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  1. #1
    Presso ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Brauche Hilfe - Bezerra 99 oder Oskar

    Hallo - bin neu hier-

    nachdem ich nun schon einige Zeit hier verbracht und mir so etliches durchgelesen habe , bin ich leider noch immer nicht ganz schlüssig. Will mir eine neue Espressomaschine zulegen. Habe bereits einige Erfahrungen mit einer Gaggia CC und einer Demoka 203 .
    Pro Tag etwa : 4-5 Cappu und ca. 2-3 Espresso. Diese sollten dann natürlich entsprechend gut sein. Meine Gedanken gehen in Richtung Oskar(optisch na ja) oder Bezzi 99 . Preislich sollte der Rahmen zwischen 600-900 € liegen. Würde mich allerdings auch von anderen Maschinen durchaus überzeugen lassen.Wichtig ist für mich das Ergebniss- Super Espresso und Cappu(vorrangig) Nachfolgendes würde mich noch interessieren:

    1. Entkalkung der Zweikreiser porblematisch und nur in der Werkstatt?
    2. Muss die Oskar andauernd Dampf ablassen ? - Ein Händler erwähnte dies.
    3. Sind diese Maschinen laut ? - Lauter als eine Gaggia CC ?

    Wäre schön, wenn Ihr mir da Hilfe geben könntet. Danke schon mal.

    Presso Presso -

  2. #2
    oskarwoodstock ist offline Benutzer
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    Hallo,
    wenn die Optik nicht so wichtig ist, könntest Du auch die Bezzera BZ 02 überlegen, ist der Nachfolger der BZ 99 und angeblich baugleich. Anscheinend ist diese Maschine wegen ihrer Optik ein Ladenhüter und ist deshalb sehr günstig, ca. 700.- (ebay vom Händler)
    LG
    Klaus
    LaScala Butterfly, Demoka 205, La Cimbali 9004

  3. #3
    graceland ist offline Erfahrener Benutzer
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    1. Entkalkung der Zweikreiser porblematisch und nur in der Werkstatt?

    Kommt auf dein handwerkliches Geschick, Zeit-/Freizeitverfügbarkeit und/oder deine Bereitschaft zur Geldausgabe an. Also: nicht wirklich problematisch und muss nicht zwingend in die Werkstatt. Kommt auch auf die verwendete Wassergüte an.
    2. Muss die Oskar andauernd Dampf ablassen ? - Ein Händler erwähnte dies.

    Andauernd nicht, sondern immer einmal nach dem ersten Aufheizen. Das muss sein. Liegt am fehlenden Entlüftungsventil. Kann man auch positiv sehen (nach Luciano): Was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen.

    3. Sind diese Maschinen laut ? - Lauter als eine Gaggia CC ?

    Ich weiß nicht wie laut die CC ist, aber leise sind beide nicht. Die BZ ist wegen der Blechverkleidung und Tassenablage eher schepperig, bei der Oscar brummelt die Pumpe ganz gut. Aber von der Demoka bist du ja einiges gewohnt.

    Ergo: Tun sich beide nicht viel, die Oscar ist glaube ich entwicklungstechnisch etwas moderner, der Thermosyphon ist bzgl.
    Überhitzung besser abgestimmt als der angeflanschte Brühkopf der BZ, aber letzendlich würde ich nach Optik und Bauch gehen,. Beide sind beim PLV top, technisch erprobt und hier im Forum weit verbreitet.

    Gruß
    Ulli

  4. #4
    Presso ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Ulli,

    danke für Deine Antwort.

    Mit der Oskar Dampf ablassen - das hat man mir so erklärt:
    bei relativ wenig Bezügen (ca. 4-6 pro Tag) könnte das Wasser im Kessel schlecht werden, und da die Oskar keine Wasserentnahme hat, müßte man die Maschine häufiger entlüften (bzw. Dampf ablassen) . Fände ich dann ein wenig umständlich - und mehr Kaffe möchte ich auch nicht unbedingt deshalb jeden Tag trinken.

    Frage :
    Hast eine dieser Maschinen ? (Oskar oder BZ) ? Oder wo rühren Deine Erfahrungen her ?

    Danke u. Grüß

    Werner

  5. #5
    danielp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Moin,
    ich hab die Bezzi - und ich würde es wieder tun .

    Ich habe bisher noch keine (gravierenden) Nachteile bei der BZ99 gefunden, und das obwohl ich nun schon 1 Jahr und 1 Monat suche . Die Maschine ist wirklich ein robustes Arbeitspferd für den Alltag, schlichtes und gradliniges Bardesign, gutes Espressoergebnis, gute Handhabung beim Schäumen, Tee machen etc. Lässt sich morgens per Timer steuern, Tassenwärmer funktioniert auch gut, Schaum ist wunderbar, was will man mehr?!

    Das einzige was ich bisher zu bemängeln hätte wäre die leicht zu klein geratene Tropfschale, aber 1x täglich ausschütten sollte auch beim Faulsten machbar sein .

