Liebe Gemeinde,
jetzt habe ich also endlich neben meiner Gaggia CC eine Gastro-Mühle - die die GEZ beim nächsten Besuch aufgrund des Bohnenbehälters als "möglicherweise zum Empfang von Nachrichten aus dem Weltall geeignet" einstufen wird- in der Küche mussten nur die Küchenmaschine und der halbe Schrank weichen, damit ich 25ml Kaffee trinken kann. Angemessen, finde ich
Die von frühester Baristazeit an bittere Note meiner Espressi habe ich bisher immer auf die alte Zassenhaus geschoben und alle geplagten Geister (bei mir DARF man nicht probieren, man MUSS) damit vertröstet, bald eine neue Mühle zu kaufen.
Nach langem Rumprobieren mit der T80 aber fällt mir auf: Der Kaffee bleibt fast ungenießbar, meine Mutter hat nach zwei Testschlücken schwer atmend nach einem Käsebrot mit dick Butter verlangt...
Wenn die Durchlaufzeit stimmt (ich habe alle Zählmöglichkeiten ausprobiert, ab dem Einschalten, ab dem leiser werdenden Pumpenton, ab dem ersten Tropfen in der Tasse) schmeckt er bitter und verbrannt. Bei kürzerer Durchlaufzeit sieht die Crema gut aus, aber es sind eben nur wenige sec bis die Tasse halbvoll ist. Probiert habe ich diesen nicht, da ich eh schon den Flattermann hatte nach all den vorangegangenen Tässchen.
Ich verwende zwei Bohnensorten, einmal einen billigen von tegut zum Verheizen, nennt sich "Espresso", und den Mauro Classico.
Bisher habe ich nur das LM-Einersieb benutzt.
Die boardeigene Suchfunktion habe ich genutzt und mich durch etwa 1.265 alte Threads geschlagen. Gröber mahlen, fester tampern? Beim Mahlen Händelarien singen? Leerbezüge? Alles ausprobiert.
Und in einem uralten Thread las ich dann: Wenn die Crema einen dunklen Rand hat, ist die Maschine zu heiß. Das hat sie, rief ich glücklich aus! Meine Crema hat bei guter Bezugszeit einen dunklen Rand.
Ja, kann's denn daran liegen? Wie erkenne ich sowas denn?
Oder was fällt euch ein?![]()


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