Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    prax Gast

    Standard Was ist denn das beste?

    Durchlauferhitzer, Thermoblock oder Keseel?
    Wer glaubt was ist die beste Alternative?
    PM

  2. #2
    old harry ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    durchlauferhitzer oder thermoblock?

    gegenfrage: womit brüht der übliche italienische barista in der typisch italienischen bar den espresso?

  3. #3
    prax Gast

    Standard keine Ahnung

    Das weiß ich eben nicht! Verrate es bitte, bevor ich in den Urlaub fahre! Und Kessel?
    :?: Die Spannung wächst.
    PM

  4. #4
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Die Antwort (auf die Gegenfrage von Harry) lautet: Kessel mit Wärmetauscher. Bei einer solchen Maschine kommt das Brühwasser übrigens nicht aus dem Kessel, sondern aus dem Wärmetauscher der durch den Kessel führt. Und wie immer: Es gibt kein "bestes", sondern nur das für Dich richtige System. In einer Bar mit viel Durchsatz ist sicherlich Wärmetauscher oder gleich Dualboiler super, für wenig Espressoproduktion, also normaler Haushalt ohne anwesenden Espressojunkie (=Boardie ) ist auch ein Durchlauferhitzer oder ein Einkreissystem mit Mini-Kessel aber ohne Warmetauscher jut.

    Bevor Du hier Dein "Profil" postest, lies Dir doch mal einen der zahlreichen gerade angefangenen Threads durch, in denen Einsteiger um Rat fragen, da wird alles aufgeklärt.

    Gruß,
    Chris

  5. #5
    g111 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Was ist denn das beste?

    Zitat Zitat von prax
    Durchlauferhitzer, Thermoblock oder Keseel?
    Wer glaubt was ist die beste Alternative?
    Habe bis hierhin lesen müssen, bis mir aufging, was Keseel wieder raffiniertes, für mich Neues ist...

    Wie hier schon geschrieben wurde, ist die Frage, was für *Dich* das Beste ist. Für mich war es jetzt der Thermoblock von Quickmill. Da habe ich bisher ein gutes Gefühl mit. Das Ganze ist ein Durchlauferhitzer, nur eben ein recht guter. Ich würde also diese Lösung als besser bezeichnen, als einen normalen Durchlauferhitzer. (Bei QM sind nämlich Kupferrohre in einen Alublock (wenn ich das korrekt im Kopf habe) eingearbeitet. Angeblich ist das besser, als das Wasser direkt durch den Alublock zu leiten.)

    Vorteile (Liste ist nicht unbedingt vollständig) des Thermoblocks/Durchlauferhitzer:
    * Bedient sich nahezu wie ein Zweikreissystem (Schneller Wechsel zwischen Dampf und Espressobezug), ist aber *deutlich* günstiger (klar, bei einem echten 2-Kreiser kann man gleichzeitig Dampfen und Espresso beziehen. Da reichen meine Multitaskingfähigkeiten aber bisher eh noch nicht für aus.)
    * Wartung (Entkalkung) ist viel einfacher selber durchzuführen, da man keinen Kessel aufschrauben muss, um Kalkreste zu entfernen.
    * Verkalkung ist dazu auch noch geringer, da das Wasser nicht durchgehend im Thermoblock steht im Gegensatz zu einem Kessel.
    * Es gibt kein Überhitzungsproblem der Brüheinheit.
    * Beim Aufheizen muss man nicht Entlüften, auch kann bei Wassermangel nichts "anbrennen".
    * Die Aufheizzeit ist deutlich kürzer.
    * Man kann beliebig viele Espresso hintereinander weg ziehen, ohne dass die Brüheinheit überhitzt oder das Wasser zu kühl wird. (Es muss halt nur Wasser in den Wassertank nachgefüllt werden, was einem von der Maschine aber nicht im Vorhinein gemeldet wird.)
    * Man kann so lange durchgehend Dampf beziehen, bis der Wassertank leer ist.

    Nachteile:
    * Es wird immer gesagt, dass Durchlauferhitzersysteme nicht so temperaturstabil sind während eines Bezuges wie Kesselsysteme. Ich kann nicht abschätzen, wie groß die Auswirkung auf den Espresso ist. Ein absoluter Kenner wird sich vermutlich keinen Thermoblock holen, für einen normalen Espressokonsumenten und vor allem auch Neueinsteiger sollte ein Thermoblock vollkommen ausreichen.
    * Der Dampf hat keinen großen Druck und ist etwas feuchter. Ich komme mit dem Aufschäumen aber ganz gut zurecht. Es braucht vermutlich etwas länger (Ich kenne das Aufschäumen an einer Kesselmaschine bisher noch nicht) und das Ergebnis ist vielleicht auch nicht so mikrofeinporig, aber ich finde, trotzdem ok.
    * Man kann die Wassertemperatur nicht einstellen. Dies soll aber für einen Kenner durchaus interessant sein, da der Espressogeschmack bei Änderung um ein halbes oder bis zu 2 Grad stark anders ausfallen kann (Kühler=mehr Säuren; Heißer=mehr Bitterstoffe (oder so ähnlich)) Ein Neueinsteiger hat vermutlich aber schon mit Kaffeebohnen, Mahlgrad und Pulvermenge genügend Einstellungsmöglichkeiten, die erst einmal beherrscht werden wollen.
    * Das Aussehen der Maschinen kann IMHO mit den Chromboliden nicht mithalten.

