Ich nehme für die ersten Shots „zum Einstellen“ immer ein Espressoglas, auf den ich die gewünschte Menge mit einen silbernen Marker markiert habe. Ein Glas eignet sich auch anfangs deshalb ganz gut, weil man die „Zähflüssigkeit“ besser beobachten kann.
Bei mir haut es ganz gut hin den Bezug dann zu stoppen, wenn der Markierungspunkt am Glas sich in der Mitte der Cremaschicht befindet, also von der Markierung nach oben und nach unten zum Cremarand die gleiche „Distanz“ vorliegt.
Grundsätzlich würde ich beim Setzen der Markierung danach gehen, ob Du generell Deinen Espresso etwas „länger“ trinkst, also so 30 ml, oder „normal“ oder kürzer. Ich setze ihn beispielsweise auf 20 ml, das entspricht nach obiger Methode, nach dem Setzen der Crema, dann auch ungefähr knapp 20 ml.
Mann kann dabei auch schön beobachten, wann die Blondphase eintritt, oder der Bezug „zu wässerig“ wird.
Persönlich, schwenke ich aber dann schnell zur Tasse um und verlasse mich auf mein Gefühl, aus der Tasse schmeckt es „irgendwie“ besser.
Gruss, Alexander
Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
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