Cantuccini (Original italienisches Rezept) Zutaten: 300 g Mehl 200 g Mandeln, ganze 100 g Mandeln, gestiftelte 100 g Mandeln, gemahlene 1 Pck. Backpulver 3 Eier 1 PriseSalz 350 g Zucker 1 Vanille einer Vanillestange 1 EL Zitronensaft 50 g Espressopulver 50 ml frisch aufgebrühter Espresso Zubereitung: Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Mehl, Eigelbe, Zucker, Vanille, Backpulver, Salz, Zitronensaft dazugeben und verrühren. Dann denn frisch aufgebrühten Espresso und das Espressopulver dazu. Alles mixen. Jetzt nacheinander die Mandeln: erst die gemahlenen, dann die Stifte, dann die ganzen Mandeln. So lange kneten (Knethaken), bis alles schön verteilt ist. Ofen vorheizen auf 180 Grad (Umluft). Den Teig zu 3 cm dicken Rollen verarbeiten (geht am besten mit Mehl auf der Arbeitsfläche und an den Händen). Ergibt so ca. 7 - 8 Rollen, passt prima auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche. Die Rollen auf die Bleche legen, 25 Min. im Ofen backen. Herausnehmen, in 1 cm breite Streifen schneiden. Geht am besten mit einem großen, scharfen Messer. Die kleinen Streifen etwas frei legen, dann noch mal für 10 in den Ofen.
Tiramisu (Original italienisches Rezept) Zutaten: 250 ml Espresso 100 ml Marsala oder 6 EL Amaretto 5 frische Eier 1 Pr Salz 120 g Puderzucker 500 g Mascarpone 250 g Löffelbiskuit Zubereitung: 8 Espressi zu bereiten (250 ml) und kalt stellen (ca. 1 Stunde). Eiweiß und Eigelb trennen. Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren, anschließend Mascarpone unterrühren. Mit einer Prise Salz das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponemasse heben. (Im Sommer: Ich lasse die Eier komplett weg und nehme stattdessen 200 ml steif geschlagene süße Sahne und das Mark einer Vanilleschote. Je nach Mascarpone noch etwas Milch dazu, bis die Konsistenz stimmt.) Marsala oder Amaretto in den kalten Espresso geben, verrühren und die Löffelbiskuits kurz hineintauchen (nicht einweichen lassen). Mascarponemasse und Löffelbiskuits abwechselnd in eine Form geben. Mit der Mascarponemasse abschließen. Mindestens 5 Stunden kühl stellen. Nach Geschmack mit Kakaopulver bestreuen.
Italienischer Zitronenkuchen mit Olivenöl (Original italienisches Rezept) (bis ich zum Fotografieren kam waren schon 3/4 des Kuchens weg) Zutaten: 6 Eier 150 g Zucker 1 (Inhalt) Vanilleschote (mit etwas Zucker im Möser zu Vanillezucker vermischen) 200 g gemahlene geschälte Mandeln (ich bin häufig faul und mahle geschälte, gestiftelte Mandeln) 50 g Speisestärke 1 Pck. Backpulver (mit der Speisestärke vermischen) 2 1/2 Zitronen, unbehandelt, die Schale (ideal die milden italienischen Zitronen) 50 ml Zitronensaft 100 ml Olivenöl (nur sehr mildes Olivenöl verwenden ansonsten besser 100 ml geschmolzene lauwarme Butter) Guß: 100 g Zitronenmarmelade 200 g Puderzucker 1/2 Zitrone, unbehandelt, die Schale (ideal die milden italienischen Zitronen) 1/2 Zitrone, Zitronensaft Deko: etwas Schokoladenglasur 3-4 Zitronenscheiben aus der Mitte der Zitronen je nach Jahreszeit ein paar Johannisbeeren, ... Zubereitung: Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kuchenform vorbereiten. Ich nehme meist eine Kastenform. Entweder die Form fetten oder mit Backpapier auskleiden. (Ich kleide die Form mit Backpapier aus , indem ich sie mittig auf das Backpapier setze, mit