    Vermutlich gibt es noch mehr Vor- und Nachteile, die mir gerade entfallen sind.

    Man merkt, ich bin derzeit eher pro Thermoblock eingestellt. Wenn ich bereit gewesen wäre, das nötige Kleingeld zu investieren, hätte ich mir vielleicht konkreter auch andere Lösungen angeschaut. Aber wenn ich mit einer Kessellösung wirklich Besseres hinbekommen sollte, habe ich so wenigstens noch Aufstiegsmöglichkeiten, die ich dann auch zu schätzen weiß.

    Die Quickmill Modelle sind m.W. intern alle gleich, unterscheiden sich nur im Äußeren und im Preis. Ich habe eine QM-2820 (ca. 600 EUR) mit in 2 Stufen höhenverstellbarer Abtropfschale, was mir wichtig war. Als Kessel-Alternativen in nächsthöheren Preisregionen werden hier immer die Simonelli Oscar (ca. 700 EUR) und die Bezzera BZ99s (eigentlich Auslaufmodell, dass aber wohl immer noch produziert wird aufgrund der hohen Nachfrage) oder Nachfolgemodell BZ02 (heißt die, glaube ich; siehe deren Webseite) (ca. 850 EUR) genannt.

    Und dann der Hinweis, der immer genannt wird: Fast wichtiger also die ST-Maschine und deren Technik ist eine gute Mühle...

    Gruß,
    Gert

  6. #6
    prax Gast

    Standard Nemox?

    Nun bin ich um vieles schlauer, obwohl fällt es mir dennoch schwer eine Nemox dee Opera, die mit Kessel arbeiten soll richtig in der Qualität und Prinzip einzuschätzen.Hie wäre wohl tiefere Kenntnis, wie bei Euch nötig.
    PM

  7. #7
    g111 ist offline Erfahrener Benutzer
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    193

    Standard

    Nemox Opera habe ich bisher noch nie gehört. Mehr als die wenigen Infos hier im Forum (siehe Suchfunktion) kann ich Dir dazu nicht geben.

  8. #8
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    1.061

    Standard

    Eins steht jedoch fest: Die integrierte Mühle wird mit Ihrem Mini-Kegelmahlwerk keine brauchbaren Ergebnisse für einen ordentlichen Espresso liefern.

    http://www.nemox.de/Caffe/opera/Opera.htm

    Für 450 Euronen bekommt man doch auch schon fast eine Gaggia Classic Coffee und eine Demoka-Mühle, das ultimative Einsteiger-Set für Leute mit ernsthaften Ansprüchen:

    http://www.espresso-store.de/index.p...e_id=523&cart=
    http://www.espresso-store.de/index.p...e_id=373&cart=

    Gruß,
    Chris

  9. #9
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Durch Werbung für eine Nemox Opera bin ich auf der Suche nach Informationen über Nemox Espressomaschinen auf dieses Forum gestoßen. Die weitgehend einhellige Meinung hier ist, dass diese Maschinen eigentlich nicht einmal als Einsteigermaschinen tauglich sind, und bei dem Modell mit integrierter Mühle ist die Mühle für das Mahlen von Kaffee für Espresso einfach nicht möglich.

    Ich habe daher meine selten benutzte Quick Mill Pad Maschine (0810) auf Siebträger (0820) umbauen lassen, da ich den früher lieferbaren Umbausatz nirgends finden konnte, und mir eine Demoka Mühle gekauft. Die Vor- und Nachteile der Quick Mill Maschinen hat g111 schon ausführlich beschrieben. Ich finde sie für den Anfang mehr als ausreichend. Aber viel wichtiger als die Frage Kessel oder Thermoblock ist eine Mühle, die ausreichend fein mahlen kann und genau eingestellt werden kann (einstimmiges Mantra aller Mitglieder dieses Forums). Sollte ich jemals Upgradegelüste bekommen, wird sicher zuerst die Mühle getauscht, und dann vielleicht irgendwann die Espressomaschine.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

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