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  1. #1
    matze81479 ist offline Benutzer
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    Standard Welche Siebträgermaschine mit eingebautem Mahlwerk bis 800,-

    Hallo zusammen,

    nachdem ich am Wochenende bei nem Freund die Jura Impressa F50 sah und auch mit dem Espresso/Kaffee dort recht zufrieden war, habe ich gestern einfach kurzentschlossen dieselbe Maschine im Web bestellt ...

    Dann sah ich heute dieses Forum und las, dass sehr viele schlechte Erfahrungen mit den Juras bzgl. Wartungskosten, mangelnden manuellen Reinigungsmöglichkeiten, etc. gemacht haben, und dass auch der Espresso nur durchschnittlich sein soll. Und deswegen habe ich jetzt gerade die Bestellung von gestern wieder storniert und suche hier um Rat, welche Maschine denn eher für uns geeignet sein dürfte.

    I.d.R. trinken wir morgens je eine große Tasse Kaffe, um wach zu werden. Das darf auch gerne so bleiben und kann entweder mit der alten Kaffeemaschine oder mit diesem "Runterdrück-Dingens" vonstatten gehen. Am Abend oder am Wochenende würden wir aber schon gerne einen gepflegten Cappuccino, Milchkaffee oder auch Espresso trinken. Und eigentlich macht's da auch nix wenn's länger dauern würde. Er soll relativ gut schmecken, nicht allzu kompliziert in der Handhabung, gut und leicht zu reinigen, und auch wenig reparaturanfällig sein. Ach so, und in Abwesenheit einer separaten Mühle wäre auch ein integriertes Mahlwerk von Vorteil, auch weil wir nicht lauter einzelne Geräte rumstehen haben möchten.

    Was käme denn da so in Frage? Beim ersten Suchen bin ich z.B. mal auf die QuickMill 03035 Superiore für ca. 850,- gestoßen, welche hier angeboten wird: https://www.internetto.de/cgi-bin/in...aschinen%2Etam.

    Auf was müssen wir denn achten? Habt ihr konkrete Tipps? Oder geht sowas gar nicht sinnvoll mit max. 800,-?

    Schon mal tausend Dank im Voraus,
    Matthias

  2. #2
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    In der dargestellten Preisklasse gehts schon fast los mit der klassischen Kombination Mühle + Zweikreisige Espressomaschine.

    Dazu solltest Du mal die Suche bemühen bzgl. Bezzera bzw. BZ99 oder BZ 02 (das sind 2Kreisige Espressomaschinen) und Demoka 203 (das wäre eine passende Mühle)

    Mit dem Equipment (dürfte so zwischen 800 und 1.000€) liegst Du technisch in einem Bereich espressobasierte Getränke (Espresso, Latte, Cappu) in einer Qualität zu produzieren, die in der deutschen Gastronomie fast nie zu finden ist. Limitierend ist nur noch der Mensch vor der Maschine.

    Suchtgefahr: extrem hoch

    Guck Dich mal um - Infos gibts hier in rauhen engen, bei Detailfragen auch viele Antworten...

    Je nach dem, wo Du wohnst, gibt es auch u.U. die Möglichkeit mal bei einem Boardie reinzuschnuppern und mal einen oder mehrere Kaffees zu probieren oder Maschine anzugucken.

    Gruß
    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

    LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
    Demoka 203 + Mazzer SJ + Mazzer Mini M
    I-Roast

  3. #3
    tim_11 ist offline Benutzer
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    Standard

    also ich habe für meine vibiemme domobar nero mit demoka 203-mühle 818,- € incl. versand bei www.caffee-milano.de bezahlt. meiner meinung die bessere wahl als kombimaschine...

    gruß tim
    --- Bezzera 99 S + Mazzer Mini E/A polished ---

  4. #4
    langbein ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Also, ganz klar ist, dass eine Kombination aus einzelnen Geräten wohl insgesamt die besseren Ergebnisse liefert. Die Nachteile eines Kombigeräts sind zum einen die Erwärmung des Mahlguts, zum anderen aber auch, dass man bei einem späteren Upgrade eines Teils immer auch den anderen mit auswechseln muss.

