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  1. #1
    Hanspresso ist offline Benutzer
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    Standard Festwasseranschluss bei Tank-Maschine

    Hallo, zusammen,
    zum thema festwasser gibts so viele threats und alle behandeln jeweils nur teilaspekte. Gibt es irgendwo ne standard-anleitung um an eine tankmaschine einen festwasseranschluss zu setzen.
    (meine maschine ist eine BFC-Levetta Junior)
    wenn nicht hier meine wichtigsten fragen:
    bleibt der tank drin? wenn, wie baut man einen zulauf ein, so wie bei der klospülung mit schwimmerventil?
    wenn nicht, wo bleibt dann das wasser aus dem überdruckventil, was bisher in den tank zurückläuft?
    gibt es fertige bausätze oder teilelisten dazu und woher bekommt man die einschlägigen teile?
    in dem einen oder anderen forum gibt es auch eine rubrik mit solchen anleitungen zu standardlösungen, dort könnten einfach zunächst giute threats verschoben werden...
    grüße hans.

  2. #2
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Hans!
    Die Lösung mit der Klospülung ist wirklich originell, schau doch mal im Baumarkt ob Du was passendes findest .
    Der Umbau auf Festwasser ohne Tank macht nur Sinn wenn Du auch Festabwasser einplanst, sonst füllt dir das Wasser aus dem Expansionsventil zu schnell die Abtropfschale. Mit Tank brauchst Du ein Magnetventil im Zulauf und eine Zweipunkt Niveauregelung für den Tank. Bei Conrad soll es einen preiswerten Niveaureglerbausatz geben. Du sparst dabei einen Druckminderer, kannst das Expansionsventil weiter in den Tank ableiten und schonst die Vibrationspumpe. Eine große Lösung mit externer Pumpe und Tanks für ZU- und Abwasser inkl. Entkalkung beschreibt Ombeck in seinem Thread http://www.kaffee-netz.com/board/viewtopic.php?t=14248
    Gruss Roger

  3. #3
    Nightstalker ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hab mir deratiges auch schon mal überlegt.

    Wie schon gesagt gibt es 2 Möglichkeiten das zu realisieren, 1. mit und 2. ohne Tank, erstere Variante ist die einfachere und schnellere mit dem Nachteil dass du weiterhin einen Tank hast in dem das Wasser gammeln kann und das ist ja bei den meisten der Grund warum sie Festwasser wollen.

    Hier meine Ideen zu den beiden Varianten:

    Tanklösung
    Bei der Levetta hast du ja einen Schalter der den "Leerzustand" des Tanks erkennt, dieses Schaltsignal (das den Pieper schaltet) könntest du abzweigen und als Schaltsignal für ein Magnetventil verwenden dass du zwischen Wasserleitung und Tank hängst.
    Vorteil: Du brauchst keine Eigene Elektronik sonden bedienst dich an dem was vorhanden ist.
    Nachteil: Der Tank wird nur gefüllt bis der Pieper ausgeht (Wenn du die Steuerung so 1:1 übernimmst) was bedeutet dass er vermutlich bei einem längeren Bezug wieder leer wird was ständig ein Abschalten der Heizung zur Folge hätte.
    Verbesserung: Du installierst eine Sonde die erkennt wann der Tank voll ist und schaltest damit das MV wieder ab oder du installierst einen "Timer" der das MV für eine bestimmte Zeit öffnet nachdem ausgelöst wurde. Beides kein großer Aufwand für jemanden der Ahnung hat.

    Echtes Festwasser:
    Etwas komplizierter, 1. brauchst du vermutlich einen Druckminderer denn der Leitungsdruck wird für die Pumpe zuviel sein, 2. brauchst du ein MV vor der Pumpe da sonst das Wasser (auch mit weniger Druck) durchsickern könnte/wird. Nun musst du in die Elektronik der Maschine eingreifen, das MV muss parallel mit der Pumpe schalten, das kann man mit etwas Ahnung aber hinbekommen glaub ich. Das gleiche gilt für die Kesselfüllung, du kannst natürlich wenn du ganz verwegen bis die Kesselfüllung über den Leitungsdruck machen, dazu musst du aber auch noch in die Hydraulik der Maschine eingreifen, das kommt einem Neubau gleich
    Vorteil: Klarer Fall, kein Gammelwasser!
    Nachteill: Der Aufwand

    Wichtig: Abwasser! Hier genügt es aber das Bodenblech der Abtropftasse etwas zu modifizieren und einen Ablauf drann zu machen, sollte mit Handwerklichem Geschick kein Problem sein. Mach es aber so dass man es verschließen kann, vielleicht willst du ja mal wieder ohne Festwasser arbeiten.

    lg
    Maschine 1: Arte di Vittoria - Junior Plus Levetta
    Maschine 2: Nuova Simonelli Personal 1
    Mühle: Mazzer Mini E/B
    Röster: Gene Café CBR101 230V

    Rasenmäher zweckentfremdet ...

