auch eine quasi prefinfusion, bevor du vollen druck auf den puck gibst.
was den sinn oder unsinn, ernsthaftigkeit oder auch nicht angeht, das sind doch erstmal alles gedankenspiele, es ist interessant sie zu verfolgen und bringt ein tieferes verständnis für die funktion der maschine und ihrer "geheimnisse". so zumindest gehts mir, sonst hätt ich ja nix dazu geschrieben![]()


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