    Ich habe mir jedoch auch - aus optischen Gründen - eine Kombimaschine gekauft und bin damit nach einem Jahr immer noch wirklich äußerst zufrieden. Den systematischen Nachteil der Erwärmung der Bohnen muss man halt dadurch ausgleichen, dass man einfach weniger Bohnen in die Mühle gibt.

    Ansonsten ist die Rancilio Miss Lucy qualitativ ein wirklich tolles Gerät, vereint in sich die Eigenschaften der Silvia und der Rocky SD, ist dabei aber wirklich schwer, so dass beim Einspannen des Siebträgers wirklich nix wackelt. Gegen der hier im Board empfohlenen Einsteiger-Mühle, der Demoka, hat die Mühle der Lucy sicher einen großen Vorsprung in Bezug auf Haptik und Qualität.

    Ich habe für die Lucy ca. 850€ mit zweitem Siebträger bezahlt.

    Von der Beschreibung her finde ich die Quickmill jedoch auch interessant. Die meisten Besiter von QM-Maschinen sind ja vom schnellen Aufheizen ganz angetan. Allerdings meine ich hier im Board schon mal von Problemen mit der Mühle gelesen zu haben (mahlte wohl nicht fein genug). Vielleicht bemühst Du einfach mal die Board-Suche.

    **********
    EDIT: Um vielleicht nochmal auf Deine Frage nach der Sinnhaftigkeit der Anschaffung zurückzukommen. Gegenüber einem Vollautomaten hast Du bei der Produktion von Espresso einen gigantischen Vorteil. Außerdem ist die Dampfmenge zu Aufschäumen wesentlich höher, da macht Aufschäumen einfach Spaß.

    Die gängigen ST-Maschinen sind in JEDEM FALL wesentlich robuster als alle Haushalts-VA. Die Reinigung eines ST ist einfach, wenn auch aufwändiger als beim VA. Dafür weißt Du dann aber auch, DASS die Maschine sauber ist. Beim VA schmeißt Du zwar nur die Tabletten rein, eine gründliche Reinigung ist jedoch nicht zu erwarten.

    Mir fallen eigentlich nur zwei "Nachteile" der Siebträger-Maschinen ein: Zum einen braucht es zur Herstellung eines köstlichen Getränks ein Mindestmaß an Passion und Geduld. Die Herstellung guten Espressos ist mit Übung verbunden (die ersten VA-Espressi sind meist besser als die aus der ST-Maschine eines Anfängers). Und man muss wirklich Spaß daran haben, sich diesem Hobby zu widmen.

    Zum anderen schmeckt ein "normaler Kaffee", also eine große Tasse, vergleichbar mit dem Filterkaffee, der in Deutschland viel getrunken wird, aus dem Vollautomaten meist besser.

    Dafür will man, wenn man es mal mit dem Espresso aus dem ST drauf hat, gar nichts anderes als Espresso-basierte Getränke mehr trinken. Das ist einfach - gegenüber einem Vollautomaten und gegenüber dem, was man zumeist in der deutschen Gastronomie angeboten bekommt, ein himmelweiter Unterschied.

    Lass Dir am besten mal eine Espressomaschine im Fachhandel vorführen, dann merkst Du ganz schnell, ob das etwas für Dich ist.
    Carimali Uno E und Quamar M80E

  5. #5
    Swenny79 ist offline Benutzer
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    Standard Quick Mill 3035 ist doch eine Alternative

    ... und schon bist du mitten drin in den munteren Diskussionen und diversen Meinungen. Also hier meine Meinung, natürlich als Vorbelasteter, da seit März 2006 zufriedener Besitzer eine Quick Mill - Kombi mit Mühle. Siehe auch die diversen Postings hierzu, und meine ausführliche Beschreibung der Maschine in den "persönlichen Berichten der Boardnutzer". Für mich ist die Kombination ziemlich optimal und seit ich sie habe gibt es ohne viel Aufwand einen leckeren Cappuccino jeden Morgen zum Frühstück und abends Espressi. Den VA (Jura S95) benutze ich nicht mehr. Für mich zählen die Vorteile :

