Zitat:
Zitat von Buamandi
Heute habe ich mir den Spaß erlaubt und habe (2er Sieb) nur den Mittelstrahl in "eine" Espresso-Tasse laufen lassen. Quasi nur den Teil - wie Gunna so schön beschrieben hat - mit Körper (quasi das "Filet" ). Und ich muss sagen: Legga!!! 
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Sehr interessant.
Zur Theorie würde mich noch folgendes interessieren:
Sind die ersten Tropfen wirklich entbehrlich weil sich da viel ungeniesbares löst oder sind die ersten Tropfen nur ungeniesbar weil zu konzentriert.
Ein Sirup ist ja auch pur ungeniesbar, 1:7 verdünnt schmeckt das Ganze auch wieder ganz anders.
Wie schmecken die ersten Tropfen verdünnt mit purem heissen Wasser? Eventuell genauso wie das "Filet", oder eventuell sogar besser, weil weniger bittere Aromastoffe aus der späteren Extraktionsphase?
Wir wissen, dass eine längere Extraktionsphase auch die schwerer löslichen Moleküle löst, die wir nicht haben wollen. Das sind meist die langkettigen Verbindungen und die schmecken meist ungeniesbar.
Der Verstand sagt mir, dass in der ersten Sekunden hauptsächlich die leicht flüchtigen Aromen (die wir bei Tee oder auch Weinen so schätzen) zuerst mit extrahiert werden.
Zitat:
Zitat von Buamandi
Mein Fünf-Tassen-Versuch war für mich sehr aufschlussreich. Es empfiehlt sich wirklich bei der letzten Tasse anzufangen und sich nach vorne zu arbeiten. Die letzte Tasse hat es dann in sich  ...örks war dat schäbbich! Man konnte das Kaffee-Öl förmlich auf der Lippe/Zunge fühlen und schießt einem Falten ins Gesicht!!! 
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Vielleicht habe ich ja einen Denkfehler und die nächste Upgradestufe welche nach Dualboilern gezündet wird ist eine Rotations-Brühgruppe. Der Auslauf des Siebträgers rotiert in der einstellbaren optimalen "Filet"-phase über die Tasse, der Rest in die Abtropfschale.

Ähnliches gibt es schon bei der Elution bei Protein-Chromatographiesäulen wo der Auslauf in einem bestimmten Zeitraum über mehrere Proberöhrchen rotiert, das gewünschte Protein befindet sich dann in einem der vielen Röhrchen.
lg
Pappl