Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Leerbezug bei UNO: Ist das so normal?

    Hallo Boardies,

    bzw. hallo Boardies mit UNO. Vorhin beim Rückspülen und Saubermachen ist mir aufgefallen, daß ich in letzter Zeit gar keine Leerbezüge bis zum Ende des "Sprotzelns" gemacht habe, sondern immer nur eine Espressotasse voll oder so.

    1. Jetzt eben habe ich das erste Mal abgewartet bis es komplett aufhört und das dauert bei mir etwas unter 200 ml. Ist das normal? Ganz schön viel Wasser, finde ich.

    2. Noch komischer allerdings finde ich, daß es nicht lange dauert, bis man wieder einen Leerbezug machen muß. Ich habe es noch nicht genau gestoppt, aber wenn ich einen Caffe zubereite, danach nochmal zwei Tassen mahle und vielleicht schon mal die Milch ausm Kühlschrank hole oder sowas, braucht es schon wieder fast 200 ml, bis das "Sprotzeln" aufhört. Muß ich jetzt selbst bei der "Fließbandzubereitung" ständig extensive Leerbezüge machen? Das ist ja nervig.

    Zusätzlich finde ich das anstrengend, weil ich das Ding mit externem "Tank" (Volvicflaschen mit Volvicinhalt) betreibe und ich dann deutlich über 50% des Wassers nur für Leerbezüge draufgehen lassen muß.

    (Kesseldruck 1,0-1,2 bar.)

    Danke im voraus für Eurer Feedback.

    Gruß,
    Chris

  2. #2
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Dann würde ich mal behaupten, Du hast das lange Röhrchen drin und eine Brühtemp von um 97 Grad. Da ist sowas normal. Das sehr schnelle Wiederaufheizen ebenso, das ist eine Eigenheit der angeflanschten Brühguppe (ebenso wie bei Cimbali, Bezzera)

    Wenn Du mit dem Boilerdruck zurückgehst, wirst Du feststellen, dass der Leerbezug exponentiell abnimmt.

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

    Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni

  3. #3
    apfeltiger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Leerbezug bei UNO: Ist das so normal?

    Zitat Zitat von chris_weinert
    Das ist ja nervig.

    Zusätzlich finde ich das anstrengend, weil ich das Ding mit externem "Tank" (Volvicflaschen mit Volvicinhalt) betreibe und ich dann deutlich über 50% des Wassers nur für Leerbezüge draufgehen lassen muß.
    s. HX Rohr Frage in "Grundsätzliches".
    hx scheint festwasser/entkalker zu implizieren.

    was machst du eigentlich mit dem spül/leerbezug-volvic ? für die blumen ?
    schmecken tuts ja nicht mehr so gut. filtern und zurück in den Tank ?

    edit: ok, das mit dem zurück in den tank kann man eigentlich kaum machen, das ruiniert die maschine wohl auf dauer. also bleiben die blumen.
    LM GS/3 | Mazzer Mini E | Gene CBR 101

  4. #4
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    @Marcus: Danke für den Hinweis mit dem exponentiellen Abnehmen der Leerbezugmenge. Ja, ich habe das lange Röhrchen drin. Schnelles Wiederaufheizen hört sich erstmal nach was Gutem an, aber wenn das impliziert, daß die Brühgruppe schnell wieder ÜBERhitzt ist, dann ist das doch eher ein Nachteil. Ist ja fast E61 Style. Welche Maschinen machen das denn nicht? Ich schätze mal diese neue Bullone Rosso-Geschichte von Brasilia soll genau das verhindern?

    Ich muß mir am Samstag unbeding irgendwo so'n Thermometer organisieren, damit ich mal klare Verhältnisse schaffe. Ungünstig, daß ich gerade morgen ein Kilo Izzo geliefert bekomme, der ja offensichtlich schön hohe Temperaturen braucht...

    @apfeltiger: Nee, das Wasser kommt in den Ausguss - deswegen finde ich das ja auch nicht so prickelnd, wenn ich für eine Tasse Espresso erstmal 200 ml Leerbezugwasser mit einkalkulieren muß. Langfristig wird es wohl schon ein Festwasseranschluß werden, aber im Moment, also diese Wohnung, diese Küche geht das nicht.

    Gruß,
    Chris

  5. #5
    apfeltiger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von chris_weinert
    Welche Maschinen machen das denn nicht?
    Dualboiler

    Bei der S1 könnte man schon fast schwach werden.
    LM GS/3 | Mazzer Mini E | Gene CBR 101

  6. #6
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Die Brühguppe überhitzt überhaupt nicht. Es ist das Wasser im Wärmetauscher. Und da bei einer angeflanschten Brühgruppe das Wasser im Wärmetauscher steht und nicht zirkuliert (wie bei einem Thermosyphon, wo der Kopf als Kühlkörper für den Thermosyphonkreislauf fungiert), kommt die volle Heizpower des Kessels eben sehr schnell wieder zum Tragen.

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

    Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni

  7. #7
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ah, ok, jetzt checke ich den Zusammenhang "angeflanschte Brühgruppe" und Überhitzen: Nicht wegen der Anflanschung, sondern wegen der fehlenden Zirkulation des Brühwassers im Stillstand.

    Danke für die Info. Dann spare ich ab jetzt auf die LM Linea. (Irgendwann, wenn ich RICHTIG Kohle habe, besorge ich mir wirklich so ein Teil... um dann drei Kaffee am Tag damit zuzubereiten.)

    Gruß,
    Chris

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