    - Wenig Stellfläche in der Küche
    - Schnelles Aufheizen
    - Problemlose Reinigung
    - Große Verkalkungs-Unempfindlichkeit
    - Gute Mühle
    - Robust und zuverlässig im täglichen Gebrauch
    - Kein Entlüften, Rückspülen, Temperatur-Surfen, Warten auf Abkühlen
    - Auch bei Festen problemloses Erstellen mehrerer Cappus und Espressi, auch im Wechsel
    - Qualität der Ergebnisse übertrifft 90 % der deutschen Gastronomie
    - Milchaufschäumen nach üblicher Einlernphase mit feinporigem Fließschaum möglich

    Die oft zitierten Nachteile der eingebauten Mühle sehe ich nicht so: Erwärmung des Kaffees vernachlässigbar, bzw. durch kleine Füllmengen beherrschbar. Und wenn ein Teil defekt ist, nutzt mir der andere eh nichts. Der zu kleine eingebaute Tamper kann problemlos durch einen separaten umgangen werden.

    Wenn du Kaffee zum kreativen Hobby mit Kontrolle aller Parameter und/oder zur chrom-blitzenden Show in der Küche machen willst, würde ich die Quickmill nicht empfehlen. Für den gehobenen Espresso- und Capputrinker, der den Manipulations-Aufwand überschaubar halten will, jederzeit. Ich persönlich finde, dass die QM-Kombi hier im Forum einen deutlich schlechteren Ruf hat, als es der Realität entspricht.

    Beste Grüße, Wolfgang
    Quick Mill 0835 - ja wirklich, die mit eingebauter Mühle

  6. #6
    Stephen25 ist offline Erfahrener Benutzer
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    - Wenig Stellfläche in der Küche
    - Schnelles Aufheizen
    - Problemlose Reinigung
    - Große Verkalkungs-Unempfindlichkeit
    - Gute Mühle
    - Robust und zuverlässig im täglichen Gebrauch
    - Kein Entlüften, Rückspülen, Temperatur-Surfen, Warten auf Abkühlen
    - Auch bei Festen problemloses Erstellen mehrerer Cappus und Espressi, auch im Wechsel
    - Qualität der Ergebnisse übertrifft 90 % der deutschen Gastronomie
    - Milchaufschäumen nach üblicher Einlernphase mit feinporigem Fließschaum möglich
    Kann da Wolfgang nur beipflichten. Er hat alle wesentlichen Merkmale der QM treffend beschrieben. Und da ich seit längerer Zeit die gleiche Maschine im Einsatz habe kann ich ihm voll zustimmen. Auch ich sehe kein Problem in einer Überhitzung der Bohnen, ist mir bis jetzt noch nicht negativ aufgefallen. Abgesehen davon packe ich sowieso nur den Tagesbadarf in den Bohnenbehälter.

    Gruss Stephen
    "Hrmpf. Kartoffeln schälen. Na toll."
    (Donald Duck, LTB 13, S. 285

    NS Oscar und Ascaso i-mini

  7. #7
    g111 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ist die Quickmill (0)2835 (heißt sie, meine ich) nicht deutlich billiger, leistet aber das gleiche wie die 03035? Wenn also die Optik nicht so wichtig ist... dann gibt es sogar die noch günstigere (war das die 0835?).

    Ich habe selber seit kurzem eine QM 2820 (ohne eingebaute Mühle). Bisher bin ich ganz zufrieden mit dem Gerät. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass es bessere gibt. Bspw. könnte eine bspw. Bezerra BZ99s besser sein, die aber auch ~500 DM (klingt deutlicher als 250 EUR) teurer gewesen wäre.