dem Stift den Boden aufzeichne, dann mit der Schere leicht schräg an den Ecken das Papier wegschneide, sodass ein Kreuz übrig bleibt.) Wichtig! alle Kanten des Backpapiers falzen, denn der Teig ist so locker, dass der die Form des Papiers nicht verändert.) Für die Deko aus der Mitte einer Zitrone 3-4 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Schale von 2-3 Zitrone fein abreiben oder raspeln. Eier trennen, Eigelb mit Zucker mit dem Vanillezucker dick-cremig schlagen. Die gemahlenen Mandeln, Speisestärke mit Backpulver vermischt, Zitronenschale von 2 Zitronen, den Zitronensaft das Olivenöl (oder flüssige Butter), zugeben und rasch unterrühren. Die Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen, 4-6 Esslöffel vom steif geschlagenen Eiweiss unter den Teig rühren, damit dieser seine Festigkeit verliert, nach und nach immer vorsichtiger das steif geschlagenen Eiweiss zügig unterheben sodass eine homogene Masse entsteht. (Dabei immer den sich am Boden der Schüssel absetzenden Teig nach oben heben.) Teig in die vorbereitete Form (große Kastenform) füllen und im Ofen bei 180 Grad 50-55 Minuten backen. Nach 40 Minuten evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird. Den etwas abgekühlten noch warmen Kuchen mit erwärmter (flüssiger) Zitronenmarmelade bestreichen. Jetzt abkühlen lassen und dann mit Zitronenguß (Puderzucker/Zitronensaft) überziehen, dann mit Zitronenschalenstückchen "bewerfen". Zur Deko einige hauchdünne Zitronenscheiben aus der Mitte der Zitronen, auf den Guß legen. (Hier Physalis zur Deko, Johannisbeeren machen sich auch gut.) Wenn der Zitronenguß getrocknet ist noch mit einigen "dünnen Fäden" Schokoladenglasur verzieren.
Bruschetta (Original italienisches Rezept) Zutaten: 8 Scheiben Ciabatta, 1-2 cm dick geschnitten 2 Knoblauchzehen 500g kleine Datteltomaten Salz, Pfeffer 4-6 EL Olivenöl 2 Mozzarella Zubereitung: Backofen auf 250 Grad vorheizen. Die Tomaten waschen. Dann - Achtung spritzt!: Die kleinen Datteltomaten im Waschbecken zwischen Daumen und Zeigefinger "zerdrücken"- soweit, dass sie platzen, der Saft herausläuft, sie aber ansonsten noch ganz bleiben! Die Brotscheiben auf ein Backblech legen und für ca. 10 min in den Backofen schieben, bis die Brotoberfläche nicht mehr weich ist. Jetzt, 2 geschälte Knoblauchzehen, in die Brotscheiben reiben. Die Brotoberfläche als "Reibeisen" benutzen. Die Brotscheiben mit Olivenöl beträufeln, dann die "ausgedrücken" Tomaten und anschließend die kleingeschnittenen Mozzarellastücke auf den Brotscheiben verteilen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Wer es etwas schärfer mag: Eine in sehr kleine Würfel geschnittene kleine, scharfe, rote Paprika verteilen. Ungefähr 15 Minuten im Backofen rösten. Dann mit frisch getrocknetem Oregano bestreuen. Sofort servieren.
die rezepte klingen alle lecker... werd mich mal nach und nach ran machen und sie nachmachen.
Das Bruschetta Rezept muss ich am Wochenende gleich mal ausprobieren. Die kleinen Datteltomaten im Waschbecken zwischen Daumen und Zeigefinger "zerdrücken"- soweit, dass sie platzen, der Saft herausläuft, sie aber ansonsten noch ganz bleiben! Das ist also der Grund warum bei mir die Brote immer so durchgeweicht sind. Ich scheide die Tomaten in Stücke, so kommt wahrscheinlich viel zu viel Tomatensaft auf die Brote.
