Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    haemmi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Blutlaugensalz als Trennmittel

    Hallo Leute,

    zur Regenerierung meines Ionentauschers verwende ich ein grobkörniges Siede-Speisesalz aus dem Supermarkt. Als Trenmittel ist da lt. Verpackung E 535 zugesetzt. Ich habe mal im Internet nachgesehen, was das überhaupt ist. Da findet man folgendes (Quelle: http://www.heko.ch/toxin/01948b93541...550b3a619.html ):

    "Natriumferrocyanid, gelbes Blutlaugensalz

    Beschreibung:
    Künstliche Rieselhilfe, Trennmittel, Antiklumpmittel und Stabilisator.
    Lässt Salz besser rieseln.
    Verbindung der hochgiftigen Blausäure. Aufgrund ihrer Bindung an Eisen verliert sie ihre Giftigkeit. Darf nur in sehr geringer Dosis eingesetzt werden."

    Ohne jetzt in Chemie auch nur ansatzweise bewandert zu sein, finde ich, das hört sich nicht so gut an. Kann mir einer sagen, ob das Zeugs sich im Ionentauscher anreichert oder ob es beim Regeneriervorgang wieder vollständig ausgespült wird?

    Wenn ich hier keine eindeutige Entwarnung bekommen sollte, dann werde ich wohl trotz aller Statements in diesem Forum, spezielles Regeneriersalz sei rausgeworfenes Geld, genau das in Zukunft nur noch nehmen.

    Gruß, Andreas

  2. #2
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    ich benutze immer spülmaschinensalz, da steht zumindest drauf, es enthielte nur nacl und sonst nichts, vor allem nichts unlösliches. und rausgeworfenes geld würde ich das nicht nennen, eine schachtel kostet <1euro und hält wahrscheinlich >1jahr. so what?!
    gruß, max
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  3. #3
    haemmi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von meister eder
    ich benutze immer spülmaschinensalz, da steht zumindest drauf, es enthielte nur nacl und sonst nichts, vor allem nichts unlösliches.
    Es steht aber immer drauf, daß es nicht zum menschlichen Genuß und zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden darf. Da die Salzsteuer zumindest in Deutschland abgeschafft ist, kann diese Angabe nicht in der Angst des Fiskus, ihm könne sonst etwas durch die Lappen gehen, begründet sein. Vielleicht muß da außer Kochsalz nur nichts deklariert werden, weil es ja explizit kein Lebensmittel ist.

    Gruß, Andreas

  4. #4
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    so, jetzt hab ich deinetwegen nochmal die schachtel aus dem schrank gekramt und nachgelesen. da steht nix von wegen nicht für lebensmittel drauf. nur, dass man es nicht verschlucken soll. das würde ich aber auch bei keinem anderen salz empfehlen . und vorne steht eben "vollkommen rein" drauf. das darf man zwar nicht allzu wörtlich nehmen, aber zumindest glaube ich, dass da nicht absichtlich irgendwelche zusätze beigemischt werden, was ja beim speisesalz zweifelsfrei der fall ist.
    also, was sollte ich denn deiner meinung nach nehmen? NaCl reinst aus der apotheke, oder gibt es spezialsalze für die regenerierung von enthärtungssytemen der wasserzufuhr von lebensmittel produzierenden anlagen nach DIN XXX?!
    gruß, max
    edit: um mir selbst zu antworten: Regeneriersalz muss gemäß § 11 Trinkwasserverordnung 2001 (Stand November 2006) den Reinheitsanforderungen der DIN EN 973 Tabelle 1: Typ A und Tabelle 3 entsprechen. (wikipedia; spülmaschinensalz, weitergeleitet zu regeneriersalz)
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  5. #5
    haemmi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wie heißt denn Dein Salz und wo bekommt man es?

    Mir ist noch aufgefallen, daß auf meiner Schachtel nirgendwo der Begriff "Regeneriersalz" auftaucht. Da wird immer nur die Bezeichnung "Spezialsalz für Spülmaschinen" verwendet. Ich meine auch, daß bei den Markenprodukten Calgon und Somat (die ich nicht kaufe), der Begriff Regeneriersalz vermieden und ausdrücklich auf die Lebensmitteluntauglichkeit verwiesen wird.

    Gruß, Andreas

  6. #6
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    das aktuelle ist von somat, damit bin ich aber nicht besonders glücklich, weil's grobes ist. davor hatte ich irgendeine standartmarke von edeka. ich weiß nicht mehr, wie es hieß, aber da hab ich auch lange gesucht, ob irgendwas drausfsteht, was gegen eine verwendung im lebensmittelbereich spricht. wenn das somat in der spülmaschine verschwunden ist, hole ich mir wieder eine packung von dem edeka-zeug.
    ideal wäre warscheinlich eine fertige salzlake, die man einfach nur reinschüttet und sich keine geadanken mehr über die löslichkeit machen muss.
    gruß, max
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