    Zur eingebauten Mühle würde ich Dir auch nur raten, wenn Du kein Platz für eine separate hast. Ich habe auch schwer überlegt. Allerdings fand ich die genannten Vorteile doch wichtiger als die Platzersparnis. Bei Hifi-Geräten tendiere ich auch immer zu Einzelgeräten zwecks besserer Austauschbarkeit. Allerdings glaube ich auch, dass man mit der eingebauten QM-Mühle gut zurecht kommen dürfte, habe da aber keine Erfahrung zu.

    Was ich nicht so gut finde an der QM:
    * Das Aufschäumen ist wirklich nicht so gut, der Dampf doch sehr schlapp. Seltsamerweise dampft mein alter QM-5000A Vollautomat deutlich stärker. Kann man da was justieren lassen? Ich habe den Eindruck, dass die Pumpe schneller taktet und das Dampfdüsenloch könnte vielleicht größer sein, was ich mal durch Tausch der Düse testen will.

    * Manchmal bleibt das Sieb in der Siebträgereinspannvorrichtung der Maschine kleben, wenn man den ST abnimmt. Guckt man sich das dann eine Weile an, springt/sprengt (vermutlich durch Federdruck) das Sieb dann plötzlich ab und saut alles ein. Vorteil: Danach ist man deutlich wacher. Momentan handhabe ich das so, dass ich direkt nach dem Bezug den ST etwas löse, aber dann dennoch eingespannt lasse. Mal sehen, ob das so dann nicht mehr passiert.

    * Bisher störte es noch nicht, aber es wundert mich schon: In die Siebe passen nur exakt ein gestrichener Löffel (der mitgelieferte), also vermutlich 7g ins Einer- und zwei Löffel (14g?) ins Doppelsieb. Mehr geht nicht, weil man sonst den ST nicht mehr einspannen kann. Tampen muss man da dann tatsächlich nicht mehr oder nur ganz wenig, da das Pulver zwischen den Sieben zusammengedrückt (getampt) wird, spätestens nach den ersten Tropfen Wasser, die durchgelaufen sind. Da ich immer wieder gelesen habe, dass das Pulver während des Bezugs quellen können muss, denke ich, dass mit einer anderen Maschine mit höheren Sieben, bessere Ergebnisse erzielen kann. Aber wie gesagt: Momentan bin ich sehr zufrieden.

    Das Ergebnis ist deutlich besser als bei meiner alten QM-5000 und da war es schon noch deutlicher besser als bei einem Jura-VA, den wir auf der Arbeit haben. Bspw. habe ich in allen 3 Maschinen einen Kaffee einer Rösterei (Hogrebe? auf der Kalker Hauptstraße) in Köln Kalk probiert. Aus dem Jura-VA schmeckte das nur schrecklich und bitter. Aus dem QM-5000 schmeckte es schon recht nett. Nicht sehr bitter, wenn auch stark, und schon mit deutlichen Geschmacksnuancen. Irgendwie interessant. So richtig lecker war es aber dann erst mit der QM-2820. So einen Kaffee habe ich noch nie getrunken. Schmeckte eigentlich gar nicht nach Kaffee, sondern mehr nach tja, nach ... Lakritze? Karamell? Hmm, ich kann es nicht beschreiben.

    Also, wie gesagt: Ich kann die QM bisher trotz der genannten Nachteile empfehlen. Die Handhabung ist einfach (die Maschine verhält sich quasi wie eine 2-Kreis-Maschine, hat keine Überhitzungsprobleme, etc.), die Maschine scheint robust, der Preis war zwar schon deutlich höher, als ich vor 2 Jahren ausgeben wollte, aber im Vergleich zu anderen Lösungen noch recht günstig. Für mich persönlich zählt auch, dass ich in Bonn und Köln direkt mindestens 3 Händler habe, die die Maschine reparieren können, falls mal was dran ist.

