Das Prinzip Hoffnung oder Wie mache ich einen Espresso?
Hallo ihr alle!
Nachdem jetzt endlich meine Ausrüstung komplett ist bemühe ich mich seit einer Woche um einen trinkbaren Espresso. Nach der dummen Idee "ich trink sie einfach alle", einem Koffeinflash und dem Gedanken alles einfach aus dem Fenster zu schmeißen habe ich mich wieder beruhigt und produziere inzwischen zumindest Kaffee, den ich nicht wieder zurückgehen lassen würde. Die Crema sieht hübsch aus und der Geschmack ist auch in Ordnung.
Zwei Sachen bekomme ich allerdings einfach nicht in den Griff: 1. Die Durchlaufzeit und 2. Menge.
Also wenn ich das mit der Blondphase richtig verstanden habe ist das doch, wenn der auslaufende Kaffee hell und wässrig wird, oder? Und da man das bei einem Espresso nicht möchte schaltet man ab. Da habe ich allerdings nicht mehr als eine Ristrettomenge in der Tasse und mehr als höchstens 15 Sekunden sind da auch noch nicht vergangen. Das könnte natürlich zusammenhängen fällt mir gerade auf...
Muss ich da jetzt einfach den Mahlgrad weiter verändern, also in Richtung Fein? Ich bilde mir ein, dass ich das ausprobiert hatte bis fast kein Kaffee mehr rauskam. Auch mit der Menge habe ich experimentiert bis der Siebabdruck auf dem Puck zu sehen war, was ja dann wohl zu viel war.
Und dann diese Geschichte mit dem Tamper. Scheint ja auch eine Philosophie von "nur leicht antipsen" bis "unter 20 Kilo braucht man gar nicht anfangen" zu sein.
Das Deprimierendste ist aber, wenn man mal so einen Italiener bei der Arbeit sieht, der alles nur mal eben so anschnickt, seine machina nett anlächelt und dann einen perfekten Espresso serviert...
Bis dahin dauerts sicher noch, aber für ein paar Tips um dahin zu kommen wäre ich sehr dankbar!
Gruß
DOMINIK
ECM Mechanika III (poliert) / Mazzer Mini E-A (schwarz)
Per prendere un caffè e tradire la moglie c'è sempre tempo. (Totò)
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