    Was das Geräusch angeht, so macht das Ding halt *brrrr* wenn man bezieht, und dann auch noch *brrrr* wenn es den Kessel befüllt. Leider gibt es keine Soundfiles im Netz, aber leiser als meine bisherige Mühle war die Bezzi auf jeden Fall. Eher so ein dieseliger Blechsound . Zur Entkalkung kann ich bisher nur sagen, dass mein Händler meinte, ich bräuchte frühestens nach 1-2 Jahren vorbeischauen, eher später. Mit Brita hoffe ich das "Problem" noch weiter eindämmen zu können, zumal man angeblich ja auch 2Kreiser selbst entkalken kann. In der Anleitung zur Bazzar A3 steht dies sogar ausdrücklich samt Vorgehensweise mit Zitronensäure drin! Ich habe bisher jedenfalls nur den Brühkopf durch Rückspülen entkalkt (Zitronensäure) und gereinigt (Kaffeefettlösetabletten). Ich finde die Maschine recht pflegeleicht!

    Wenn Du noch Fragen zur Bezzi hast, frag ruhig!
    Koffeinhaltige Grüße
    Danielp
    B.F.C. ELA | Mazzer Mini E A | Rossi RR45 | French Press
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  6. #6
    graceland ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hi Werner,

    habe zufällig beide, BZ im Büro, Oscar privat. Der Durchsatz bei der Oscar liegt eher unterhalb deiner veranschlagten Menge, 'schlechtes' Wasser habe ich noch nicht feststellen können. Und bisher auch nicht von gehört.

    Gruß
    Ulli

  7. #7
    sandlover ist offline Erfahrener Benutzer
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    Meine NS Oscar läuft seit mehr als zwei Jahren ohne Probleme, sie wird gegen 6 Uhr ein- und gegen 22 Uhr ausgeschaltet. Bezüge von 4 bis 10 täglich. "Schlechtes Wasser" gab es bisher nicht, Abdampfen wird morgens 1x gemacht, um die richtige Temperatur zu erreichen, das war's.
    Das Pumpengeräusch ist deutlich hörbar, aber das ist ja kein Dauerton, sondern eben nur beim Kesselnachfüllen zu hören.
    Wer mit dem Gehäuse, das sooo schlimm nun auch nicht ist, leben kann, ist mit der Oscar bestens bedient. Das Preisleistungsverhältnis ist eigentlich unschlagbar.
    Eine ordentliche Mühle ist natürlich Pflicht, aber dann steht dem Espressogenuss höchstens noch der Faktor Mensch im Weg.
    Gruss
    Christine
    Avoid Bananas and Nuts! You are what you eat! (Snoopy the Dog)

    Nuova Simonelli Oscar/Nuova Simonelli MCF

  8. #8
    Barista ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Das Wasserentnahmeventil bei der Bezzera kannst Du meiner Meinung nach als Vorteil streichen. Das Wasser aus dem Kessel schmeckt nicht und man nutzt das daher allenfalls zum Vorwärmen der Tassen (das kann man auch mit Dampf).
    Die Entscheidung reduziert sich auf die Faktoren Optik und Preis. Die Bezi ist mit dem Edelstahlgehäuse halt einfach etwas klassischer und schöner. Ich selbst finde die Optik der Oskar auch nicht schlecht, muss in der Küche halt passen.

  9. #9
    danielp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Barista
    Das Wasserentnahmeventil bei der Bezzera kannst Du meiner Meinung nach als Vorteil streichen. Das Wasser aus dem Kessel schmeckt nicht...
    Moin,
    diese Erfahrung habe ich nun gerade nicht gemacht und beziehe auch relativ häufig Tees. Bisher habe ich auch bei hochwertigen Tees noch keine Geschmacksbeeinträchtigung feststellen können, im Gegenteil.

    Die Frage ist ja auch was für Wasser man verwendet bzw. was halt für Brühe aus der Leitung kommt. Auch wäre mal eine Blindverkostung von kochendem Wasser interessant . Verschiedene Maschinen gegen Wasserkocher gegen Herdplatte usw.

    Was auf jeden Fall die Qualität des Bezzi-Wassers beeinflusst ist, wie lange es schon im Kessel gestanden hat. Da sollte man dann abends am besten nach dem Abschalten ab und zu das Wasser ablassen und am anderen Morgen neues einfüllen (lassen). Aber Wasser das einen Tag im Wasserkocher gestanden hat, schmeckt bestimmt auch nicht besser .

    Was der Wasserbezug bei der Bezzi auf jeden Fall kann: Er ist wie bei guten Gastro-Maschinen ziemlich schnell. Habe schon größere Chrombomber gesehen, die eher langsam auslaufen. Bei der Bezzi gibts das typische Fauchen, welches man auch in Bars immer hört, wenn einer einen Tee bezieht .

    Einen koffeinhaltigen guten Morgen wünscht
    Danielp
    B.F.C. ELA | Mazzer Mini E A | Rossi RR45 | French Press
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  10. #10
    Barista ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Abends Wasser aus dem Kessel ablassen und morgens nachfüllen ist halt nur sehr begrenzt möglich, da ja automatisch nachgefüllt wird und der Kessel nicht vollständig entleert werden kann. Auch schüttet man dabei recht viel Wasser weg, was bei Verwendung von Flaschenwasser doch ins Geld geht. Da ist der Wasserkocher einfach praktischer, schneller und effizienter. Insofern sehe ich da keinen Vorteil.


    René

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