  4. #4
    Hanspresso ist offline Benutzer
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    hallo,
    dank erstmal für den überblick.
    ich glaube, die tanklösung ist für mich erstmal die richtige ausbaustufe.
    muss nun mal peilen, ob ein schwimmerschalter oder sensoren besser sind. ich glaube der schwimmerschalter ist einfacher im einbau und in der justage. dann noch ein magnetventil. in der maschine hat auch charme, dann braucht man kein kabel zu ziehen, nur den schlauch.
    mal sehn..
    grüße, hans.

  5. #5
    achmed ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Hans,
    ich habe auch mal eine Levetta auf Festwasser umgerüstet. Mir war das damals nicht sicher genug, den Tank zu füllen. Da es nicht für mich war, wollte ich ausschliessen, das evt. die Tankfüllung nicht abschaltet. Und ich hatte keine Lust etwas zu basteln, das einen offenen Schlauch hält, in den plötzlich Leitungsdruck schiesst, das man aber auch auf die Schnelle abneh-
    men kann und wieder ansetzen, um den Tank zu reinigen
    Ich habe vor die Pumpe ein MV geschaltet und statt der Ulka eine Fluidotech
    mit Bypass. Sie hat auf beiden Seiten Verschraubungen, bei der Ulka kann man eingangsseitig nur mit einer Quetschverschraubung arbeiten.
    Das ist ungefähr 2 Jahre her und ich habe nichts mehr davon gehört. Das fasse ich mal als gutes Zeichen auf
    Gruß
    Achmed

  6. #6
    achmed ist offline Erfahrener Benutzer
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    Noch was, du musst übrigens nicht zwangsläufig, wie Nightstalker meinte, an die Elektronik, wozu man aber auch keine große Ahnung haben muss.
    Der Anschluss P (Pompa) müsste dann doppelt belegt werden, oder du zapfst einfach die Pumpe selbst an.
    Achmed
    Und was mir gerade noch einfällt: die BFC Elektronik ist nicht für drei Sonden ausgelegt.

  7. #7
    Hanspresso ist offline Benutzer
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    hallo, achmet,
    wozu denn den bypass?
    der rückwasserschlauch muss dann doch an eine abwasserleitung dran?
    oder habe ich da was nicht verstanden?
    grüße
    hans

  8. #8
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Du kannst auch eine Fluidotech ohne Bypass nehmen, entscheidend ist, das der Zulaufschlauch der Pumpe unter Leitungsdruck steht und sich da eine gequetschte Verbindung leicht lösen kann ( Ulka ). Der Bypass hat den Vorteil, das Du zur Einstellung des Brühdrucks kein Wasser über das Expansionsventil ableiten musst, falls Du kein Festabwasser einbauen willst.
    Sie hat auf beiden Seiten Verschraubungen, bei der Ulka kann man eingangsseitig nur mit einer Quetschverschraubung arbeiten.
    Gruss Roger

  9. #9
    Hanspresso ist offline Benutzer
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    Hallo,
    so nun nochmal schön zu mitschreiben (für mich)
    die fluidotech mit bypass ersetzt die eingebaute ulka.
    dabei wird der wassereingang an den anschluss A, dort , wo der bypass ist angeschlossen und der anschluss B an das überdruckventil hinter der pumpe. dann wird der seitliche ausgang des überdruckventils mit dem bypass vor der pumpe verbunden. so wird das überdruckwasser im kreis zurückgeführt.
    Bild bei espressoxxl: http://195.226.112.47/200/cgi-bin/sh...1&AnbieterID=2
    dieser rückführungsschlauch muss aber auch dem leitungsdruck standhalten? der bypass sieht aber aus, als wäre der schlauch aber nur aufgeschoben? ist das so richtig?
    und was macht die diode im stecker?
    grüße hans

  10. #10
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Hans!
    Die Bypassleitung wird geschraubt, hält dem Druck stand, ist Kaltwasser.
    Die Vibrationspumpen benötigen eine Diode zur Funktion, in der Ulka vergossen kannst Du sie bei der Fluidotech bei Defekt wechseln.
    Gruss Roger

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