Hallo Bella,
ich hatte jahrelang eine Elektra Microcasa, hab sie immer noch, aber halt nimmer in Gebrauch.
Es ist eine wirklich wunderschöne ( wem´s eben gefällt) Maschine und Sie macht auch einen guten Espresso. Jedenfalls meine, die hatte ich direkt aus Italien - zwei Freunde von mir besitzen eine von Ebay - aus keiner davon läuft auch nur annähernd was akzeptables raus, auch im direkten vergleich unter gleichen Bedingungen
Aber das nur am Rande.
Durch den extrem simplen Aufbau machst Du daran auch wirklich alles selbst, wenn mal ein Heizstab kaputt sein sollte oder ähnliches.
Nun aber zum großen ABER:
Der Tank ist auch gleichzeitig der Kessel. Jenachdem wieviel Kaffee Du machst, erhitzt Du immer wieder das gleiche Wasser und trinkst es dann auch, bzw. Du bist ständig am Kessel nachfüllen, wenns mal Kaffe für eine größere Runde sein soll. Das heißt restlichen Dampf ablassen, den heißen Deckel des Kessels abschrauben, Wasser rein und wieder aufheizen bis genügend Kesseldruck da ist. Vergisst Du mal rechtzeitig Wasser reinzufüllen und die Dame heizt weiter, iss halt Dein Heuzstab hin. Meine hat in Ihrer Karriere insgesammt vier neue benötigt
Konstruktionsbedingt ( Druckaufbau durch Hebel) ist das Ergebnis beim Kaffee auch nicht immer gleich. Mal hat er Crema, mal wenig bis gar keine.
Jedenfalls kein Vergleich zu einer ordentlichen Maschine, egal ob nun Ein- oder Zweikreiser.
Fazit: Wenn es Dir nur auf Optik ankommt und weniger auf ein gutes Kaffeeergebnis bist Du mit den Hebelmaschinen bestens bedient.
Du solltest allerdings Deiner Vibiemme lieber die Zicken austreiben - damit triffst Du sicherlich die bessere Wahl.
Solltest Du aber "unbelehrbar" sein, kann ich Dir zumindest zur Elektra so ziemlich alle Fragen auch gerne genauer beantworten - ich glaube die baue ich im Schlaf auseinander und auch wieder zusammen
Markus
La Cimbali Junior 21 D - Elektra Micro casa a leva S1C ( verrichtet ihren Dienst gerade bei roudrunner) - Mühle Elektra MS
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