Hier mal ein Rezept zwar ohne Kaffee aber gut für Kaffee. Ist eine schweizer Vorlage von J. Tobler. Zutaten: 430g Schokolade (Zartbitter) 430g Butter 180g Zucker 8 Eier, verquirlt 300ml Sahne Zubereitung: Schokolade, Butter und Sahne zusammen im Wasserbad erhitzen. Solange rühren bis eine homogene Maße ensteht. Dann Zucker zugeben und gut unterrrühren. Danach die Eier dazu und solange rühren bis die Maße wieder homogen geworden ist. Die Maße dann in eine Springform (26-28cm Durchmesser) geben und in den auf 180Grad vorgeheizten Backofen geben. Dann ca. 30min backen, den Backofen ausschalten und den Kuchen erst rausnehmen wenn der Backofen abgekühlt ist. Dann aus der Form lösen. Der Kuchen sollte am Vortag gebacken werden und es empfiehlt sich den Kuchen einige Stunden vor dem Essen im Kühlschrank aufzubewahren.
Wahnsinn, den Zitronenkuchen werd ich am WE mal backen, ich liebe Zitronenkuchen. Man, hier läuft einem echt das Wasser aus den "Lefzen"
Elisenlebkuchen (Original Nürnberger-Rezept) Zutaten: 470 g Zucker 6 Eier 1 Vanilleschote (Inhalt) (mit 1TL Zucker im Mörser gleichmäßig zu Vanillezucker verarbeiten) 1 EL kandierter Ingwer (sehr fein gewürfelt) je 1/2 TL Zimt, Gewürznelke, Koriander, Piment, Muskatblüte, Kardamom (gemahlen) 240g Haselnüsse (oder Mandeln) (grob gemahlen) 240g Haselnüsse (oder Mandeln) (fein gemahlen) 50g Walnüsse (grob gehackt) 100g Orangeat (sehr fein gewürfelt) 100g Zitronat (sehr fein gewürfelt) 1 Zitrone (Schale) 1 Orange (Schale) 150 Oblaten mit 50 mm Durchmesser Guß: 130 g Puderzucker 2 EL Rum 2 EL Rotwein Zubereitung: Den Zucker, die Eier und mit dem Vanille(zucker) in einer Schüssel schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschießend die Nüsse, das Orangeat, das Zitronat, den Ingwer und die Gewürze sowie die Zitronen- und Orangenschale unter die Masse mischen. Den "Teig" abgedeckt mindestens 24 Stunden kühl ruhen lassen. (Früher hat man die abgedeckte Schüssel für ungefähr eine Woche im kalten Schlafzimmer unter das Bett gestellt.) Dann kleine, etwa 15g bis 17g schwere Kügelchen aus der Lebkuchenmasse formen und diese dann so auf den Oblaten "plattdrücken", daß zum Rand der Oblaten ca. 3 bis 5 mm Rand frei bleiben. Die Elisenlebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Ofen 200°C vorzuheizen. 12 bis 15 Minuten backen bis die die Elisenlebkuchen hellbraune sind. Wichtig, sie sollen innen nicht ganz gar sein. Dann auf einem Küchengitter auskühlen lassen. Guß: Puderzucker mit Rum und Rotwein glatt rühren. Die Lebkuchen einzeln mit der oberen Seite in die Glasur tauchen, trocknen lassen. Solange die Glasur noch weich ist, nach Belieben mit Nüssen und/oder kandierten Früchten verzieren. Damit die Lebkuchen schön weich und saftig bleiben, die Lebkuchen in einer Dose mit einem Stück Pergamentpapier abdecken und einige Apfelschalen darüberlegen. Nach etwa 10 Tagen haben die Lebkuchen die optimale Beschaffenheit.
Elisenlebkuchen sind einfach klasse..