Theoretisch verändert die gezogene Menge den Druck schon (zumindest lt Pumpenkennlinie). Wenn ich aber oberhalb der Kennlinie bleibe, weil ich eine niedrige Flussrate mit einem abgesenkten Druck kombiniere (Absenkung durch Bypass oder Expansionsventil), schaffe ich ja einen Regelungs"headroom"; also sollte sich am Druck so lange nix ändern, bis ich die Kennlinie durch Erhöhung der Wassermenge wieder erreiche, also z.B. 300ml/min abzapfe, wobei die Pumpe nativ nur noch 7 bar hergibt; da hilft natürlich auch keine Regelung durch Bypass mehr...
Bei einer Erhöhung von 25 auf 50ml/30sec (entspricht 50 bzw 100ml/min) sollte eine Vib.pumpe genug "headroom" nach oben haben, um den Duckverlust aufzufangen; die Ulka EX5 z.B. hat bei 100ml/min einen mittleren Druck von 12bar (+-1) und liegt damit deutlich über 9bar; wenn ich auf 9bar abgeregelt habe, sollte sich also zwischen 50 und 100ml/min nix tun.
Aber ganz so einfach wirds wahrscheinlich in der Praxis nicht sein, sonst würde die Pumpe ja auch keinen Unterschied zwischen Blindsieb und Bezug machen....
Greetings \\//
Marcus
Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv
Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni
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