    Aber mal eine andere Idee: Wenn Ihr *nur* am Wochenende 2-4 Espresso/Capuccino ziehen wollt, würde ich überlegen, eine Nespresso-Maschine (oder eine E.S.E-Pads-Maschine) zu nehmen. Da die Pads einzeln verpackt sind, verlieren sie nicht so viel Aroma, wenn man nur wenig trinkt. Die Handhabung ist extrem einfach. Der höhere Preis des Kaffees fällt bei so geringen Mengen kaum ins Gewicht. Man muss schon eine Menge trinken, um den Preis einer guten Mühle rauszuhaben. Wie einfach die ESE-Pads in der Handhabung sind, weiß ich nicht, stelle ich mir aber auch leicht vor.

    Allerdings vermute ich, dass Ihr auch in der Woche auf die Espressomaschine (egal welche) umsteigen werdet, da der Filterkaffe im Vergleich dazu nicht mehr schmeckt. So ging es mir jedenfalls und einigen anderen auch.

    Gruß,
    Gert

  8. #8
    g111 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ach so, eine gute Übersicht über die QM-Produkte findet man bspw bei www.bonnerespressostudio.de ... Ich habe aber bei Cimbali in Köln (Erftstr.) gekauft, da die auch Eureka-Mühlen führen.

    Gruß,
    Gert

  9. #9
    matze81479 ist offline Benutzer
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    Vielen Dank für die interessanten Antworten. Ich habe mit diesen Tipps dann einfach mal bei Händlern für z.B. Bezzera und Quick Mill angerufen und mir ein wenig erzählen lassen.

    Interessanterweise wurde mir von der Bezzera BZ99 eher abgeraten, weil diese in letzter Zeit qualitativ nicht mehr so zuverlässig produziert würde wie das früher der Fall gewesen sei. Ich kann das nicht beurteilen, doch der Händler riet mir davon ab, weil er konkret einige Reparaturfälle habe.

    Bei all den Gesprächen wurde mir auch immer klarer, dass ich als Anfänger evtl. mit einer Siebträgermaschine auch schnell die Lust an dem ganzen verlieren könnte. Denn es soll nicht allzu umständlich sein, auch mal für mehrere Gäste nahezu gleichzeitig 5-6 Cappuccinos zu machen. Wenn ich da nur schon dran denke, dass ich 5-6 mal den Siebträger leeren und neu befüllen müsste, vergeht mir eigentlich momentan schon die Lust. Ich weiß, das ist sicherlich anders, wenn einen die Faszination wirklich gepackt hat. Doch soweit ist es halt noch nicht. Die vorgenannten Nespresso Sachen möchte ich zwar nicht, sondern schon direkt gemahlenen Kaffee/Espresso. Doch ich denke halt mittlerweile - und danke eurer Hilfe und den Tipps der Händler - dass ich für die ersten Einstiegsjahre mit einem guten Vollautomaten besser bedient sein dürfte. Und vielleicht packt mich dann ja doch schnell der Virus

    Nächste Woche möchte ich mir nun mal die Quick Mill 05000 Professional genauer anschauen. Diese wurde mir von einigen Händlern als "bester" Vollautomat in der <1000,- Klasse empfohlen. Nahezu keine Reparaturen, und besserer Espresso als mit den anderen Vollautomaten. Das angeblich schlechte/nasse/lasche Milchaufschäumen habe ich auch stets als Frage erwähnt. Doch hier wurde mir immer gesagt, das sei nun wirklich nicht so schlimm bzw. im Gegensatz zu anderen Maschinen einfach nicht schlechter. Ich kann es nicht beurteilen. Doch glaube ich meinem bisher bevorzugten Münchner Händler (ein 4-köpfiges italienisches Familienunternehmen mit über 30 Jahren Geschäftstätigkeit) halt einfach mal, dass sich damit auch ein guter Cappuccino zaubern lässt. Naja, jedenfalls für meine derzeitigen Ansprüche, welche eine Mischung aus Komfort und Genuss darstellen.

    Viele Grüße
    Matthias

  10. #10
    matze81479 ist offline Benutzer
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    Ach so, der auf der o.g. Webseite genannte UVP von 1349,- ist eher utopisch. Es darf wohl durchaus mit 950,- bis 980,- gerechnet werden

    Viele Grüße
    Matthias

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